Löwenzahnhonig

Was genau ist Löwenzahnhonig? Mit Rezept

Wer eine pflanzliche Alternative zu Bienenhonig sucht, der ist bestimmt schon einmal über den Löwenzahnhonig gestolpert. Man könnte aus der Bezeichnung ableiten, dass es sich beim Löwenzahnhonig um einen besonderen Honig handelt, den die Bienen durch Löwenzahnblüten gewinnen. Dies ist aber nicht der Fall. Hierbei wird aus den Blüten eine vegane Honigalternative gekocht. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du ihn selber machen kannst.

Löwenzahnhonig entstand lange vor dem Interesse an einer veganen Ernährung wie wir sie heute kennen. Er war eine preisgünstige Alternative zu Bienenhonig, den sich damals nicht jeder leisten konnte. Aus diesem Grund hat man aus Zucker und den Blüten des Löwenzahns einen Honig für arme Leute entwickelt. Heute ist der vegane Honigersatz total im Trend und sehr beliebt. Er ist eine pflanzliche Honigalternative für alle Menschen, die keine tierischen Produkte essen möchten und trotzdem nicht auf einen leckeren Brotaufstrich zum Frühstück verzichten wollen. Mit echtem Bienenhonig ist der Löwenzahnhonig allerdings nur bedingt zu vergleichen. Der Geschmack ist eher fruchtig süß. Man kann auch Vanille oder Tonka hinzugeben und erhält dann eine ganz leichte Vanillenote.

Rezept für Löwenzahnhonig

Ein Rezept für Löwenzahnhonig ist einfach umzusetzen. Man muss nur auf den richtigen Sammelzeitpunkt achten. Löwenzahnblüten findet man vor allem im März und April, jedoch blüht Löwenzahn von März bis September, in den Sommer- und Herbstmonaten allerdings weniger häufig, sodass man nicht genug Blüten für einen Löwenzahnhonig finden könnte.

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Für ein Glas Löwenzahnhonig mit 500g brauchst du:

  • 100g frische Löwenzahnblüten
  • 500g Zucker oder eine Zuckeralternative wie Erythrit oder Xylit
  • 500ml Wasser
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Bio Orange (optional)
  • Alternativ 1 Tonkabohne für vanilliges Aroma

Die Löwenzahnblüten werden zunächst gewaschen und in einen Topf gegeben. Danach übergießt man sie mit Wasser und fügt die gewaschene und in Scheiben geschnittene Bio Zitrone und die Bio Orange hinzu. Die Schale kann ebenfalls in den Topf gegeben werden. Diese Mix lässt man nun zunächst einige Stunden durchziehen. Nach zwei bis drei Stunden kocht man das Gemisch auf und lässt es 15-20min köcheln. Danach nimmt man es dann mit einem Deckel verschlossen vom Herd. Das ganze sollte man dann über Nacht ziehen lassen. Die Blüten am nächsten Tag absieben und die Flüssigkeit mit Zucker und etwas geriebener Tonkabohne (wenn man leichten Vanillegeschmack mag), in einem Topf erhitzen. Dabei sollte man gelegentlich umrühren, die Temperatur aber nach dem ersten Aufkochen wieder etwas herunter drehen. Nun muss man die Flüssigkeit reduzieren. Dies gelingt durch mehrstündiges Köcheln auf kleiner Stufe, bis sich Bläschen bilden. Dann ist der Löwenzahnhonig fertig und die Konsistenz sollte dickflüssig, aber nicht fest sein.

Rezept für Löwenzahnhonig

Was, wenn der Löwenzahnhonig nicht fest wird?

Sollte der Löwenzahnhonig nicht fest werden, hat man ihn dann nicht lange genug einreduziert. Hier ist Geduld gefragt, den man darf ihn erst vom Herd nehmen, wenn die Masse Bläschen bildet. Danach gibt man ihn in saubere Gläser und verschließt sie. Nun ist der Löwenzahnhonig einsetzbar.

Wie lange ist der Löwenzahnhonig haltbar? 

Aufgrund des sehr hohen Zuckergehalts kann man Löwenzahnhonig mehrere Jahre aufbewahren, wenn man beim Herstellen sauber gearbeitet hat. In einem Schraubglas im Keller kann er durchaus drei bis fünf Jahre aufgehoben werden. Geöffnet ist er 6 bis 12 Monate haltbar.

Was, wenn man eine Zuckeralternative verwendet hat?

Wenn ihr Xylit oder Erythrit verwendet habt, ist der Honigersatz weniger lange haltbar. Dann solltet ihr den Honigersatz schneller verbrauchen oder sogar einfrieren, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Weitere Rezepte mit dem Löwenzahn

Auf unserem Blog findest du noch weitere Rezepte zum Löwenzahn:

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