Schafgarbe im Salat und als Heilkraut

Schafgarbe im Salat und als Heilkraut

Von Juni bis Oktober findet man sie fast auf jeder Wiese. Die gewöhnliche Schafgarbe. Wer denkt, man kann dieses Wildkraut “nur” als Tee verwenden, dem entgeht der aromatische Geschmack der Schafgarbe. Die Blätter schmecken leicht herb und erinnern an Muskatnuss. Besonders Kaninchen lieben sie. Doch auch für uns Menschen sind sie genießbar. Sie eignen sich hervorragend im Salat oder zu Gemüsegerichten. Man sollte aber darauf achten, dass man möglichst junge, zarte Blätter erntet, da diese besser schmecken. Auch die Blüten sind essbar und sehr dekorativ. Das Wildkraut tut uns sehr gut, da es reich an Vitaminen, Mineralstoffen, insbesondere Kupfer und Kalium aber auch an Bitterstoffen und Flavonoiden ist. Gerade Bitterstoffe sind wichtig für unsere Galle, denn diese fehlen zunehmend in unserer Nahrung.

Warum wird Schafgarbe als Heilpflanze geschätzt?

Bereits seit 4000 Jahren wird Schafgarbe in China als Heilkraut geschätzt. Seine Wirkung ist vielfältig. Eingesetzt wird sie bei Magen- und Darmproblemen, Menstruationsbeschwerden, Nierenleiden oder bei Kopfschmerzen. Hierzu bereitet man sich am besten einen Tee aus den frisch gesammelten Blättern und Blüten zu.

Man kann die Schafgarbe auch äußerlich anwenden. Hier hilft sie vor allem bei kleinen Verletzungen, da sie blutstillend und entzündungshemmend ist.

Wie sammelt und erkennt man Schafgarbe?

Es empfiehlt sich mittags loszuziehen, denn bei maximalem Sonnenstand hat das Kraut die volle Heilwirkung entwickelt. Bei Regen oder trübem Wetter sollte deswegen lieber nicht gesammelt werden.

Wer sich nicht sicher ist, wie das Kraut zu erkennen ist, erinnert sich einfach an den ehemaligen Parteichef der KPdSU Breschnew. Sehen die Blätter der Schafgarbe aus wie seine Augenbrauen, habt ihr das richtige Kraut gefunden.
Spaß beiseite, man nennt das Kraut auch “Augenbraue der Venus”, da die LiebesgöttinAphrodite Achilles damit geheilt haben soll. Der lateinische Name “Achillea” leitet sich von dieser Sage ab. So wurden schon im Altertum Wunden mit dem Kraut selbst geheilt oder Blutungen gestillt.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.