Die Temperatur im Schlafzimmer und ihre Auswirkung auf gesunden Schlaf

Die Temperatur im Schlafzimmer und ihre Auswirkung auf gesunden Schlaf

Unsere moderne Lebensweise beeinflusst die Schlafqualität. Fernab von künstlichem Licht und beheizten Räumen, haben Wissenschaftler das Schlafverhalten von Naturvölkern untersucht und haben erstaunliche Beobachtungen gemacht. Man könnte meinen, dass Naturvölker mit der Sonne schlafen gehen. Doch das ist nicht so. Sie bleiben auch nach Sonnenuntergang noch wach und gehen erst schlafen, wenn die Umgebungstemperatur weit genug abgesunken ist und die kühlste Phase des Tages anbricht.

Die richtige Temperatur im Schlafzimmer

Um sich ausreichend zu erholen, muss die Körperkerntemperatur abgesenkt werden. Man weiß, dass sich die Blutgefäße unter der Haut beim Schlafen erweitern und Wärme abgeben. Wenn jetzt die Umgebung kühl genug ist, entsteht eine Verdunstungskälte und dies kühlt unseren Körper ab. Dies ist Auslöser, das Schlafhormon Melatonin verstärkt auszuschütten. Empfohlen werden im Schlafzimmer eine Temperatur von 15-19°C. Da wir in beheizten Räumen leben, ist die Temperatur meist höher. Vor allem im Sommer sollte man darauf achten, an heißen Tagen bei offenem Fenster zu schlafen. Ratsam ist es, sich ein Thermometer ins Schlafzimmer zu stellen, um die Temperatur zu kontrollieren, bevor man ins Bett geht. Ist es im Zimmer zu war, kann der Körper nicht genug Melatonin ausschütten, die Folge können Einschlafstörungen und schlechterer Schlaf sein. Die Körperkerntemperatur sollte um etwa 0,4°C absinken, da man sonst unruhiger schläft und am nächsten Tag nicht ausgeruht genug ist.

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Zirbenlüfter

Folgen von schlechtem Schlaf

Schlaf ist sehr wichtig für die Entgiftung unseres Gehirns. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass das Gehirn im Schlaf durch das „glymphatische“ System von Giftstoffen befreit werden kann. https://science.sciencemag.org/content/342/6156/373

Schon lange ist bekannt, dass Schlaf enorm wichtig für die Regeneration aller Körperfunktionen ist und schlechter oder zu wenig Schlaf auch mitverantwortlich sein kann, um Krankheiten wie Alzheimer zu begünstigen. 

Tipps für gesunden Schlaf

  1. Im Schlafzimmer nicht heizen
  2. Vor dem Zubettgehen stoßlüften
  3. Wenn möglich bei gekipptem oder ganz offenem Fenster schlafen
  4. Temperatur mit Hilfe eines Thermometers überwachen
  5. vor dem Schlafengehen rotes Licht nutzen, kein blaues Licht
  6. kein Medienkonsum vor dem Schlafengehen
  7. W-LAN Router während der Nacht abschalten

Was kann bei Einschlafproblemen noch helfen? 

CBD
Hat man Probleme zur Ruhe zu kommen, kann Bei CBD eine natürliche uns sanfte Alternative sein. CBD ist einer von vielen Inhaltsstoffen von Cannabis. CBD steht dabei für Cannabidiol und ist mittlerweile sehr gut erforscht. Man sollte allerdings auf die Qualität achten und Vollspektrum Extrakt bevorzugen. Canna Komplett enthält das volle Spektrum an Cannabinoiden, Terpenen, Flavonoiden und allen anderen Stoffen, die in der Pflanze enthalten sind. Wer es haben möchte, der kann im Shop von Lebenskraft pur zwischen folgenden Varianten wählen:

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CBD darf, um in Deutschland verkauft zu werden nicht mehr als 0,2% THC enthalten, da nur THC illegal ist. Es empfiehlt sich mit 5%-igem Extrakt zu beginnen.

GABA und Tryptophan
Ein weiterer Geheimtipp ist die Kombination von zwei Aminosäuren, nämlich GABA (Gamma Amino Buttersäure) und L-Tryptophan. Etwa 30min vor dem Zubettgehen kann man 500mg Tryptophan und etwa 2g GABA einnehmen. Wichtig ist, dass man sich direkt nach der Einnahme ins Bett legen sollte und nichts mehr lesen oder anschauen sollte. Diese Tipps sind nur meine persönliche Erfahrung und ersetzen keinen ärztlichen Rat. Die Einnahme der empfohlenen Produkte sollte mit einem Arzt besprochen werden. 

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Bildnachweis
Titelbild: © Glebstock – stock.adobe.com



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