Rosmarin-Tee als Kaffeeersatz im Winter – dampfende Tasse im frostigen Garten

Rosmarin statt Kaffee? Warum dieses Küchenkraut im Januar überraschend wach macht

Viele Menschen verzichten im Januar bewusst auf Kaffee und kämpfen dann mit Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationslöchern. Was kaum jemand weiß: Ein ganz gewöhnliches Küchenkraut kann den Kreislauf sanft aktivieren, ohne Koffein und ohne Nervosität. Rosmarin, oft nur als Gewürz unterschätzt, wirkt belebend auf Geist und Sinne und eignet sich besonders jetzt im Winter als natürlicher Wachmacher. Warum das so ist und wie du Rosmarin im Alltag nutzen kannst, zeigen wir dir hier.

Rosmarin in der Küche

In der Küche wird Rosmarin hauptsächlich zum Würzen von Fleisch, Gemüse und Kartoffelgerichten verwendet. Er verleiht Speisen einen würzigen und harzig-aromatischen Geschmack und eignet sich besonders gut zum Würzen von Gemüsegerichten, Pasta und allen mediterranen Gerichten. Rosmarin kann frisch oder getrocknet verwendet werden und passt gut zu anderen Kräutern wie Thymian, Oregano und Basilikum.

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Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr

Rosmarin in der Hausapotheke

Rosmarinus officinalis, ist eine immergrüne Pflanze, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Sie wird auch in der Medizin verwendet. In der Naturheilkunde wird Rosmarin seit Jahrhunderten verwendet. Er hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, Schmerzen zu lindern. Rosmarin wird auch als natürliches Mittel gegen Verdauungsprobleme und Erkältungen eingesetzt. Einige Studien haben gezeigt, dass Rosmarin auch dazu beitragen kann, das Gedächtnis zu verbessern und die Stimmung aufzuhellen.

Rosmarin in der Blüte

Wildkräuter entdecken und lieben lernen

Rosmarin kennt eigentlich jeder. Wie sieht es aber mit unseren heimischen Wildkräutern aus? Wie viele fallen dir spontan ein? Damit auch Einsteiger in die Welt der wilden Kräuter einen Überblick haben, was es eigentlich alles vor der Haustüre zu entdecken gibt, haben wir unser Buch „Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr“ (hier erhältlich) geschrieben. Dort zeigen wir dir mit großen Bildern die wichtigsten Pflanzen und erklären, wann man sie wo sammeln kann und gehen auf die Verwendung in der Hausapotheke und in der Küche ein. Eine ideale Ergänzung ist dabei unser „Saisonkalender für Wildkräuter“ (hier erhältlich), der dir als monatliche Übersicht dient, damit du nie mehr den Erntezeitpunkt eines Wildkrauts versäumst. Er ist jedes Jahr aus Neue verwendbar! Du bekommst unsere Produkte einzeln aber auch im Set unter www.die-moderne-Kräuterhexe.de

Buch und Saisonkalender

Macht Rosmarin wach?

Rosmarinsäure ist ein Phenol, das sowohl in den Blättern als auch in den ätherischen Ölen von Rosmarin vorkommt. Es wird angenommen, dass Rosmarinsäure die Wachheit fördert, indem es die Durchblutung im Gehirn erhöhen kann und die Aufnahme von Neurotransmittern wie Acetylcholin und Dopamin verbessert. Ein weiteres wichtiges ätherisches Öl, das in Rosmarin vorkommt, ist 1,8-Cineol. Es hat kann ebenso wachmachende Eigenschaften haben und die Durchblutung im Gehirn erhöhen, was die geistige Leistungsfähigkeit steigern kann.

Wie bereitet man einen Rosmarin Tee zu?

Eine der Möglichkeiten, Rosmarin als Kaffeeersatz zu verwenden, ist die Zubereitung eines Rosmarintees. Dazu einfach frische oder getrocknete Rosmarinzweige in kochendem Wasser aufbrühen und für 5-10 Minuten ziehen lassen. Der Tee hat einen starken, würzigen Geschmack und kann sowohl heiß als auch kalt genossen werden. Probiert es einmal aus. Er kann dabei helfen, Müdigkeit zu vertreiben. Gerade, wenn man am späten Vormittag oder frühen Nachmittag ein kleines Leistungstief hat, ist ein Rosmarintee eine tolle Alternative. Man spürt einen milderen Energieschub als bei einer Tasse Kaffee. Doch abends sollte man den Rosmarintee besser nicht trinken, wenn man nachts gut schlafen möchte.

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Rosmarinöl für müde Haut

Rosmarin ist auch eine beliebte Zutat in kosmetischen Produkten, da ihm hautstraffende Eigenschaften zugeschrieben werden und er die Durchblutung anregen kann. Man kann mit Rosmarin wunderbar ein Hautöl ansetzen, indem man ein, zwei Zweige frischen Rosmarin in ein hochwertiges Öl einlegt und dies einige Wochen durchziehen lässt. Dies kann man dann als Hautöl nutzen. In der Kosmetikindustrie ist Rosmarin längst nicht mehr wegzudenken. Hier wird die Pflanze häufig in Haarpflegeprodukten verwendet, um das Haarwachstum anzuregen und Schuppen zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass weitere Studien erforderlich sind, um die die genauen Dosierungsempfehlungen zu bestätigen. Es sollte auch beachtet werden, dass es bei empfindlichen Menschen zu Hautreaktionen oder allergischen Reaktionen kommen kann.

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Rosmarin sollte in jedem Garten sein

Rosmarin ist eine wichtige Pflanze für Bienen und Insekten. Er gedeiht fast überall und ist in den meisten Fällen winterhart. Ganz junge Pflanzen mit wenigen Wurzeln oder Pflänzchen in kleinen Töpfen aus dem Supermarkt können teilweise im Winter draußen erfrieren. Vitale und kräftige Pflanzen überstehen den Winter aber meist problemlos ohne Schutz. In unserem Garten stehen mehrere, unterschiedlich alte Rosmarinpflanzen, die alle ohne Winterschutz auskommen. Einzig lange Trockenheit oder Wühlmäuse können dem Rosmarin bei uns zusetzen. Hier sollte man darauf achten, dass in trockenen Sommern genug gegossen wird. Obwohl die Pflanze aus mediterranen Gebieten stammt, nimmt sie lange Trockenperioden übel. Das immergrüne Kraut kann den ganzen Winter frisch geerntet werden. Wir pflücken auch im Winter fast täglich kleine Zweige von unseren Sträuchern, um unsere Speisen zu verfeinern oder einen Rosmarintee zu machen. Im Frühling blüht Rosmarin schon sehr zeitig und liefert eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

Rosmarin im Garten

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