Wildkräutersalz selber machen – Vorrat für den Winter – unser Rezept

Wildkräutersalz selber machen – Vorrat für den Winter – unser Rezept

Ein Wildkräutersalz kann man ganz leicht selber machen. Jetzt ist die beste Zeit dafür, da viele Kräuter vorhanden sind und man sich so einen tollen Wildkräuter Vorrat für den Winter anlegen kann. Wir stellen euch unser Kräutersalz Rezept vor und geben euch Tipps, welche Wildkräuter sich dafür besonders gut eignen. 

Welche Wildkräuter kann man im Kräutersalz verarbeiten?

Grundsätzlich kann man jedes Wildkraut verarbeiten, das essbar ist und das keinen zu bitteren Geschmack hat. Es sollte jedoch in ausreichender Menge wachsen. Wenn nur wenige Pflanzen vorhanden sind, sollte man nicht den gesamten Bestand für ein Kräutersalz ernten. 

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Besonders gut eignen sich:

Man kann aber auch ein Blütensalz machen oder anteilig ein paar Blüten dazu mischen. Toll dafür sind zum Beispiel Gänseblumchen, Kapuzinerkresse, Taubnesselblüten aber auch ein paar der feinen Borretschblüten.

Zutaten für das Wildkräutersalz

Rezept für das Wildkräutersalz

Um Kräutersalz herzustellen benötigt man zunächst frisch gesammelte Wildkräuter. Am besten erntet man solche, die gerade in großer Anzahl verfügbar sind. Man sollte sie zeitnah verarbeiten, am besten noch am selben Tag. Als Grundrezept gilt: 150g Kräuter auf 500g Salz.

Die Wildkräuter werden zunächst gewaschen und mit einem Küchentuch trockengetupft. Danach kann man sie in einen Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine geben und fein zerkleinern, sodass eine Art Brei entsteht. Anschließend kommt das Salz hinzu, alles wird nochmals kurz durchgemixt und man sollte zum Schluss eine feine, einheitliche grüne Masse vorfinden, die keine größeren Faserstücke mehr enthält. Um das Salz zu trocknen, gibt man das noch feuchte Wildkräutersalz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, verteilt es gleichmäßig und lässt das Salz ca. einen Tag trocknen. In den warmen Monaten kann man dies auch draußen im Schatten machen.

Rezept für Wildkräutersalz

Ansonsten kann man das Kräutersalz im Backofen oder im Dörrautomaten bei unter 40 Grad trocknen, um die Rohkostqualität zu erhalten. Nach etwa zwei Tagen sollte das Salz trocknen sein. Es ist möglich, dass sich größere Klumpen gebildet haben, diese kann man entweder nochmal etwas zerstoßen oder direkt in Gläser abfüllen. So erhält man ein je nachdem ein gröberes oder ein feines Salz. Auch die ursprüngliche Form des Salzes beeinflusst das Endergebnis. Nutzt man grobes Salz, wird das Kräutersalz am Ende etwas gröber als bei feinem Salz.

Wildkräutersalz ist schnell gemacht und schmeckt hervorragend. Es eignet sich zum Würzen von Salaten oder für Gerichte aller Art. Gibt man das Salz zu gekochten Speisen, kann man es erst ganz zum Schluss hinzu geben, so bleiben die Inhaltsstoffe der Kräuter besser erhalten. Der Vorteil von Wildkräutersalz ist, dass man sich den Zauber der Wildkräuter auch im Winter ins Haus holen kann, wenn draußen nicht mehr viel wächst.

Das fertige Kräutersalz

Welche Wildkräuter sind essbar? 

Möchtest du herausfinden, welche Wildkräuter sich für den Anfang eignen, dann schau gerne einmal auf unserem YouTube Kanal unter www.youtube.com/kräuterkeller vorbei. Hier findest du zahlreiche Videos über heimische Wildkräuter und sogar eine kleine Kräuterwanderung. 

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