Hormonelle Dysbalance mit der Yamswurzel ausgleichen

Hormonelle Dysbalance mit der Yamswurzel ausgleichen

Yamswurzel (Dioscorea) hat in der Ernährung vor allem im asiatischen und südamerikanischen Raum ihren Stellenwert. Jedoch sind die allermeisten Sorten roh giftig. Gekocht, kann man sie etwa wie Kartoffel essen. In Europa war sie lange Zeit völlig unbekannt. Erst Usein Bolt, der Olympiasieger, der 2008 in Peking überraschenderweise große Erfolge erzielte, rückte sie ins Licht der Öffentlichkeit. Laut den Aussagen seines Vaters, spielte die Yamswurzel einen wesentlichen Beitrag in seiner Ernährung.

Dies ist auch nachvollziehbar, wenn man sich die Nährwerte schaut. Sie enthält komplexe Kohlenhydrate, ist ballaststoffreich, ebenso sind besonders viel Vitamin C, B6 und Kalium darin enthalten.

Auch die Anthroposophie hat die Yamswurzel entdeckt. Rudolf Steiner war der Auffassung, dass sie unseren Körper bereichert. Sie ist heute Teil der Lichtnahrung.

In der Naturheilkunde hat die Yamswurzel mittlerweile einen hohen Stellenwert.
Man hat ihren positiven Einfluss auf den Hormonhaushalt erkannt und wird bei Wechseljahrsbeschwerden empfohlen.
Sie kann sich sehr regulierend auf hormonelle Dysbalance auswirken. Sowohl bei Progesteronmangel als auch bei Östrogendominanz kann sie helfen die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Grund dafür ist das in der Yamswurzel enthaltene Diosgenin, das eine Vorstufe des natürlichen Hormons Progesteron ist. Progesteron und Östrogen sind besonders für die Frau von enormer Wichtigkeit, da sie für die Fruchtbarkeit maßgeblich verantwortlich sind. Hat man zu wenig Progesteron, kann es zu einer Östrogendomianz kommen. Dies kann sich z.B. in Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, ständiger Müdigkeit, Kopfschmerzen aber auch in Form von unerklärlicher Gewichtszunahme und Schmerzen während der Regel äußern.

Ich persönlich konnte meine Zyklusschwankungen mit der Yamswurzel in den Griff bekommen. Ich habe mit frischer Yamswurzel begonnen. Sie ist allerdings nicht ganz leicht zu bekommen. Man kann sie bei den Anthroposophen kaufen. Diese wird in Bioläden vertrieben und kostet allerdings sehr viel. Das Kilo etwa 40 Euro. In Asialäden gibt es chinesische und afrikanische Yamswurzel. Diese ist für deutlich weniger Geld zu bekommen. Es gibt aber auch Yamswurzelextrakt http://amzn.to/2o18tF7.

Der wohl wichtigste Forscher zu natürlichem Progesteron ist John Lee. Sein Buch kann ich sehr empfehlen.



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