Neue Studie zeigt: 80% der COVID-19 Patienten hatten einen Vitamin D3 Mangel

Neue Studie zeigt: 80% der COVID-19 Patienten hatten einen Vitamin D3 Mangel

Vitamin D3 hat auf zahlreiche Funktionen in unserem Organismus Einfluss. Nun haben Wissenschaftler beobachtet, dass 80 Prozent der dort behandelten COVID-19-Patienten einen Vitamin D3 Mangel hatten. Inwiefern Vitamin D3 sich auf den Verlauf einer COVID-19 Infektion auswirken kann, soll nun weiter untersucht werden. 

Die Rolle von Vitamin D3 für unseren Stoffwechsel 

Vitamin D ist sehr wichtig für zahlreiche Funktionen in unserem Körper. Es wird über mehrere Stufen und hauptsächlich über die Haut gebildet. Im engeren Sinne handelt es sich gar nicht um ein Vitamin, sondern um ein Hormon. Die letzte Stufe von Vitamin D3 ist das Hormon Calcitriol, das eine wichtigste Rolle für den Kalzium- und Phosphathaushalt spielt. Nicht nur für den Knochenaufbau ist Vitamin D3 von zentraler Bedeutung, auch für unser Immunsystem und die Darmgesundheit ist ein ausreichender Vitamin D Spiegel von Relevanz (vgl. Cantorna, T.; Mahon, D. 2004). 

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Bildung von Vitamin D3 

Aufgrund von Fehlberechnungen und unterschiedlichen Informationen über die Dosierung sind allerdings viele Menschen verunsichert, ob und wie viel Vitamin D sie benötigen. Es ist mittlerweile bekannt, dass große Teile der Bevölkerung im Winter unter einem Vitamin D Mangel leiden, weil man im Winter in unseren Breitengraden kein Vitamin D über die Haut bilden kann, da der Sonnenstand zu niedrig ist. In Ländern, die nördlich des 40. Breitengrades liegen, ist von Oktober bis März keine Bildung von Vitamin D über die Haut möglich. Wer hauptsächlich in geschlossenen Räumen arbeitet und nur eingecremt in die Sonne geht, der kann auch im Sommer nicht genügend Vitamin D bilden.

Experten raten, dass man sich regelmäßig weitestgehend unbekleidet 20 Minuten in der Mittagssonne aufhalten soll. In der Praxis gestaltet sich dies aus mehreren Gründen schwierig. Wir arbeiten fast nur in Gebäuden und haben selten die Möglichkeit unbekleidet oder fast unbekleidet in die Mittagssonne zu gehen. An den wenigen Tagen im Jahr, an welchen wir an den Badesee gehen, nutzen die meisten Menschen Sonnencreme, um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen. So kann die natürliche Bildung von Vitamin D erschwert werden. Ebenso ist es schwierig den Vitamin D Bedarf über die Nahrung zu decken. Deshalb können Vitamin D Präparate bei einem Mangel sinnvoll sein, doch die Dosierung sollte auch realistisch sein. Es ist daher ratsam vor der Einnahme einen Vitamin D Bluttest machen zu lassen. Dies kann man bei jedem niedergelassenen Hausarzt tun. 

Wie wirkt sich der Vitamin D3-Spiegel auf das Coronavirus aus?

Schon im Frühjahr sprachen Experten von einem möglichen Zusammenhang eines Vitamin D3 Mangels und dem Verlauf einer Infektion mit dem Corona Virus. Die Studienlage fehlte allerdings und dies waren nur Vermutungen. Nun gibt’s erste Anhaltspunkte, die über Vermutungen hinaus gehen. Vor wenigen Tagen wurde eine Studie im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism veröffentlicht, in welcher Forscher 216 COVID-19-Patienten in einem Krankenhaus in Spanien untersuchten. 82,2 Prozent wiesen einen Vitamin-D-Mangel auf. Forscher vermuten nun, dass die ein ausreichend hoher Vitamin-D3-Spiegel die Genesung von schwerem COVID-19 begünstigen könnte, auch wenn weitere Forschungsarbeit erforderlich ist. Inwiefern ein ausreichend hoher Vitamin D3 Spiegel vor einer Infektion schützen kann, ist noch nicht bewiesen.

Auch deutsche Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem Thema. Dr. Hans Konrad Biesalski, Professor an der Universität Hohenheim hat Vitamin D3 und Covid-19 evaluiert und er sagt, dass Komorbiditäten wie Bluthochdruck, Diabetes und Adipositas, die mit einem niedrigen Vitamin-D-Status assoziiert sind, das Risiko erhöhen können, an einem schweren Verlauf von COVID-19 zu leiden. Genauer kann dies hier nachgelesen werden. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352364620300067?via%3Dihub

Wie geht es weiter?

Es gibt mittlerweile einigest Studien (hier findet ihr sie im Detail, https://clinicaltrials.gov/ct2/results?cond=vitamin+D+and+Covid-19), die angelaufen sind und einen Zusammenhang sowie eine mögliche Dosierung von Vitamin D3 und dem Verlauf von COVID-19 bzw. dem Risiko überhaupt daran zu erkranken, zu untersuchen.

Hinweise zur Einnahme von Vitamin D3

Wichtig zu erwähnen ist, dass man Vitamin D immer mit Vitamin K2 MK-7 und Magnesium einnehmen sollte. Es gibt unterschiedliche Vitamin K2 Verbindungen und hier ist auf das MK-7 zu achten, da dieses offenbar besser vom Körper aufgenommen wird. Beim Magnesiumkauf sollte man auf die Zusammensetzung achten. Viele Präparate haben wenig bioverfügbares Magnesium. In Drogerieprodukten ist z.B. Magnesiumcarbonat oder Magnesiumoxid. Diese Verbindungen scheinen vom Körper weniger gut aufgenommen zu werden. Empfehlenswert ist ein Magnesiumkomplex, Magnesiumcitrat, Magnesiumchlorid oder beispielsweise Magnesiumbisgylcinat. Letzteres ist ein Magnesiumsalz, welches an die Aminosäure Glycin gebunden ist und als das Magnesiumsalz mit der höchsten Bioverfügbarkeit gilt. 

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Möchtest du deinen Vitamin D3 Status zu Hause selbst testen, dann kannst du dir einen Selbsttest bestellen. Er zeigt dir mit Hilfe einer App und eines Teststreifens, auf welchen du ein paar Tropfen Blut träufelst, deinen Vitamin D3 Spiegel an. Hier findest du den Test.

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Wie viel Vitamin D3, K2 MK-7 und Magnesium man einnehmen kann, ist abhängig vom Ausgangswert und sollte mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden, da die Dosierung individuell angepasst werden muss. 

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Die Studie, auf welche sich dieser Artikel bezieht ist im Original hier nachzulesen: https://academic.oup.com/jcem/advance-article/doi/10.1210/clinem/dgaa733/5934827

José L Hernández, Daniel Nan, Marta Fernandez-Ayala, Mayte García-Unzueta, Miguel A Hernández-Hernández, Marcos López-Hoyos, Pedro Muñoz Cacho, José M Olmos, Manuel Gutiérrez-Cuadra, Juan J Ruiz-Cubillán, Javier Crespo, Víctor M Martínez-Taboada, Vitamin D Status in Hospitalized Patients With SARS-CoV-2 Infection, The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, , dgaa733, https://doi.org/10.1210/clinem/dgaa733

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