Leinsamenmehl – ein hervorragendes glutenfreies Mehl

Leinsamenmehl – ein hervorragendes glutenfreies Mehl

Leinsamenmehl wird immer beliebter und das zurecht. Es ist nicht nur ein hervorragendes glutenfreies Mehl, aus dem man z.B. Pizzateig machen kann, es ist auch äußerst gesund und kann dem Darm sehr gut tun. Man muss nicht immer teure Superfoods kaufen. Leinsamen wachsen auch bei uns und sind ein tolles einheimisches Superfood!

Welche Arten von Leinsamenmehl gibt es?

Es gibt es entweder aus gemahlenen Leinsamen oder aber aus dem Presskuchen, der bei der Leinölgewinnung entsteht. Dieses Mehl ist zumeist als „teilentöltes“ Mehl zu erwerben. Es eignet sich besonders gut für figurbewusste Menschen, die abnehmen möchten oder eine Diät machen. Es enthält aber auch weniger der gesunden Inhaltsstoffe. Leinsamen, die nur gemahlen wurden, werden zu 100%igem Leinsamenmehl. Es enthält besonders viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie sind für unsere Ernährung essentiell, das heißt, dass wir sie mit der Nahrung aufnehmen müssen. Mangelt es uns daran, ist das schlecht für das Herz-Kreislaufsystem, unsere Gehirnleistung und unser Sehen. Es kommt aber auch auf das richtige Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäure an. Beim Leinmehl liegt es bei etwa 6:1, was nahezu perfekt für unseren Stoffwechsel ist. Auch der hohe Anteil an Vitamin-E ist sehr wichtig für unseren Körper. Einen Nachteil gibt es aber auch hier. Das Mehl ist sonst sonderlich lange haltbar, da es sehr schnell ranzig wird. Man sollte es unbedingt im Kühlschrank aufbewahren.

Wie macht man Leinsamenmehl am besten selbst?

Das ist ganz einfach, wenn man einen Hochleistungsmixer, eine Küchenmaschine, eine elektrische Kaffeemühle oder einen Thermomix hat. Kleine Mengen kann man hervorragend in einer elektrischen Kaffeemühle jeden Tag frisch zubereiten. Ich benutze diese hier: 
Für größere Mengen nutze ich dann den Thermomix. Hier mahle ich die gewünschte Menge 20 Sekunden auf höchster Stufe. Es empfiehlt sich aber immer nur so viel zu mahlen, wie man in den nächsten Tagen verbrauchen kann. Länger als eine Woche lagere ich es auch im Kühlschrank nicht.

leinsamenmehl

Wie kann man Leinsamenmehl verwenden?

Ganz einfach ist es frisch gemahlenes Leinsamenmehl ins Müsli oder den Porridge zu geben. Hier sind 2-3 TL eine gute Grundlage, um den Körper morgens mit gesunden Fetten aber auch mit Ballaststoffen zu versorgen. Dies wird euch euer Darm insbesondere morgens danken, da Ballaststoffe am Morgen sehr wichtig sind für eine gute Verdauung. Im Moment gibt es fertigen Pizzaboden aus Leinsamenmehl zu kaufen. Ich mache diesen mittlerweile selbst, indem ich einen normalen Pizzateig mache und Buchweizen und Leinsamen 50:50 mische. Eine andere Alternative ist es Soßen mit dem Mehl zu binden, oder aber es anteilig unter jeden beliebigen Teig zu mischen. Da Leinsamenmehl maximal 5% Kohlenhydrate hat, eignet es sich hervorragend für die Low-Carb Ernährung. Beachtet werden muss nur, dass Leisamenmehl Wasser sehr stark bindet und deswegen mehr Wasser zum Teig gegeben werden muss. Wer es im Müsli verwendet, der sollte darauf achten, dass er genug dazu trinkt.

Gute Bezugsquellen für Leinsamenmehl findet man für die teilentölte Variante fast nur online, da es im Einzelhandel noch selten zu finden ist. Bei diesem hier stimmt die Qualität.  Nicht entöltes Leinsamenmehl würde ich immer lieber selbst frisch herstellen. Es geht wirklich kinderleicht.

 



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