Brunnenkresse – wo man sie findet und wie man sie selbst anbauen kann

Brunnenkresse – wo man sie findet und wie man sie selbst anbauen kann

Brunnenkresse gilt als eine der gesündesten Wildpflanzen und ist gar nicht so leicht zu finden. Wir zeigen euch, wo man sie finden kann und wie man sie selbst anbauen kann. Wir lieben es einfach, raus in die Natur gehen zu können und unseren “Salat” direkt vor der Tür sammeln zu können. Warum sie so gesund ist, und warum Forscher sogar behaupten, es sei das gesündeste Gemüse der Welt, soll nun geklärt werden.

Eine Studie belegt, die Brunnenkresse (in der Studie “water cress”) ist das gesündeste Gemüse. Sie deckt 100 Prozent des Tagesbedarfs der in der Studie ausgewerteten wichtigen Nährstoffe ab. Kalium, Kalzium, Eisen, Niacin, Folsäure, Zink Vitamin A, B1, B2, B6, C, D, E und K sind besonders viel enthalten. Jedoch muss man dazu sagen, dass viele Gemüsesorten kaum noch Nährstoffe enthalten und es einige weitere wichtige heimische Wildpflanzen gibt, die mindestens genauso nährstoffreich sind. Dennoch kann man sagen, dass die Brunnenkresse sehr nährstoffreich ist.

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Wie schmeckt die Kresse?

Die Brunnenkresse enthält jedoch nicht nur ein exzellentes Nährstoffprofil, sie kann auch bei zahlreichen Krankheiten, wie z.B. bei Sinusitis oder Erkrankungen der oberen Atemwege eingesetzt werden, denn sie enthält schleimlösende Wirkstoffe. Außerdem kann sie bei rheumatischen Beschwerden und Gelenkschmerzen helfen, ist gut für die Nieren, antibakteriell und hilfreich bei Erkältungen. Geschmacklich ist sie der Kresse oder dem Rucola sehr ähnlich. Die enthaltenen Senföle und Bitterstoffe tun unserem Magen sehr gut.

Hier habe ich euch die Studie verlinkt, damit ihr den wissenschaftlichen Unterbau habt und genau nachlesen könnt, warum es sich lohnt Brunnenkresse in den Speiseplan zu integrieren. Auf Platz zwei und drei folgen übrigens Chinakohl und Mangold. Wie immer gilt, alles am besten roh verzehren! https://www.cdc.gov/pcd/issues/2014/13_0390.htm

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Wie kann man Brunnenkresse selbst anbauen?

Ich habe übrigens begonnen mir selbst Brunnenkresse zu ziehen und sie gedeiht prächtig. Momentan befindet sie sich, wie normale Pflanzen auch in einem Blumenkasten, in welchem ich sie vorziehe. Eigentlich sollte sie sehr feucht stehen. Bisher habe ich allerdings keine Probleme feststellen können. Ein dichter, grüner Teppich gedeiht in meinem Blumenkasten. Ich habe dieses Saatgut verwendet. Die Keimdauer beträgt zwischen zwei und drei Wochen. Man muss also etwas Geduld haben, ist sie aber erstmal gekeimt, dann hat man sehr lange Freude daran, da die Kresse sehr schnell nachwächst. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt um nocheinmal auszusähen vor dem Winter. Die Brunnenkresse ist übrigens auch Thema in unserem Kräuterkeller Buch “Die moderne Kräuterhexe“. Weitere Infos zum Buch bekommt ihr hier.

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Weitere Kressetipps findest du in diesem Beitrag. Und auch die Kapuzinerkresse ist sehr gesund. Alle Infos hier im Beitrag.

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  • Sandra Keller (Autor)
Brunnenkresse
  • Aussaatort: Gewächshaus - Fensterbank / Freiland
  • Aussaatzeit: ganzj./März-Aug
  • Ernte: Mai-Okt
  • Eignung: Sofortverzehr roh oder gekocht, Überwinterung
  • - mehrjährig, kurzer Stängel, würzig, rettichartiger Geschmack

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Bildnachweis
Titelbild: © Brent Hofacker – stock.adobe.com
Beitragsbild: © Alexander Gramlich www.mein-kraeuterkeller.de



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