Die Mistel – Therapie bei Krebs?

Die Mistel – Therapie bei Krebs?
Der Mistelzweig hat hier bei uns eine lange Tradition, man sagt: wer sich an Weihnachten unter einem Mistelzweig küsst, bleibt für immer verbunden. Historisch betrachtet ist die Mistel schon sehr lange ein bedeutendes Gewächs. Der Überlieferung zufolge habe eine Mistel dem trojanischen Prinz Aeneas die Tore zur Unterwelt geöffnet.

Wirkung der Mistel

Fernab aller Mythen und Sagen, ist die Mistel auch für die Medizin von Relevanz. Die Forschung beschäftigt sich vor allem damit, wie sie bei Krebs helfen kann. Bisher weiß man, dass sie stimulierend auf das Immunsystem wirkt und das Wachstum von Tumorzellen beeinflussen kann. Dieses Interesse liegt nicht zuletzt am Anthroposophen Rudolf Steiner, der der Mistel krebshemmende Wirkung unterstellte, da sie sich selbst wie ein Geschwür ausbreiten würde. Interessanter Ansatz, wie ich finde.

Mistel

Wusstet ihr, dass man die Mistel auch als Tee trinken kann? Sie ist nicht, wie ich lange Zeit dachte, komplett giftig. Aber es ist dennoch Vorsicht geboten. Die Mistelbeeren sind sehr giftig und dürfen keinesfalls mit in die Teezubereitung gelangen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Teekraut kaufen.
Eingesetzt wird der Tee zur Unterstützung der Herz-Kreislauffunktion, bei Schwindel oder um Frauenleiden, wie Menstruationsbeschwerden und Wechseljahrsbeschwerden zu lindern. Man gießt 2,5 g fein geschnittenes Mistelkraut mit kaltem Wasser auf und lässt dies Zwölf Stunden stehen. Anschließend seiht man es ab und erwärmt das Getränk leicht. Es darf Aber nicht kochen.
So ist der Mistelzweig nicht nur ein beliebter Brauch, sondern kann uns auch Gesundheit schenken.
Wer mehr zum Thema Misteln und Krebs wissen will, dem empfehle ich das Buch Misteln: Kraftvolle Krebsheiler aus der Natur von Johannes Wilkens und Gert Böhm (AT Verlag).

Bemerkenswerte Erkenntnisse

Johannes Wilkens und Gert Böhm legen dar, wie die Misteltherapie im Zusammenspiel mit der schulmedizinischen Krebstherapie eingesetzt wird. Dabei kommt es laut Wilkens auch auf den Wirtsbaum der Mistel an. So wie wir Menschen unterschiedlich sind, passen unterschiedliche Wirtsbäume der Mistel besser oder schlechter zu uns. Die Erkenntnisse sind nicht nur für Krebserkrankte interessant. Auch präventiv scheint die Mistel vielversprechend zu sein. Das Buch ist jedenfalls hoch spannend und liefert eine Menge Erkenntnisse, die mir bis dato unbekannt waren.
Übrigens darf ich zwei Exemplare verlosen. Was ihr dafür tun müsst? Kommentiert, warum ihr euch für die Mistel interessiert. Unter allen Teilnehmern werden am 15.12. zwei Gewinner gezogen und per Email oder Facebooknachricht benachrichtigt. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook.
Wir wünschen viel Glück!
Bildnachweis
Titelbild: © Vera Kuttelvaserova – stock.adobe.com
Beitragsbilder: Kräuterkeller


5 thoughts on “Die Mistel – Therapie bei Krebs?”

  • Da mein Vater an nach langer Krankheit an Krebs verstorben ist, ineressiere ich mich für alle möglichkeiten um Krebs zu bekempfen oder im Keim zu ersticken. Also vorbeugend mich damit ausernander zu setzten.
    Ich freue mich riesieg das Buch zu gewinnen.
    Danke für Ihre Arbeit und Herzliche Grüsse!

  • Bei mir wurde vor einem Jahr ein Knoten in der Brust entfernt. Ich habe die schulmedizinische Therapie abgelehnt und erst Mistel hochdosiert stationär bekommen und danach ambulant 2 x wöchentlich eine Injektion. Trotzdem habe ich leider wenig Hintergrundwissen über Misteltherapie und würde mich deswegen sehr über dieses Buch freuen

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