Kräuter räuchern

Was du beim Räuchern von Harzen und Kräutern beachten solltest

Besonders in dieser Jahreszeit wird gerne geräuchert. Dies hängt vor allem mit den Rauhnächten zusammen, in denen man die Räume gerne energetisch reinigt und böse Geister mit dem Räuchern fernhalten möchte. Aber auch ohne einen Bezug zu den Rauhnächten zu haben, kann man diese Zeit der Besinnung nutzen, um im Haus zu räuchern. Das Räuchern gehört zur Aromatherapie und kann die Luft reinigen und einen feinen Duft verströmen. Früher und auch heute noch ist man der Auffassung, dass man mit dem Räuchern dem göttlichen näher kommt, und auch der Weihrauch wird neben seiner reinigenden Wirkung deshalb in der Kirche verwendet. Früher wurde auch bei Krankheit geräuchert, da das Räuchern eine desinfizierende und reinigende Wirkung haben kann, je nach verwendetem Räuchergut (Harz oder Kräuter). 

Das Räuchern kann aber auch einfach nur zur Entspannung, zur Steigerung des Wohlbefindens sowie zur Besinnung eingesetzt werden. Auch bei einer Meditation und beim Yoga kann das Räuchern die entspannende Wirkung verstärken und zu einer besseren Raumluft führen. Hierbei können verschiedene Harze und Kräuter verwendet werden. Welche sich besonders gut eignen möchten wir nun klären. 

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Das Räuchern von Harzen 

Für das Räuchern eignen sich verschiedene Harze, wie das Fichtenharz, mit seinem Waldduft und einer harzig herben Note. Das Harz soll stärkend, reinigend und auch desinfizierend wirken, wodurch es auch als Räucherharz Anwendung bei Erkältungskrankheiten finden kann. Liegt das Fichtenharz in gereinigter Form vor, so wird es auch Burgunderharz genannt. Auch das Kiefernharz eignet sich prima zum Räuchern und hat eine ähnlich warme, würzige Note. 

Beliebt ist auch das Harz der Myrrhe. Dieses soll eine besonders entspannende, beruhigende, sowie erdende und sinnliche Wirkung haben. Der Duft ist dabei leicht süßlich und sehr aromatisch. Auch das Benzoe Harz der Storaxbäume sind beliebte Räucherharze, egal ob in der Kirche, in Parfums oder in Räucherwerken. Diese Harze haben eine starke balsamische, zimt-vanillartige Note. Der Geruch kann eine aphrodisierende Wirkung haben und soll darüber hinaus die Kreativität und den Frieden fördern.

Myrrhe

Auch der Weihrauch ähnelt dem Benzoe Harz im Geruch wobei der Weihrauch eine etwas fruchtigere Note hat. Er soll stresslindernd, entspannend, klärend und stimmungsaufhellend wirken. Auch für eine reinigende Räucherung im Haus sind diese Harze gut geeignet. Natürlich gibt es noch sehr viele weitere verschiedene Harze und besonders der Weihrauch kann sich in Geruch und Wirkung je nach Herkunftsland unterscheiden. Neben sehr teuren, selten vorkommenden Harzen, kannst du auch einfach etwas Fichten- oder Kiefernharz sammeln, und dieses in getrockneter Form räuchern. 

Weihrauch

Typischerweise wird der Weihrauch und andere Harze direkt auf einem Kohlestück verräuchert. Je nachdem wie viel Hitze ein Harz verträgt, kann es auch schonender auf einem Siebträger auf einem Räucherstövchen geräuchert werden. 

Das Räuchern von Kräutern 

Natürlich kannst du auch Kräuter an Stelle von Harzen räuchern. Beim Verbrennen der getrockneten Pflanzen werden die ätherischen Öle und damit die Duftstoffe der Pflanze freigesetzt. Je nach verwendeter Pflanze und Pflanzenteil können damit bestimmte Wirkungen erzielt werden, von tiefer Entspannung bis hin zur Anregung und Vitalisierung. 

Zu einer sehr beliebten Räucherpflanze gehört der getrocknete Salbei, besonders der weiße Salbei. Dieser wird vor allem bei energetischen Reinigungen von Räumen und Gegenständen verwendet. So soll er auch die Konzentration stärken und die Gedanken klären können. 

Weißer Salbei

Auch der Wachholder ist eine oft verwendete Pflanze beim Räuchern. Hier können die getrockneten Nadeln, Zweige und Beeren verwendet werden. Diese Pflanzenteile verströmen einen frischen und sehr würzigen Duft. Der Wacholder findet besonders bei spirituellen Ritualen Anwendung, aber er kann auch zur Desinfektion der Luft und bei Erkältungskrankheiten eingesetzt werden. Um die Intuition sowie die Selbstheilungskräfte zu stärken und um Ängste loszuwerden wird gerne auch der Beifuß verwendet, welcher zu den bedeutendsten und ältesten Räucherpflanzen gehört. Auch Thymian, Basilikum, Pfefferminz, Oregano und Rose können geräuchert werden. Ihr frischer und belebender, würziger Duft kann desinfizieren, reinigen und belebend wirken. 

Was du räuchern möchtest, hängt natürlich davon ab, welchen Geruch du möchtest und welche Wirkung du damit erzielen willst. Das Räuchern ist ein riesiges Feld und man kann sich hier einfach ausprobieren. Finde für dich selbst heraus, welche Harze und Pflanzen du magst und welche eher nicht. 

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2 Kommentare zu „Was du beim Räuchern von Harzen und Kräutern beachten solltest“

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