brunnenkresse

Brunnenkresse – wo man sie findet und wie man sie selbst anbauen kann

Brunnenkresse gilt als eine der gesündesten Wildpflanzen und ist gar nicht so leicht zu finden. Wir zeigen dir, wo man sie finden kann und wie man sie selbst anbaut. Wir lieben es einfach, raus in die Natur zu gehen und unseren „Salat“ direkt vor der Tür sammeln zu können. Warum sie so gesund ist, und warum Forscher sogar behaupten, es sei das gesündeste Gemüse der Welt, soll in diesem Beitrag geklärt werden.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Eine Studie belegt, die Brunnenkresse (in der Studie „water cress“) ist das gesündeste Gemüse. Sie deckt 100 Prozent des Tagesbedarfs der in der Studie ausgewerteten wichtigen Nährstoffe ab. Kalium, Kalzium, Eisen, Niacin, Folsäure, Zink Vitamin A, B1, B2, B6, C, D, E und K sind besonders viel enthalten. Jedoch muss man dazu sagen, dass viele Gemüsesorten kaum noch Nährstoffe enthalten und es einige weitere wichtige heimische Wildpflanzen gibt, die mindestens genauso nährstoffreich sind. Dennoch kann man sagen, dass die Brunnenkresse sehr nährstoffreich ist.

Werbung
wildkräuter

Wie schmeckt die Kresse?

Die Brunnenkresse enthält jedoch nicht nur ein exzellentes Nährstoffprofil, sie kann auch bei zahlreichen Krankheiten, wie z.B. bei Sinusitis oder Erkrankungen der oberen Atemwege eingesetzt werden, denn sie enthält schleimlösende Wirkstoffe. Außerdem kann sie bei rheumatischen Beschwerden und Gelenkschmerzen helfen, ist gut für die Nieren, antibakteriell und hilfreich bei Erkältungen. Geschmacklich ist sie der Kresse oder dem Rucola sehr ähnlich. Die enthaltenen Senföle und Bitterstoffe tun unserem Magen sehr gut.

Hier haben wir dir die Studie verlinkt, damit du den wissenschaftlichen Unterbau hast und genau nachlesen kannst, warum es sich lohnt Brunnenkresse in den Speiseplan zu integrieren. Auf Platz zwei und drei folgen übrigens Chinakohl und Mangold. Wie immer gilt, alles am besten roh verzehren! https://www.cdc.gov/pcd/issues/2014/13_0390.htm

brunnenkresse

Brunnenkresse als Winter – Wildkraut

Brunnenkresse gehört zu den Wildkräutern, die man bis in den Winter hinein sammeln kann. Sie ist winterhart, sollte aber keinen ganz strengen Frost erfahren. Man kann Brunnenkresse vereinzelt sogar auf dem Markt kaufen. Die Bauern ernten sie ab September. Sobald die Triebe etwa 5-7 cm lang sind. Man sollte aber nicht die gesamte Pflanze abreißen, sondern nur einzelne Blätter. Wenn man die Wurzel stehen lässt, treibt die Pflanze immer wieder neu nach, da sie mehrjährig ist.

Wie kann man Brunnenkresse selbst anbauen?

Wir ziehen die Brunnenkresse übrigens selber und sie gedeiht prächtig. Von April bis Oktober kann man sie in großen Anzuchtschalen aussäen. Sie keimt auch im Herbst noch recht schnell und kann auf dem Balkon nach ca. vier Wochen geerntet werden. Eigentlich sollte sie sehr feucht stehen. Bisher haben wir bei guter Wässerung allerdings keine Probleme feststellen können. Ein dichter, grüner Teppich gedeiht. Wir nutzen dabei dieses Saatgut (hier erhältlich). Die Keimdauer beträgt 10-12 Tage. Dann sprießen die kleinen Pflänzchen rasch. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt um nocheinmal auszusähen vor dem Winter, doch die Anzuchtschale sollte dann bei strengem Frost ins Haus genommen werden.

Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr

Die Brunnenkresse hat auch ihren festen Platz in unserem Buch „Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr“ (hier erhältlich) in dem wir saisonal sortiert, viele heimische Wildkräuter und deren Verwendung beschreiben. Dazu haben wir mehrere Jahre lang die Wildkräuter beobachtet, fotografiert und in verschiedenen Anwendungen ausprobiert. Auf über 160 Seiten haben wir so viele Wildkräuter porträtiert und mit unseren Erfahrungen beschrieben. Dazu gibt es immer ein Verwendungstipp für die Hausapotheke und die Hexenküche. Du bekommst das Buch auch im Set mit unserem Saisonkalender für Wildkräuter (hier gehts zum Set) in unserem eigenen Kräuterhexen – Onlineshop unter www.die-moderne-Kräuterhexe.de

Unser neuer Saisonkalender für Wildkräuter
Die Brunnenkresse findest du auch in unserem Saisonkalender für Wildkräuter, den man jedes Jahr erneut verwenden kann.

Weitere Kressetipps findest du in diesem Beitrag über die Fakten der Kresse. Und auch die Kapuzinerkresse (hier geht es zum Beitrag) ist sehr gesund.

Du findest uns auch auf unseren anderen Kanälen:

Dein Pin für Pinterest

Dieser Beitrag enthält Produktlinks.

Bildnachweis
Titelbild: © Brent Hofacker – stock.adobe.com
Beitragsbild: © Alexander Gramlich www.mein-kraeuterkeller.de

7 Kommentare zu „Brunnenkresse – wo man sie findet und wie man sie selbst anbauen kann“

  1. Pingback: Ballaststoffreiches und sehr leckeres „Wunderbrod“ zum Selberbacken

  2. Pingback: Senföle bei Erkältung und Verspannungen - Kräuterkeller

  3. Pingback: Versteckte Entzündungen – Ursache für chronische Krankheiten?

  4. Pingback: Ehrenpreis – essbare und wertvolle Heilpflanze - Kräuterkeller

  5. Pingback: Wildkräutersalz selber machen - Vorrat für den Winter - unser Rezept

  6. Pingback: Wildkräuter im Dezember und Tipps für Tee bei Erkältung

  7. Pingback: Balkongarten: Gärtnern auf engstem Raum mit dem Etagen - Hochbeet

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr

Entdecke die Welt der Wildkräuter mit unserem Buch.

Die moderne Kräuterhexe