5 Gründe warum Yoga gut für dich ist

5 Gründe warum Yoga gut für dich ist

Yoga ist zurzeit in aller Munde und es scheint ein neuer Trend zu sein heutzutage Yoga zu praktizieren, dabei ist Yoga schon eine Jahrtausend alte Lebensweise aus Indien, die Körper und Geist miteinander verbindet. Der Begriff Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Vereinigung, wobei es hier keine einheitliche Definition gibt.

Wenn wir davon sprechen, dass wir Yoga machen, sind damit meist die Körperübungen gemeint. Nach einer Lehre des 5. Jahrhunderts besteht Yoga aus einem achtgliedrigen Pfad. Dieser umfasst die bewusste Lebensführung, die Körperübungen, Atemübungen, das zu sich kommen, die Ausrichtung durch Konzentration im Alltag finden, die Meditation und der Weg der Erkenntnis / der Erleuchtung. Dennoch spielen die Körperübungen eine sehr wichtige Rolle, besonders in unserem Alltag, der von einseitigen körperlichen Tätigkeiten wie langem Sitzen oder Stehen geprägt ist. Auch unsere Fähigkeit zum Multitasking im Alltag kann zu erhöhtem Stress führen. Um diesem entgegenzuwirken kann es helfen, sich ganz bewusst auf sich und seinen Körper zu konzentrieren. Deshalb folgen hier nun 5 Gründe, weshalb Yoga und besonders die Körperübungen gut für dich sind. 

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Yoga entspannt und beruhigt 

Betrachtet man Yoga als Lebensweise, als etwas das im Alltag Anwendung findet, so kann man durch Achtsamkeit und durch eine bewusste Atmung Entspannung in jeder Situation finden. Besonders durch die fokussierten und konzentrierten Körperübungen können wir Körper und Geist beruhigen. Dadurch werden Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin nachweislich verringert. Eine bewusste Atmung kann den Herzschlag beruhigen und den Blutdruck senken. Besonders wenn dazu die Meditation Anwendung findet, kann sich eine tiefgehende Ruhe im Geist ausbreiten. Durch die Gelassenheit steigt die Stressresistenz, was sich positiv auf den gesamten Organismus auswirken kann, denn wie wir wissen, kann Stress für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich sein. Auch das Gefühl von Stabilität und Flexibilität während der Körperübungen kann sich auch auf die Haltung im Alltag auswirken und das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken. Die Ergebnisse einer Studie (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5354384/) zeigten auch, dass Yoga bei Depressionen helfen kann und dessen Symptome mindert. 

Yoga stärkt das Immunsystem  

Die Entspannung und Gelassenheit kann sich auch positiv auf die Darmgesundheit auswirken. Zudem helfen gewisse Bewegungsabläufe und vor allem Drehbewegungen die Darmaktivität und Peristaltik zu erhöhen, womit es zu einer regelmäßigeren Darmentleerung kommen kann. Auch der Magen kann von diesen Körperübungen profitieren, in dem die Verdauung gefördert wird, was sich wiederrum positiv auf die Darmgesundheit auswirken kann. Da 80% unseres Immunsystems im Darm sitzen, können wir dieses dadurch stärken. Zudem spielt das verringerte Vorkommen von Stresshormonen eine wichtige Rolle bei der Stärkung des Immunsystems.  

Yoga lockert Verspannungen und löst Muskelschmerzen 

Durch die sanften Bewegungsabläufe, die Dehnung und die Stärkung der Muskeln, können Verspannungen minimiert und gelöst werden. Besonders im Bereich des Nackens, der Schultern und des unteren Rückens kann sich Yoga positiv auf chronische Schmerzen auswirken, dies zeigte auch ein Review (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4878447/) in diesem heißt es, dass bei regelmäßiger Anwendung Yoga helfen kann, Schmerzen zu verringern.  Durch regelmäßiges üben kann die Rumpfmuskulatur gestärkt werden, was wiederrum die Wirbelsäule und die Bandscheiben entlasten kann. Durch die Bewegung bleiben die Faserringe um die Bandscheiben herum geschmeidig und gestärkt, was das Risiko für Bandscheibenvorfälle senken kann (solange die Übungen richtig ausgeführt werden).

Yoga macht fit

Die Bewegungen wirken nicht nur entspannend, sondern auch stärkend. So können gezielt einzelne Muskelgruppen sanft trainiert werden. Besonders durch das Halten der Übungen wird auch die Balance und Koordination gestärkt und so werden auch die sehr tiefen und feinen Muskeln trainiert, welche bei einseitigen, schweren Kraftübungen gerne vernachlässigt werden. Durch die regelmäßige Dehnung der Bänder kann durch Yoga die Beweglichkeit verbessert werden, bei regelmäßigem Üben wird man in diesem Bereich recht schnell Erfolge feststellen können. So kann durch Yoga auch die Haltung im Alltag verbessert und Fehlbelastungen verringert werden. 

Yoga ist für jeden 

Die Körperübungen, Meditation und auch die Atemübungen sind zu jeder Tageszeit an jedem Ort durchführbar. Egal ob auf der Arbeit, zuhause oder im Fitnessstudio, wir können uns immer ein paar Minuten Zeit am Tag schenken, in der wir ganz bewusst auf unseren Atemfluss achten, versuchen unseren Geist zu beruhigen und sofern es machbar ist ein paar Körperübungen durchzuführen. Dies muss keine Stunde sein, denn schon ein paar Minuten Yoga sind besser, als gar keine Beschäftigung mit Körper und Geist. Des Weiteren erfordert Yoga kein großes Equipment, eine Yogamatte, einen Teppich oder eine Decke reicht schon völlig aus. Auch in einem angeleiteten Yoga Kurs erkennt man, dass Yoga für Jung und Alt ist und es nicht auf die körperliche Fitness oder auf die Größe ankommt, denn jeder kann diese Übungen in seinem eigenen machbaren Rahmen durchführen und sich verbessern. So dient Yoga auch als Verknüpfungspunkt verschiedener Menschen und kann helfen, soziale Kontakte zu stärken. 

Yoga als Lebensweise kann also einige positive Auswirkungen auf Körper und Geist haben und diese vereinen, was uns näher zu uns selbst führt und uns in ein Gleichwicht bringen kann.  

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