Kaum wird es im März wärmer, erscheinen sie plötzlich überall: kleine blaue und violette Blüten im Rasen, im Beet oder am Wegesrand. Viele halten sie für störendes Unkraut – und reißen sie achtlos heraus. Doch genau das ist ein Fehler. Denn diese Pflanzen gehören zu den wertvollsten Wildkräutern des Frühjahrs. Sie zeigen dir nicht nur, dass dein Boden lebendig ist – sie sind auch essbar, aromatisch und seit Jahrhunderten geschätzt. Wer sie erkennt, hat einen echten Vorteil: kostenloses Wissen, kostenloser Geschmack und ein Stück echte Natur direkt vor der Haustür.
Duftveilchen – zart, wertvoll und vor allem für Insekten da
Das Duftveilchen ist eine der ersten Pflanzen, die im Frühjahr blühen. Mit seinem intensiven, süßen Duft fällt es sofort auf, oft versteckt unter Hecken oder am Rand von Beeten. Seine herzförmigen Blätter und die tiefvioletten Blüten sind unverwechselbar. Möchtest du unsere besten Artikel rund um Kräuter, Garten und gesunde Ernährung direkt auf dein Smartphone erhalten? Dann tritt jetzt unserem WhatsApp Kanal „Kräuterkeller“ bei (einfach hier klicken). Dort teilen wir regelmäßig saisonale Tipps, neue Beiträge und praktische Anleitungen – kompakt und passend zur Jahreszeit. Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Schleimstoffe und Flavonoide machen das Duftveilchen zu einer traditionellen Pflanze der Hausapotheke. Früher wurde es beispielsweise für Tees oder Sirup genutzt. Doch heute gilt: Bitte stehen lassen. Das Duftveilchen ist eine wichtige frühe Nahrungsquelle für Insekten, die nach dem Winter dringend Energie brauchen. Es wächst zudem nicht in großen Mengen wie andere Wildkräuter. Wer bewusst mit der Natur arbeitet, genießt es lieber mit den Augen und lässt es dort, wo es am meisten gebraucht wird.

Entdecke die Wildpflanzen vor deiner Haustüre
Wir erklären seit vielen Jahren die Welt der Wildkräuter einfach und verständlich und möchten mit umsetzbaren und schnellen Rezepten dazu beitragen, dass Wildkräuter wieder mehr Bedeutung haben. Als Einstieg in die Welt der wilden Kräuter haben wir den Ratgeber „Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr“ (hier erhältlich) geschrieben. Hier ist natürlich auch die Vogelmiere enthalten. Das Buch ist nicht irgendein Kräuterbuch, sondern es verbindet hilfreiches Wissen über mehr als 50 heimische Wildpflanzen, die man auch wirklich bei uns finden kann mit Tipps zum Einsatz in der Hexenküche und in der Hausapotheke. Es liefert aber auch einen Einblick in unsere Arbeit, wir haben viele Bilder aus unserem Garten mit im Buch und möchten euch mit unseren vielen selbst gemachten Bildern echte Erfahrungen vermitteln. Das Buch gibt es exklusiv in unserem eigenen Kräuterhexenshop unter www.die-moderne-Kräuterhexe.de Wir haben keine Unterstützung eines Verlages, deswegen könnt ihr es nur bei uns bestellen.

Gundermann – unterschätzt, aromatisch und voller Kraft
Ganz anders sieht es beim Gundermann aus. Diese kriechende Pflanze mit ihren kleinen blau-violetten Blüten wächst oft flächig und ist kaum zu übersehen. Viele Gärtner versuchen sogar, ihn loszuwerden. Dabei ist er einer der spannendsten Wildkräuter im Frühling. Gundermann enthält Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle und Saponine. Diese Kombination sorgt für seinen intensiven, leicht herben Geschmack. Früher wurde er nicht nur in der Küche, sondern auch traditionell vielseitig genutzt.
In der Küche kannst du Gundermann sparsam einsetzen:
- fein gehackt in Kräuterbutter
- als würzige Note im Salat
- oder gemischt mit anderen Wildkräutern
Wichtig: Sein Geschmack ist kräftig, weniger ist hier mehr. Der große Vorteil: Gundermann wächst reichlich. Du kannst ihn ohne schlechtes Gewissen sammeln und nutzen – genau dafür ist er da.

