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Danke für 5000 Facebook-Fans

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Kräuterkeller ist entstanden, da der wundervolle Alex, der auch meine Bilder macht, der Meinung war, dass mein Wissen über gesunde Ernährung und Kräuter nicht in unserer Küche verborgen bleiben sollte. Vor weniger als einem Jahr, hätte ich mir niemals vorstellen können, dass ich täglich einen […]

Lauwarmer Linsensalat – glutenfrei, vegan, vollwertig

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Der Linsensalat ist super einfach zuzubereiten und wirklich sehr, sehr lecker. Das Nährstoffverhältnis ist hervorragend und zudem sättigt er extrem lange. Mit meinem Rezept werden Linsen lecker und bekömmlich. Es hat sogar hartnäckige Linsengegner überzeugen können!   Ihr benötigt für vier Personen: 250g Berglinsen, rote […]

Codex Humanus
Leaky-Gut-Syndrom mit natürlicher Ernährung verhindern

Leaky-Gut-Syndrom mit natürlicher Ernährung verhindern

Was ist das Leaky-Gut-Syndrom?
Autoimmunerkrankungen wie Diabetes oder Hashimoto können durch ein Leaky-Gut-Syndrom begünstigt werden. Leaky-Gut kommt aus dem Englischen und meint: Durchlässiger Darm. Dies bedeutet, der Darm wird löchrig und durchlässig und kann unverdaute Stoffe durch den Darm in die Blutbahn bringen. Das führt zu Entzündungen und hohen Entzündungswerten. Wichtig ist, diese Löcher schnell zu schließen. Hilfreich ist hier z.B. eine Darmsanierung. Aber auch die richtige Ernährung ist elementar wichtig, um die Löcher schnell zu verschließen. Dazu muss die Darmschleimheit aufgebaut werden, die Durchblutung der Darmwand gefördert werden und gute Bakterien angesiedelt werden. Dies ist relativ komplex. Es reicht nicht aus, nur ein Probiotikum zu kaufen.

Wie stellt ihr fest, ob ihr Leaky-Gut-Syndrom habt?

Am auffälligsten sind Verdauungsbeschwerden. Natürlich hat jeder mal das ein oder andere Zipperlein, doch sobald es belastend wird, und euch in eurem Alltag einschränkt, solltet ihr den Ursachen auf den Grund gehen. Insbesondere regelmäßig auftretende Symptome wie, Bauschmerzen und Blähungen nach dem Essen, anhaltendes Völlegefühl und Durchfall sind ein deutliches Warnsignal. Sobald ihr mehrmals am Tag auf die Toilette müsst und ihr dabei fühlt, dass euch Energie geraubt wird, stimmt etwas nicht. Sind Entzündungswerte hoch und es kann kein Entzündungsherd ausgemacht werden, kann dies ein deutlicher Hinweis auf eine Entzündung ausgehend vom Darm sein.

Woher kommt ein durchlässiger Darm?

Vor allem von Antibiotikatherapien, langfristiger Einnahme von Schmerzmittel aber eben auch langanhaltende Stressphasen, Fehlernährung, Amalgam oder Nahrungsmittelintoleranzen, wie Gluten können dazu führen, dass der Darm leidet. Die Haut ist dann permanent gereizt und lässt irgendwann unverdaute Nahrungspartikel in den Blutkreislauf. Daraufhin reagiert der Körper erst einmal mit Entzündungen. Doch verändert man die Ernährung nicht, verschlimmert sich dieser Prozess kontinuierlich. Wenn jeden Tag immer wieder z.B. glutenhaltige Nahrungsmittel esst, wird diese Entzündung immer weiter befeuert und kann letzendlich Autoimmunerkrankungen begünstigen.

Top 5 Nahrungsmittel, die dabei helfen können, Leaky Gut loszuwerden:

1. Kefir (um den Darm mit guten Darmbakterien versorgt)
2. Fermentiertes Gemüse z.B. Sauerkraut, Kimchi,
3. Kokosöl (entzündungshemmend)
4. Flohsamenschalen (Ballaststoffe und Reinigung)
5. Schonend gegartes Gemüse, wie Brokkoli (explizit keine Rohkost, da diese den Darm stärker belastet)

Top 3 Tees, die bei Leaky-Gut-Syndrom helfen können:

1. Eibsichtee
2. Süßholzwurzeltee
3. Zistrosentee

Bei akutem Leaky-Gut-Syndrom ist es wichtig, den Darm nicht mit zu viel Eiweißen und Rohkost zu belasten. Esst grundsätzlich etwas leichter und nehmt Kräutertees zu euch. Den Darm zu heilen, bedeutet Geduld haben. Doch wenn man es konsequent durchhält, wird sich der Erfolg einstellen. Ich selbst habe meinen Darm erfolgreich geheilt. Bei mir halt dieser Prozess etwa drei bis vier Monate gedauert. Doch danach ging es mir langfristig gut und mein Darm ist bis heute der Schlüssel meiner Gesundheit.

