Die ersten Wildkräuter: Welche Kräuter kann man im Februar sammeln?

Die ersten Wildkräuter: Welche Kräuter kann man im Februar sammeln?

Im Februar kann man einige sehr frühe Wildkräuter in der Natur finden. Sie läuten das neue Kräuterjahr ein und sind die Vorboten des Frühlings. Welche Wildkräuter man bald finden kann, verraten wir euch in diesem Artikel.

Erste essbare Wildpflanzen im Februar

Nach dem langen Winter hat man Lust auf frische Kräuter. Einige von ihnen, kann man schon finden, sobald der Dauerfrost nachlässt. Dazu gehören:

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Im Vorfrühling sind Wildkräuter nur in sehr geringer Menge zu finden. Man muss der Natur noch etwas Zeit lassen, doch für eine Beigabe im Salat oder kleingeschnitten aufs Brot reicht die Menge schon. Wenn man beim Sammeln etwas Geduld hat, kann man sich eine Handvoll Wildkräuter sammeln und frisch verspeisen. Vogelmiere, Labkraut oder Tellerkraut sind eigentlich das ganze Jahr über zu finden und beginnen sehr früh mit ihrem intensiven Wachstum. Spätestens im März gibt es dann Wildkräuter in Hülle und Fülle. 

Diese Wildkräuter kann man im Februar sammeln
Unser Saisonkalender zeigt dir, welche Wildpflanzen man im Februar ernten kann.

Vorboten des Frühlings, die mit Vorsicht zu genießen sind: Scharbockskraut und Huflattich

Nach dem langen Winter gehören das Scharbockskraut und der Huflattich zu den ersten Wildkräutern im Jahr. Beide sind Heilpflanzen, die man seit Jahrhunderten sammelt, dennoch sollte man einiges beachten. Scharbockskraut ist reich an Vitamin C und wurde früher gegen Skorbut verwendet. Allerdings darf man Scharbockskraut nur vor der Blüte ernten. Das fast in Vergessenheit geratene Wildkraut ist in kleinen Mengen im Wildkräutersalat nutzbar. Die Blätter sind glänzend, herzförmig und hellgrün. Man findet sie vor allem unter Sträuchern und an halbschattigen Stellen im Garten, im Gebüsch oder im Wald. Es wird mittlerweile nur noch in kleinen Mengen empfohlen, da es Protoanemonin enthalten kann. Man sollte es aus diesem Grund nur vor der Blüte ernten, sowie die Blüten und Knospen gar nicht verwenden. Eine zu große Menge kann zu Durchfall oder Übelkeit führen. 

Auch Huflattich ist mit seinen gelben Blüten bereits ab Februar zu finden. Man setzt ihn traditionell bei Husten ein. Obwohl Huflattich seit der Antike als Heilpflanze geschätzt wurde, da er entzündungshemmende, schleimlösende und auswurffördernde Eigenschaften besitzt, wird heute teilweise von der Einnahme der Wildpflanze gewarnt, da man Pyrrolizidinalkaloide in ihr fand. Dies sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, welche die Pflanze zur Abwehr von Fraßfeinden bildet. Die Blüten enthalten dabei eine höher Konzentration als die Blätter. Sie stehen im Verdacht Krebs auszulösen und in hoher Dosierung kann eine Leberschädigung oder Erbgutschädigung möglich sein. Aus diesem Grund sollte man Huflattich zur innerlichen Einnahme nicht selbst sammeln, und Teekraut und andere Zubereitungen besser in einer Apotheke kaufen. Generell sollte man ihn nicht länger als zwei bis drei Tage zu sich nehmen. 

Unser Saisonkalender für Wildkräuter 

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