Die Welt der Wildkräuter im Frühlingsmagazin genau entdecken
Die Wildpflanzen des Frühlings, viele interessante Pflanzenportraits und tolle Rezepte findest du auch in gedruckter Form in der neuen Frühlingsausgabe unseres Kräuterkeller-Magazins (hier erhältlich). Dieses Magazin wird dich begeistern, versprochen. Es ist kein gewöhnliches Magazin, sondern ein sehr hochwertiges. Jeder der eine unserer Ausgaben einmal in der Hand hielt, weiß, was wir damit meinen. Unsere Magazine sind sehr beliebt, wenn sie vergriffen sind, gibt es auch keinen Nachdruck mehr. Sichere dir deshalb jetzt gleich (hier) die neue Frühlingsausgabe. Falls du die bisherigen Magazine verpasst hast, findest du auch unser Komplettset der noch erhältlichen Magazine (hier erhältlich). Falls du lieber am Tablet ließt, gibt es unsere Magazine auch in digitaler Form. Mit einem Kauf unterstützt du direkt unsere Projekte wie diesen Blog. Vielen Dank!

Persischer Ehrenpreis – der zarte Alleskönner im Rasen
Der Persische Ehrenpreis ist oft der Erste, der im Rasen auffällt. Seine kleinen, himmelblauen Blüten wirken fast zu schön für ein „Unkraut“. Und doch wird er häufig einfach mitgemäht. Dabei steckt auch hier mehr drin, als man denkt. Ehrenpreis enthält unter anderem Bitterstoffe, Gerbstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die ihn früher zu einer geschätzten Pflanze gemacht haben.
Geschmacklich ist er mild und leicht frisch – perfekt für:
- Wildkräutersalate
- essbare Dekorationen
- oder als sanfte Ergänzung zu anderen Kräutern
Auch hier gilt: Es gibt ihn in großer Menge. Du kannst ihn problemlos sammeln, ohne die Natur aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Warum du jetzt genauer hinschauen solltest
Diese Pflanzen zeigen dir etwas Wichtiges: Nicht alles, was wie „Unkraut“ aussieht, ist wertlos. Im Gegenteil, gerade im März beginnt eine der spannendsten Zeiten für Wildkräuter.
Wenn du jetzt lernst, diese Pflanzen zu erkennen, hast du einen echten Vorteil:
- Du findest kostenlose, essbare Pflanzen direkt vor deiner Haustür
- Du verstehst deinen Garten besser
- und du nutzt das, was ohnehin schon wächst
Und noch wichtiger: Du lernst zu unterscheiden. Seltene Pflanzen wie das Duftveilchen lässt du stehen – häufige wie Gundermann und Ehrenpreis nutzt du bewusst.
Kein Unkraut sondern ein Geschenk der Natur
Die kleinen blauen und lila Blüten im März sind der Startpunkt in die Wildkräuter-Saison. Wer sie erkennt, sieht den Garten plötzlich mit anderen Augen. Statt alles zu entfernen, lohnt es sich, einen Schritt zurückzugehen und genauer hinzusehen. Gerade in Zeiten wie diesen ist es besonders wertvoll, wieder zu wissen wie viele essbare und heilsame Pflanzen vor der eigenen Türe wachsen. Dieses Wissen war immer da, doch geriet in Vergessenheit. Durch die Kenntnis und Nutzung von Wildpflanzen kann man ein Stück zur eigenen Selbstversorgung beitragen und unabhängiger werden. Denn genau hier beginnt echte Selbstversorgung: Nicht im Supermarkt. Sondern direkt vor deinen Füßen. Falls du keinen Garten hast, wie wäre es eigenes Gemüse auf der Fensterbank anzubauen?
Unabhängig vom Supermarkt: Minigemüse im März anbauen
Für eine Ernte in 5-7 Tagen brauchst du weder Garten noch Vorkenntnisse. In unserer hochwertigen Anzuchtschale aus Keramik, mit Naturfaservlies und Wasser, wachsen innerhalb von nur 5-7 Tagen (je nach Sorte, wir haben viele verschiedene Mischung oder Einzelstaat zur Auswahl) frische, aromatische Microgreens heran (hier erhältlich). Besonders unkompliziert sind Sorten wie Rucola, schwarzer Rettich oder würzige Mischungen, die von uns speziell für den schnellen Anbau entwickelt wurden. So bist du unabhängig von Angebot und Qualität im Handel und hast jederzeit frisches Grün griffbereit. Aktuell gibt es tolle Angebote in in den Sets sogar einen kostenlosen Anzuchtratgeber als PDF im Wert von 19,90 Euro kostenlos mit dazu.

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