Keine Magen- und Darmprobleme mehr!

Keine Magen- und Darmprobleme mehr!

Der Beifuß, von dem ich gestern ja schon so geschwärmt habe, hilft auch bei Alltagsleiden sehr gut. Besonders gut ist er, um schweres Essen bekömmlicher zu machen, die Verdauung anzuregen und die Fettverbrennung anzukurbeln. Nicht umsonst fügt man Beifuß als Küchenkraut zu fettigem Essen, wie z.B. zur Weihnachtsgans hinzu.  Bitterstoffe sind immer sehr gut für den Magen. Er hilft aber auch, wenn man sein Immunsystem generell stärken möchte.

Als Frauenkraut gilt der Beifuß, weil er menstruationsfördernde Wirkung hat. Möchte man z.B. die Pille absetzten oder hat generell einen unregelmäßigen Zyklus hat und keine Schwangerschaft besteht, hilft eine mehrwöchige Kur mit Beifußtee. Bei Kinderwunsch kann eine solche Kur ebenfalls begünstigend wirken, da der Beifuß sich positiv auf den Eisprung auswirken kann.

Zubereitet wird der Tee folgendermaßen: Einfach einen TL des frischen oder getrockneten Beifußkrauts ca. 15min ziehen zu lassen.
Als Tipp empfehle ich ihn mit Minze zu mischen, dann wird der Tee deutlich geschmackvoller und weniger bitter.
Schwangere und Kinder sollten allerdings keinen Beifußtee trinken. Insbesondere in der Schwangerschaft kann er sogar kontraproduktiv sein, da er Wehen auslösen kann. Generell empfehle ich den Tee eher kurartig zu trinken und nach vier Wochen eine Pause einzulegen.

Wie findet man den Beifuß denn nun? Beifuß, der bei uns am Wegesrand wächst, ist meist mehrjährig. Dieser ist auch eine sehr gute Heilpflanze, der einjährige (vom Beitrag gestern) ist aber eben wahrscheinlich noch etwas besser, so die jüngste Forschung. Zu finden ist er in Mitteleuropa allerdings nicht mehr so leicht. Zu kaufen leider auch nicht mehr. Aktuell habe ich ihn nur im Garten. Bestellen kann man ihn zur Zeit gar nicht, da er überall ausverkauft ist. Ich habe den dafür den mehrjährigen bestellt und bin mit diesem Produkt zufrieden.

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