Im englischsprachigen Raum ist dieses Syndrom wesentlich bekannter und viele (Naturheil-) Ärzte haben sich mittlerweile damit auseinandergesetzt. In Deutschland wird das Phänomen auch immer populärer. Biologische Zahnärzte, wie Dr. Dominik Nischwitz aus Tübingen, der übrigens einen hervorragenden YouTube-Kanal hat, kennt sich sehr gut damit aus.

Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich Dr. Josh Axe und sein Buch „Dreck macht gesund“.

So rettest du schwache Hummeln – mein Notfalltipp

So rettest du schwache Hummeln – mein Notfalltipp

Gestern landetet eine sehr schwache Hummel auf meiner Terrasse und ich habe sofort gewusst, was ich tun muss, um sie wieder fit zu bekommen. Platziere neben der Hummel ein paar Tropfen Zuckerwasser, und du wirst sehen, nach ein paar Minuten ist sie wieder fit. Am besten […]

Beifuß im Fokus der Forschung – Offenbar enormes Heilpotenzial

Beifuß im Fokus der Forschung – Offenbar enormes Heilpotenzial

Heute möchte ich euch Beifuß vorstellen. Egal ob wild oder gezüchtet, er ist ein sehr wichtiges Heilkraut. Denn diese Pflanze interessiert die Forschung gerade sehr! Der einjährige Beifuß (Artemisia annua) ist in den Fokus der Forschung gerückt, da seine Heilwirkung wohl weitaus bedeutender ist, als bisher […]

Gänseblümchen zum Entschlacken, als Kapernersatz oder bei Husten

Gänseblümchen zum Entschlacken, als Kapernersatz oder bei Husten

Jedes Jahr gibt es übrigens eine Heilpflanze des Jahres. Im letzten Jahr war es die uns allen vertraute Pflanze – nämlich das Gänseblümchen (bellis perennis). Wir erkennen es alle, doch in welcher Form es unserem Körper gut tut, ist weniger bekannt. Deshalb stelle ich euch gerne die Vorzüge vor.

Am einfachsten kann man die Blüten als optisches Highlight in jeden Salat integrieren. Es schmeckt super lecker und ist sehr gesund. Auch die jungen Blätter lassen sich gut als Salat verwenden. Legt man die Knospen in einen biologischen und naturtrüben Apfelessig ein, werden sie ein schmackhafter Kapernersatz. Die großen Mengen an Kalium, Magnesium, Eisen, Vitamin A und C machen den Genuss zu einer gesunden Sache. 

Die im Gänseblümchen enthaltenen Saponine sind ein tolles Mittel gegen Husten. Sie wirken schleimlösend und auswurffördernd. Flavonoide und Bitterstoffe sind ebenfalls gut für unsere Verdauung. Zu sich nimmt man die Gänseblümchen dann am besten als Tee. Hier empfiehlt sich ein Esslöffel frische oder im Winter getrocknete Gänseblümchen auf eine Tasse Wasser zu nehmen. Den Tee kann man trinken oder sogar äußerlich anwenden. Dazu tränkt man Umschläge mit dem Tee. Diese helfen z.B. bei Ekzemen oder Prellungen.

Gänseblümchen eignen sich übrigens auch hervorragend zur Entschlackung. Dazu muss man ihn aber kurweise über einen Zeitraum von drei Wochen trinken. Ich trinke drei Wochen lang drei Tassen am Tag und überbrühe mir einfach ein paar der Blütenköpfe mit heißem Wasser. Man kann sie auch auf Vorrat sammeln, da man natürlich keine Zeit hat dreimal am Tag eine Wiese aufzusuchen. Selbst wenn die Blüten ein wenig lahmen, werden sie im Tee wieder wie neu. Ein anderer Trick ist, die Gänseblümchen in eine Vase zu stellen. So halten sie zwei bis drei Tage lang frisch.

Wer mehr zum Thema wissen möchte, dem lege ich dieses Buch an Herz.

Habt ihr schon einmal Gänseblümchen gegessen oder verwendet?

Die heiligste aller Pflanzen

Die heiligste aller Pflanzen

Kennt ihr die heiligste aller Pflanzen? Holy Basil (heiliges Basilikum) – oder auch Tulsikraut (Ocimum tenuifolium L. Lamiaceae) ist für mich ein unglaublich tolles Heilkraut und bei den Hindus die heiligste aller Pflanzen. Es wirkt gegen Stress, stärkt das Immunsystem und verbessert den Stoffwechsel. Verwendet werden […]

Nachhaltiges Besteck aus Bambus – der ideale Picknickbegleiter?

