Ginkgo Tee – Was kann er?

Ginkgo Tee – Was kann er?

Ginkgo Biloba ist eine uralte Kulturpflanze, die ursprünglich aus China stammt und mittlerweile auf der ganzen Welt angebaut wird. Auch in unseren Breitengraden finden wir sie in Vorgärten und Parks – so auch in unserem Stadtgarten. Da habe ich mir gedacht, die Pflanze und die Herstellung von Ginkgopräparaten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Was kann Ginkgo ?

In ihm enthalten sind Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe), Bilobalide und den Ginkgolide (Terpene). Alle können unsere Zellen schützen und die Durchblutung anregen. Vor allem zu Krankheitsbildern wie Tinnitus, Alzheimer und Asthma gibt es mittlerweile zahlreiche Studien, die eine Wirksamkeit nachweisen. Aber auch bei Kopfschmerzen und Migräne kann Ginkgo sinnvoll sein, da er eine verminderte Durchblutung abmildern kann . Dies kann dann gebünstigen, dass der Druck im Gehirn fällt und somit auch der Schmerz zurückgehen kann. Insbesondere wetterfühlige Menschen machen gute Erfahrung mit dem Tee. Als Teepflanze wird Ginkgo aber vor allem für mehr Konzentration eingesetzt. 

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Doch woher kommt nun eigentlich die Substanz?

Zumeist nimmt man Präparate aus Extrakt ein. Extrakt wird in der Regel aus den Blättern des Baumes gewonnen. Doch kann man auch einen Tee aus den Blättern kochen. Dennoch sollte Ginkgo nicht dauerhaft getrunken werden. Wie immer gilt, wenn man sich nicht auskennt, bei längerer Einnahme mit einem Arzt oder Heilpraktiker sprechen! Wichtig zu beachten ist auch, dass die Qualität von Gingko sehr unterschiedlich ist. Deswegen empfiehlt es sich, nicht einfach im Park irgendwelche Blätter aufzusammeln, sondern besser geprüfte Qualität zu kaufen. Immer wieder kursieren Berichte, dass die Blätter auch Giftstoffe enthalten können. Das Problem ist vor allem die in den Blättern enthaltene Ginkgolsäure. Sie steht im Verdacht sogar schädlich zu sein. Deshlab sollte man sein Ginkgopräparat genau prüfen und nicht einfach im Park Blätter sammeln und verarbeiten.

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