Die richtige Ernährung als Basis der Gesundheit

Die richtige Ernährung als Basis der Gesundheit

Ganzheitliche Gesundheit hängt unbedingt mit der Ernährung zusammen. Die Frage nach der richtigen, besten Ernährungsform wird immer sehr heftig diskutiert. Die typischen Zivilisationskrankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Autoimmunerkrankungen, Diabetes Typ II usw. können durch Ernährung beeinflusst werden. Der ganzheitliche Mediziner Rüdiger Dahlke spricht in zahlreichen Vorträgen und Büchern davon, dass die Ernährung und sowohl krank machen kann, als auch heilen kann. Er plädiert, wie viele für eine vegane Ernährung. Jedoch ist hierbei wichtig, dass es eine vollwertige Ernährung sein muss, mit möglichst vielen frischen Produkten. Das Problem ist häufig die Milch. Es geht nicht nur um Laktose Unverträglichkeiten, es geht vor allem um die Wachstumshorme, die eigentlich für ein neugeborenes Kalb vorgesehen sind und im erwachsenen Körper nicht zu suchen haben. Ich hüte mich aber davor, alle Menschen zum Veganismus zu bekehren. Auch vegan kann man sich schlecht ernähren, wenn man viele Weißmehlprodukte zu sich nimmt oder viel Zucker. Beide Faktoren wirken sich ebenfalls ungünstig auf unsere Gesundheit aus. Zucker ist der Hauptfaktor für Übergewicht, denn Fett macht nicht unmittelbar fett. Es kommt auf die richtigen Fette an. Pflanzliche Fette sind von der Fettsäuren Zusammensetzung aber immer besser, als tierische. Jedoch ist auf der anderen Seite nichts gegen ein Ei aus biologischer Haltung einzuwenden, wenn das Huhn auch mal Gras sah.

 

Was ist denn nun die optimale Ernährungsform?

Diese Frage ist wahrscheinlich eine der häufigsten Fragen, die mich erreichen und dennoch ist sie per so nie zu beantworten. Ich tue mich sehr schwer den Menschen eine Ernährungsform vorzuschreiben. Ich lebe vor, wie ich zuckerfrei, pflanzenbasiert und glutenfrei lebe. Was ich sagen will ist, dass jeder für sich selbst eine Ernährungsform finden muss, die so vollwertig und frisch wie möglich ist, aber so wenige Allergene und potenzielle Krankmacher enthält wie möglich. Diese Ernährungsform muss dann aber auch im Alltag umsetzbar sein. Es hilft nichts, wenn man täglich in einer Kantine essen muss und gerne vegan, glutenfrei und zuckerfrei leben wollen würde, das dort aber einfach nicht geht. Dann muss man sich andere Strategien überlegen, ob man Zeit hat das Essen selbst vorzubereiten und mitzunehmen usw. Ernährung darf nicht zum leidigen Thema werden. Es muss Spaß machen und man muss gerne die Produkte auswählen können, die man essen möchte, um sich gut zu fühlen. Ich gehe mittlerweile nicht mehr gerne in Restaurants, denn mir schmeckt es einfach gar nicht mehr, wenn ich weiß, dass ich es selbst viel gesünder zubereiten würde.  Ich koche viel lieber und habe richtig Spaß beim Einkaufen, Kochen und Essen. Wenn es dann auch noch anderen schmeckt, umso besser.

 

Ein möglichst langes, gesundes Leben kann aus meiner Sicht und aus der Sicht vieler Experten durch eine bewusst gesunde Ernährung durchaus beeinflusst werden. Wichtig ist, dass sich jeder selbst damit auseinandersetzt und eine Form finde, mit welcher er gut zurechtkommt.

Empfehlen kann ich euch das Buch von Rüdiger Dahlke. Das habe ich kürzlich gelesen und habe mich in vielen Punkten wiedergefunden.



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