Borretschöl bei Hautproblemen

Borretschöl bei Hautproblemen

Borretsch, auch Borrago officinalis genannt, ist ein Raublattgewächs, das ich bisher hauptsächlich aus der Küche kannte, sein Potenzial ist aber weitaus größer. Vor allem das Börretschöl, soll der Haut sehr gut tun.
Aktuell sieht man überall die kleinen blauen Blüten, die sogar in unserer Bienenweide Blühmischung zu Haus enthalten sind. Deswegen habe ich etwas genauer recherchiert und für euch zusammengestellt, welche Vorzüge diese Pflanze hat.

Verwendung als Küchenkraut

Die Blüten nutze ich sehr gerne und oftals Garnitur im Salat . Sie sind eine perfekte essbare Demo, denn sie sind sehr lecker und ganz fein von der Textur. Die Blätter kann man ebenfalls essen, sie sind aber vor einigen Jahren in die Kritik geraten, da sie in hohen Dosen auf Grund der enthaltenen Alkaloiden giftig sein sollen. Andererseits enthalten sie viel Kieselsäure, Schleim- und Bitterstoffe. Sie sind etwas stachelig und man muss sie relativ fein schneiden. Ich nutze immer ein bis zwei Blätter im Salat. Das gibt einen würzigen Geschmack. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht. Einen Salat nur aus Borretschblättern würde ich aber definitiv nicht empfehlen. 

Verwendung als Heilkraut

In den 90er Jahren kamen allerdings zum ersten Mal Studien heraus, die die Wirksamkeit von Borretschöl bestätigten. Es geht hier vor allem um die in den Samen enthaltenen Gamma-Linolsäuren (ungesättigte Omega-6-Fettsäure), die eine Fehlsteuerung des Hautstoffwechsels ausgleichen kann. Es reguliert nicht nur den Zellstoffwechsel, sondern wirkt auch entzündungshemmend, abschwellend und kann den Juckreiz stillen. In der Naturheilkunde wird das Borretschöl sowohl eingenommen, als auch bei Bedarf äußerlich auf die Haut aufgetragen. Wichtig ist aber, dass das Öl kaltgepresst sein muss. Anders als bei den Blättern, sind im Öl keine Pyrrolizidinalalkaloide enthalten, da es aus den Samen hergestellt wird, welches frei davon ist. 

Ich habe dieses Borretschöl und bin sehr zufrieden: http://amzn.to/2yU0sa8

Wer wissen will, woher ich diese Informationen habe, der findet die zugrundeliegende Studie hier auf dieser Seite.

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