Was hilft gegen Schnupfen?

Was hilft gegen Schnupfen?

In der kalten Jahreszeit fängt man sich schnell einen Schnupfen ein. Wie man die Viren schnell wieder los wird, und was bei Schnupfen wirklich hilft, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was hilft vorbeugend gegen Schnupfen?

Um erst gar keinen Schnupfen zu bekommen, sollte man darauf achten, dass man auch im Winter regelmäßig lüftet. Die trockene Heizungsluft schadet nämlich unseren Schleimhäuten und macht sie anfälliger für Krankheitserreger. Wichtig ist, dass man nicht den ganzen Tag das Fenster gekippt lässt. Dies kostet sehr viel Energie. Besser ist es, wenn man zwei bis dreimal täglich kurz stoßlüftet.

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Viel trinken hilft gegen Schnupfen

Ebenso ist es wichtig viel zu trinken. Das sollten wir generell immer, doch gerade im Winter hilft auch genügend Flüssigkeit von innen, dass wir Infekten besser standhalten könnne.

Hygiene

Hygiene ist besonders wichtig, denn ein Großteil der Erreger werden über Türklinken, Einkaufswägen oder PC-Tastaturen übertragen. Wichtig ist deshalb gerade in der Erkältungszeit noch öfter und gründlicher die Hände zu waschen.

Was hilft bei Schnupfen?

Wenn es dich dann doch erwischt hat, ist es besonders wichtig, dass wir uns schonen, genug schlafen und warm einpacken. Kalte Füße sind kontraproduktiv.

Nasenspülung

Sinnvoll ist bei Schnupfen eine Nasenspülung mit einer Nasendusche durchzuführen. Dies hilft die Erreger aus der Nase zu befördern. Ratsam ist hier ein Nasenspülsalz zu verwenden. 

Inhalieren von ätherischen Ölen oder Kräutern

Mit einem Inhalator kann zudem heißen Wasserdampf inhalieren. Das ist ein bewährtes Mittel bei Erkältungskrankheiten und bei Schnupfen. Wer keinen Inhalator besitzt, kann auch einfach einen Topf mit Wasser füllen, das Wasser erhitzen und z.B. Kamillenblüten hineingeben. Genauso gut eignen sich ein paar Tropfen ätherisches Öl, wie z.B. Eukalyptus. Man sollte etwa 15min inhalieren. Am besten hält man das Gesicht über den Topf und legt sich ein Tuch über den Kopf. Aber Achtung es ist heiß!

Leinsamenwickel bei Nebenhöhlenentzündung

Leinsamen sind nicht nur eine tolle Alternative im Müsli oder als glutenfreier Mehlersatz, sie sind auch in der Naturheilkunde sehr beliebt und können bei einer Nasennebenhölenentzündung Linderung verschaffen, da sie entzündungshemmend wirken. Für die Wickel müssen Leinsamen gekocht werden. Etwa 50g reichen für einen Wickel. Zu den 50g Leinsamen gibt man 100ml Wasser und kocht dies kurz auf, bis es bei leichter Hitze zu einem schleimigen Brei geworden ist. Nun gibt man zwei bis drei Löffel davon in ein Geschirrtuch oder ein Mulltuch und faltet dies so zusammen, dass nichts an der Seite auslaufen kann. Der Leinsamenschleim dringt nun durch das Tuch auf die Gesichtshaut und kann so einwirken.

Holunderblütentee

Holunderblüten sind schweißtreibend und schleimfördernd. Sie sind gerade bei Schnupfen sehr gut für einen Aufguss geeignet. Bei Erkältung und Schnupfen hat sich der Holunderblütentee bewährt.

Richtiges Verwenden von Taschentüchern

Übrigens sollten benutzte Taschentücher nicht in der Tasche herumgetragen werden, oder nachts unter dem Kopfkissen gelagert werden. Am besten wirft man sie nach einmaligem Gebrauch direkt weg. Nachts sollte man benutzte Taschentücher in eine Gefäß auf dem Boden sammeln, nicht aber in Gesichtnähe.

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Titelbild: © peterschreiber.media – stock.adobe.com



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