Bärentraube – Bärenstark bei Harnwegsinfekten

Bärentraube – Bärenstark bei Harnwegsinfekten

Da es aktuell in meiner Familie einen Fall von Harnwegsinfekten gibt und gleich die Rede von Antibiotika war, möchte ich euch eine pflanzliche Alternative vorstellen. Denn es muss nicht immer sofort Antibiotika sein. das Bärentraube (Arctostaphylus uva-ursi)wächst vorzugsweise im Gebirge und sieht der Preiselbeere etwas ähnlich. Wirksam sind die ledrigen Blätter der Pflanze, die man als Tee zubereitet.
Man nennt sie auch Harnkraut. Diesen Namen trägt sie zurecht, denn sie hilft laut Studien bei Harnwegsinfekten und das auf ganz natürliche Weise. Harnwegsinfekte rechtzeitig behandelt, gehen auch ohne Antibiotika weg, so meine Erfahrung. Meiner Meinung nach wird hier viel zu schnell Antibiotika verschrieben. Jedoch ist es natürlich jedem selbst überlassen, was er zur Behandlung einnimmt.
Bärentraube kommt als wirksames Antiseptikum in der Harnblase an. Es wirkt dort gegen Pilze und Bakterien, was auch wissenschaftlich gesichert ist. Verantwortlich dafür sind das Arbutin und die enthaltenen Gerbstoffe. Allerdings sollte der Tee nicht dauerhaft, sondern nur bei einem Infekt angewendet werden. Ebenso ist er für Schwangere und Kinder nicht geeignet. Er ist wehenfördernd.

Es empfiehlt sich je 1g Blätter pro 100ml kalt anzusetzen und 24h stehen zu lassen. Bevor man den Tee trinkt, wird er leicht erwärmt. Man kann die Blätter auch mit heißem Wasser übergießen und 5-6min ziehen zu lassen.

Ich nutze aktuell diese Blätter, die ich gekauft habe. http://amzn.to/2nK6WGN
Selbst sammeln ist mir leider noch nie gelungen. Ich habe hier in der Umgebung nichts gefunden.

Bild von Franz Eugen Köhler, Köhler’s Medizinal-Pflanzen – List of Koehler Images, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=255277



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