Reizdarm – Gluten kann Ursache sein

Reizdarm – Gluten kann Ursache sein

Es gibt einen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang zwischen dem Reizdarm – Syndrom und Gluten. Was das im Umkehrschluss für Betroffene heißt, soll dieser Beitrag klären.

Was ist das Reizdarmsyndrom?

Viele Menschen, die unter dem sogenannten Reizdarmsyndrom leiden, haben eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Reizdarm wird diagnostiziert, wenn Magen- und Darmprobleme und deren Symptome, wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder Blähungen keine organische oder pathologe Ursache haben. Betroffene leider oft sehr unter diesen Symptomen, da ein normales Leben teilweise nicht mehr möglich ist. Einem Job nachzugehen, bei welchem man viel unterwegs ist und nicht jeder Zeit auf Toilette gehen kann, bedeutet für Betroffene großen Stress. Nicht selten führt die Diagnose irgendwann zu Arbeitsunfähigkeit. Doch auch das Sozialleben ist betroffen. Man verlässt das Haus nicht mehr so gerne und meidet Freizeitaktivitäten. Nicht selten entsteht so ein Teufelskreis, der irgendwann auch psychische Folgen mit sich bringt.

Anzeigen
futomat Wasserquelle

Das Reizdarmsyndrom ist mittlerweile sehr weit verbreitet, doch die Schulmedizin hat noch keine Therapie entwickelt, die allen Betroffenen sicher helfen kann. Es gibt eine Vielzahl an Ansätzen, doch klar ist, die Ernährung spielt eine wichtige Rolle.

Gluten als Ursache für Reizdarm?

Gluten ist das Klebeeiweis in Weizen, Gerste, Dinkel, Emmer, Einkorn und z.B. Roggen. In den letzten Jahren nahm die Rate, der an Zöliakie oder Glutenintoleranz leidenden Menschen dramatisch zu. Das gentechnisch veränderte Getreide und die verarbeiteten Lebensmittel, die oftmals deutlich mehr von diesem Getreide enthalten, scheinen bei vielen Menschen eine Unverträglichkeit auszulösen. Diese muss nicht angeboren sein, sondern kann im Laufe des Lebens erworben werden. Warum ist noch nicht eindeutig nachgewiesen. Der Zusammenhang von Reizdarm und Gluten wird bei Untersuchungen nicht immer erkannt, deshalb macht es Sinn selbst aktiv zu werden.

Eine Placebo kontrollierte Doppelblindstudie hat nachgewiesen, dass Reizdarmpatienten bei 4g Gluten pro Tag eine Verschlimmerung der Reizdarmsymptome aufwiesen. Im Umkehrschluss heißt das, dass eine glutenfreie Ernährung womöglich vielen Reizdarmpatienten helfen könnte.

Wie kann man herausfinden, ob Gluten für Probleme sorgt?

Eine konsequent glutenfreie Ernährung sollte man dann zumindest ausprobieren, wenn Darmprobleme auftreten. Mithilfe eines Ernährungstagebuchs, das das genaue Essverhalten und alle Zutaten dokumentiert, kann man sehr leicht selbst herausfinden, ob Gluten die Symptome auslöst. Wichtig ist dabei aber, dass man alle Produkte, die im Essen enthalten sind, auf Gluten prüft und kein Ausnahme zulässt. Nur dann ist der Test sinnvoll. Bereits nach drei Tagen kann man oft sehen, ob eine glutenfreie Ernährung hilft oder nicht. Ebenso kann man dies natürlich auch mit anderen Allergenen ausprobieren, die man im Verdacht hat. Wichtig ist, dass man genau auf den Körper hört, denn man selbst kennt sich immer noch am besten und kann ganz genau beobachten, was sich im Körper verändert. Es empfiehlt sich den Selbsttest mit dem behandelnden Arzt abzusprechen und vor allem auszuwerten, da dann weitere Therapiemöglichkeiten besprochen werden können.

Wer mehr wissen will und Rat sucht, der kann sich auch direkt bei mir per Email melden: kontakt@mein-kraeuterkeller.de
Ich kenne mich sowohl mit Reizdarm als auch Glutenunverträglichkeit sehr gut aus!

Ebenso kann auch die Low-FODMAP-Diät gegen das Reizdarmsyndrom helfen. Alle Infos und viele Rezepte findet ihr z.B. hier.

Dein Pin für Pinterest

reizdarm
https://www.pinterest.de/pin/620230179911426457



3 thoughts on “Reizdarm – Gluten kann Ursache sein”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.