Nachhaltiges Besteck aus Bambus – der ideale Picknickbegleiter?

Sommerzeit ist Picknickzeit – Doch ich bin es leid, in den Nachrichten zu lesen, dass z.B. in Köln nach jedem schönen Wochenende 20 Tonnen Müll aus dem Park entsorgt werden müssen. Dieser Müll ist so unnötig. Es ärgert mich nicht nur, dass Menschen, die nach […]

Braunhirse Keimlinge für schöne Haare

Braunhirse Keimlinge für schöne Haare

Warum es sich lohnt, mit Braunhirse in den Tag zu starten, möchte ich euch heute vorstellen. Das Frühstück ist für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Hier versuche ich meinen Körper mit allen Mikro- und Makronährstoffen zu versorgen, die er für einen Tag voller Herausforderungen benötigt.

Ein Baustein meiner unerschöpflichen Energie ist sicherlich meine Ernährung. Am Müsli experimentiere ich permanent, um es immer noch hochwertiger zu gestalten, als es ohnehin schon ist. Ich habe euch ja bereits diverse Varianten meines Frühstücks gepostet. Im Moment bin ich sehr zufrieden mit meiner neuen Kreation und bin selbst überrascht, wie lecker mein Powermüsli ist und welche tollen Effekt es auf meine Haare hat. Wenn ihr meine Müslikreationen verfolgt, habt ihr sicher schon von Braunhirse gelesen. Lange Zeit verwendete ich es nur in Form von Braunhirse Mehl im Müsli, was zweifelsohne auch super ist. 100g Braunhirse enthalten etwa 500mg Silicium, was sehr viel ist. Empfohlen werden 15g am Tag. Man sollte dieses Mehl also eher als Nahrungsergänzungsmittel betrachten, statt es wie gewöhnliches Mehl zu verarbeiten. Silicium ist wichtig für unsere Haut, unser Bindegewebe, unsere Nägel und unsere Haare. Der körpereigene Siliciumgehalt sinkt, je älter wir werden. Deswegen ist es wichtig genügend Silicium über die Nahrung aufzunehmen. Mit der normalen Ernährung wird das immer schwerer, da die Böden zunehmend weniger Silicium enthalten und unsere Lebensmittel immer weniger Silicium enthalten.

Nimmt man es täglich, versorgt man die Haare mit wichtigen Mikronährstoffen. Meine Haare wurden durch die Einnahme kraftvoller. Auch bei Haarausfall ist Braunhirsemehl super. Jedoch sollte man es mindestens drei Monate regelmäßig einnehmen. Übrigens sind meine Fingernägel sind so fest, dass ich sie nun lang tragen und keine künstlichen Nägel benötige.

Die Steigerung waren allerdings Braunhirse Keimlinge

Durch einen Tipp von Euch, habe ich begonnen Braunhirse zu keimen. Das ist noch viel, viel besser, denn der Keimvorgang optimiert die Nährstoffe der Braunhirse. Vitamingehalt wird im Keimstadium um das Drei – bis Fünffache erhöht. Vor allem Silicium, Vitamin B1, B2, E und Niacin sowie Magnesium, Calcium-, Kalium-, Zink- und Phosphorwerte sind im Keimling deutlich höher als im Samen.

Den höchsten Nährstoffgehalt besitzen die Keimlinge natürlich im rohen Zustand. Als Beigabe zum Müsli sind sie wegen ihres süßlichen Geschmacks besonders gut geeignet.
Sie gehören zu den basischen Lebensmitteln und auch die Eiweiße verändern sich während der Keimung deutlich. Sie sind dann nämlich auch leichter verdaulich.

Wer also etwas für seine Haare tun will, dem kann ich das Experiment mit der Braunhirse wirklich wärmstens empfehlen. Meine Keimlinge ziehe ich aus dem ganzen Korn. Gemahlene Braunhirse findet ihr hier. Und bereits gekeimte und gemahlene Braunhirse gibt es auch zu kaufen.

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Besucht uns an den Syringa – Kräutertagen!

Besucht uns an den Syringa – Kräutertagen!

Wir freuen uns darauf, dieses Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Kräuterkeller-Stand an den den Hohenstoffeln Kräutertagen bei der Kräutergärtnerei Syringa teilzunehmen! Am Samstag, den 26. Mai und am Sonntag, den 27. Mai gibt es ein vielfältiges Vortrags- und Begleitprogramm rund um das Thema […]