Kaum jemand erkennt sie und doch gilt sie als eines der gesündesten Gemüse der Welt: Die Brunnenkresse wächst jetzt im November wild an Bächen, Quellen und schattigen Stellen, frisch, würzig, voller Vitalstoffe. Während viele Superfoods um die halbe Welt reisen, wächst diese heimische Powerpflanze direkt vor unserer Tür. Reich an Vitamin C, Jod und Senfölen, wurde sie schon im Mittelalter als Heil- und Nahrungspflanze geschätzt und gerät heute fast in Vergessenheit. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du Brunnenkresse sicher findest, warum sie gerade jetzt so wertvoll ist und wie du sie in der Küche oder Hausapotheke nutzen kannst.
Warum gerade jetzt im Mai sammeln?
Jetzt schießt das satte Grün förmlich aus dem Boden, oder besser gesagt: aus dem Wasser. Dieses Wildkraut bevorzugt frische, klare Quellen und Bachläufe. Dort bleibt es auch bei kühleren Temperaturen erstaunlich vital. Genau das macht es so besonders: Während viele Pflanzen erst im Sommer ihr volles Potenzial entfalten, strotzt dieses Kraut vor Lebenskraft. Und die Liste seiner Vorzüge ist lang. Es enthält beeindruckend viel Vitamin C, Beta-Carotin, Eisen, Kalzium, Vitamin K und sogar entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe. Damit stärkt es das Immunsystem, unterstützt Leber und Nieren und bringt die Verdauung in Schwung. In der Naturheilkunde wird es seit Jahrhunderten geschätzt. Heute ist es wissenschaftlich bestätigt: Dieses Grün gehört zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Möchtest du unsere besten Artikel rund um Kräuter, Garten und gesunde Ernährung direkt auf dein Smartphone erhalten? Dann tritt jetzt unserem WhatsApp Kanal „Kräuterkeller“ bei (einfach hier klicken).
So findest du Brunnenkresse im Mai
Der Standort verrät viel: Suche in der Nähe von natürlichen Wasserquellen, dort, wo das Wasser sauber und klar ist. Oft versteckt sich Brunnenkresse zwischen Steinen oder am Rand flacher Bachläufe. Seine rundlichen, glänzenden Blätter sind unverwechselbar – ebenso wie der scharf-würzige Geschmack. Ein vorsichtiger Biss genügt, um die Kraft dieses Krauts sofort zu spüren. Jetzt zeigt sich die Brunnenkresse (Nasturtium officinale) in ihrer vollen Vitalität und mit etwas Aufmerksamkeit lässt sie sich gut bestimmen. Auffällig sind ihre kleinen, weißen Blüten, die in dichten, traubenartigen Blütenständen an den oberen Trieben erscheinen. Jede Blüte besitzt vier kreuzförmig angeordnete Blütenblätter, ein typisches Merkmal der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae), zu denen sie gehört.

Heimische Wildpflanzen kennen und nutzen
Viele Wildkräuter muss man meist nicht lange suchen. Man muss nur die Augen offen halten und wieder raus in die Natur gehen. Genau das ist unsere große Leidenschaft und weil wir das alte Kräuterwissen bewahren wollen, haben wir verschiedene Kräuterbücher geschrieben. Unser Buch „Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr“ (hier erhältlich) ist das ideale Buch, um heimische Wildpflanzen besser kennnenzulernen. Wir stellen darin ausschließlich Wildpflanzen vor, die man bei uns auch gut finden kann. Die Pflanzen sind dabei in Jahreszeiten aufgeteilt. Jede Pflanze wird zunächst grundlegend beschrieben, ist mit selbst erstellten und hilfreichen Fotos abgebildet, damit man sie in der Natur auch gut erkennen kann und wir verraten euch auch immer, wie man die Pflanze in der Küche und in der Hausapotheke nutzen kann. Weil wir das Buch selbst entwickelt und gestaltet haben, gibt es das Buch nur bei uns in unserem Kräuterhexen Online Shop unter www.die-moderne-Kräuterhexe.de

Die Laubblätter sind gefiedert, bestehen aus rundlich-ovalen Einzelblättchen und sitzen wechselständig am hohlen, oft rötlich überlaufenen Stängel. Die Blätter sind glatt, sattgrün und leicht glänzend. Beim Zerreiben oder Probieren entfaltet sich der charakteristische scharf-würzige Geschmack, der an Rettich oder Gartenkresse erinnert. Brunnenkresse wächst fast ausschließlich an sauberen, kalkhaltigen Fließgewässern, vor allem an Quellbächen, Bachufern oder Wassergräben. Sie ist teils im Wasser verwurzelt und kann mit ihren kriechenden Stängeln auch über die Wasseroberfläche hinausragen. Ihre immergrüne Erscheinung und frühe Blütezeit machen sie zu einer der ersten Vitalpflanzen des Frühlings.
Brunnenkresse im Garten säen? Das geht!
Wir bauen seit Jahren Brunnenkresse in Schalen und im Hochbeet an und haben aus über 10 Jahren Erfahrung im Anbau essbarer Wildpflanzen eine Saatgut-Mischung entwickelt, die es so nur bei uns in unserem eigenen Shop unter www.die-moderne-Kräuterhexe.de in der Kategorie „Saatgut“ (hier klicken) gibt:
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- 🌻 Keine Industrieabfüllung – jede Portion ist sorgfältig verpackt

Inhalt: 10 g (ca. 20.000 Samen) – reicht für etwa 10 m² oder zahlreiche Kübel & Balkonkästen.
Aussaat: März–Juni & August–Oktober.
Anbau: Beet, Hochbeet, Balkonkästen oder Folientunnel.
Gesunde Rezepte & Wildkräuterwissen – jeden Monat neu
In unserem Wildkräuter-Magazin (hier erhältlich) findest du zu jeder Jahreszeit neue Rezeptideen, Anwendungstipps und spannende Geschichten rund um die Heilkraft der Natur. Es erscheint viermal im Jahr und kann einzeln oder im Abo bezogen werden – letzteres endet automatisch zum Jahresende. Entdecke alle Ausgaben in unserem Shop oder abonniere direkt auf www.die-moderne-Kräuterhexe.de

Warum ist dieses Wildkräaut so außergewöhnlich?
Wissenschaftlich wurde die Brunnenkresse vor allem durch die Arbeit von Di Nora (2014) bekannt: Keine andere essbare Pflanze vereine so viele gesundheitsfördernde Stoffe in so hoher Konzentration. In der traditionellen Pflanzenheilkunde sagt man, Brunnenkresse „reinige das Blut“ – moderne Forschung spricht von entzündungshemmender, entgiftender und vitalisierender Wirkung.

Wissenschaftlich belegt: Warum dieses Wildkraut so gesund ist
Zahlreiche Studien bestätigen die außergewöhnliche Nährstoffdichte dieser unscheinbaren Pflanze:
- Di Noia, J. (2014). Defining powerhouse fruits and vegetables: A nutrient density approach. Preventing Chronic Disease, 11, E95.
- Tariq et al. (2015): Phytochemical and pharmacological review of watercress: Belegt entzündungshemmende, antioxidative und entgiftende Eigenschaften.
- Conforti et al. (2008): Biological properties of Nasturtium officinale extracts: Zeigt positive Effekte auf Leber, Blutgefäße und Verdauung.
Diese Ergebnisse untermauern den traditionellen Ruf der Pflanze als „Blutreiniger“ und Vitalstofflieferant, jetzt ist ihre Zeit!
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