Studie bestätigt: Koriander als natürliches Antibiotikum

Studie bestätigt: Koriander als natürliches Antibiotikum

Koriander ist ein beliebtes Küchenkraut, das vorallem in der asiatischen und indischen Küche eingesetzt wird, doch es auch ein nicht zu unterschätzendes Heilkraut, da eine Studie bestätigt, dass es  als natürliches Antibiotikum wirken kann. Dies ist insbesondere aufgrund der steigenden Anzahl an Antibiotika Resistenzen sehr bedeutend, da Koriander für diese Menschen eine echte Alternative sein kann.

 

Koriander – die Hoffnung bei Antibiotika Resistenz?

In der Studie geht es um einen bestimmten Wirkstoff, der antibakteriell wirkt. Sie wird Dodecenal genannt und war doppelt so wirksam gegen Salmonellen, als das herkömmlich eingesetzte Antibiotikum. In der Studie wurde der Wirkstoff aus den Blättern extrahiert. Er ist übrigens auch in den Samen enthalten. Es macht also Sinn sowohl Blätter als auch Samen zu essen. Doch die Blätter enthalten nicht nur Dodecenal, sondern auch noch viele weitere Stoffe, die antibakteriell und antioxidativ wirken können. Die Studie, die allerdings ein Laborversuch war, lässt trotzdem hoffen, dass es bald eine vielleicht noch wirksame pflanzliche Alternative zum Antibiotika geben könnte.

Hier findet ihr die Sudie.

Antibacterial Activity of Coriander Volatile Compounds against Salmonella choleraesuis: Isao Kubo, et. al.: Journal of Agricultural and Food Chemistry 2004 52 (11), 3329-3332, DOI: 10.1021/jf0354186

 

Wie Koriander unserer Gesundheit helfen kann

Koriander ist ein sehr kraftvolles Heilkraut, das auch sehr intensiv schmeckt. Oft reichen schon kleine Mengen, um ein Gericht zu würzen. Manch einer mag den Geschmack von Koriander auch nicht, denn es trägt den Beinamen “Wanzenkraut”. Wer es mit Bedacht einsetzt und gezielt damit würzt, der kann es gerne in den Speiseplan integrieren. Besonders wertvoll für uns sie die antientzündlichen Stoffe und die enthaltenen Antioxidantien der Blätter. Doch auch die Samen sind gesund. Man kann sie z.B. mit einem Mörser zerstoßen oder mahlen. Danke den ätherischen Ölen, schmecken sie sehr intensiv. Sie enthalten aber auch noch Vitamin C, Flavonoide und Gerbstoffe.

Nicht nur die frische Pflanze und die Samen helfen uns. Ebenso wertvoll ist auch das Korianderöl, denn es lindert Blähungen und Völlegefühl, wenn man es einnimmt. Auf der Haut aufgetragen kann es bei schlecht heilenden Wunden Linderung verschaffen, denn es Öl wirkt antibakteriell, antiseptisch, entzündungshemmend.

Das unscheinbare Kraut hat ernormes Heilpotenzial. Ebenso wird es im Zuge der Schwermetallausleitung verwendet. Hier habe ich bereits daüber berichtet.



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