Leinsamenschleim bei Sodbrennen und Magenproblemen

Leinsamenschleim bei Sodbrennen und Magenproblemen

Leinsamenschleim ist ein tolles natürliches Mittel, das man schnell selbst herstellen kann, wenn man akute Magen-Darm Probleme oder Sodbrennen hat.

Wie wird Leinsamenschleim hergestellt?

Für die Herstellung benötigt ihr nur etwas Leinsamen aus dem Bioladen oder der Drogerie. Man findet sie eigentlich in fast jedem Lebensmittelgeschäft. Helle Leinsamen sollen dabei etwas besser als die braunen sein. Falls ihr also die Wahl habt, nehmt die hellen. Zubereitet wird der Aufguss, indem ihr ein bis zwei Esslöffel Leinsamen in einen kleinen Topf gebt etwa 250ml Wasser hinzu gebt und das Ganze circa 20min. quellen lasst. Wird der Brei zu dick, einfach noch etwas mehr Wasser hinzugeben. Am Ende sollte ein Leinsamenschleim entstanden sein, das man dann auch durch ein Sieb gießen kann, um die Kerne abzutrennen. Von diesem Leinsamenschleim kann man nun bei akuten Beschwerden immer wieder kleine Schlücke über den Tag verteilt trinken, bis Linderung eintritt. Man sollte danach aber ein Glas normales Wasser nachtrinken.

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Wie kann uns Leinsamenschleim helfen?

Das wertvolle am Leinsamenschleim sind die Schleimstoffe, die aus der Schale herausgelöst werden. Sie können und helfen die Speiseröhre und die Magenschleimhaut zu schonen, da sich das Gel wie eine Schutzschicht darüber legt. Leidet man unter Reflux oder Magenproblemen kann das Gel für Linderung sorgen. Das Tolle daran ist, dass man es schnell und quasi kostenlos zuhause herstellen kann und es vollkommen natürlich ist. 1 Kilo Leinsamen kosten ein paar Euro. Damit kann man Unmengen Leinsamenschleim herstellen. Man sollte darauf achten, deutsche Leinsamen zu kaufen, am besten in Bioqualität.

Bei Verstopfung sollte man geschrotete Leinsamen zu sich nehmen. Allerdings sollte auch hier immer darauf geachtet werden, genug zu trinken. Pro Esslöffel Leinsamen etwa 200ml Wasser, da sie sehr stark feuchtigkeitsbindend sind und die Schleimstoffe sonst nicht aktiv werden können und sogar der gegenteilige Effekt eintritt. Man bekommt dann nämlich schwere Verstopfung, sollte man nicht genug Wasser trinken.

Warum Leinsamen geschrotet werden sollte

Möchte man ganze Leinsamen in die Ernährung einbauen, ist es wichtig, dass man sie frisch schrotet. Dies hilft, dass die Fettsäuren vom Körper besser verwertbar sind. Leinsamen enthalten besonders viel Alpha-Linolensäure (eine Omega-3 Fettsäure), diese wird aber nur dann gut aufgenommen, wenn man die Samen entweder gut kaut oder schrotet, da sonst die kleinen Samen unverdaut wieder ausgeschieden werden können. Außerdem sollte man Leinsamen nicht bereits geschrotet kaufen, da sie schnell ranzig werden. Mit einer einfachen Kaffeemühle kann ma sie jeden Morgen oder ein, zwei Mal pro Woche frisch in kleiner Menge schroten.

Leinsamen ein heimisches Superfood

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Leinsamen in der Küche

Mit Leinsamen kann man auch hervorragend kochen. Gerade die glutenfreie Küche kann durch Leinsamenmehl bereichert werden. Viele tolle Rezept und Infos findet ihr in diesen Beiträgen. Meine Pizza mit Leinsamenmehl findet ihr hier.

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Bildnachweis
Titelbild: © sriba3 – stock.adobe.com



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