Erste Länder verbieten Sonnencreme – Auswirkungen auf Vitamin D und die Umwelt

Erste Länder verbieten Sonnencreme – Auswirkungen auf  Vitamin D und die Umwelt

Vitamin D3 wird zu 80% in der Haut gebildet. Für die Umwandlung des in der Haut vorkommenden 7-Dehydrocholesterol wird UVB-Strahlung benötigt, um es durch Photolyse in das Prävitamin D3 umzuwandeln. Dieses Prävitamin wird durch thermische Isomerisierung in das Vitamin D3 (Cholecalciferol) überführt. Nach 8 Stunden sind 80% des Prävitamins in der Haut umgewandelt. Sobald das Vitamin D3 in die Blutbahn gelangt, wird es mithilfe des Vitamin-D-bindenden Proteins (DBP) zur Leber transportiert und dort zu 25-OH-Vitamin D3 (Calcidiol) hydroxyliert. Calcidiol ist eine Speicherform des Vitamins D3. Die Umwandlung zum aktiven Steroid- hormon Calcitriol erfolgt dann weiter in der Niere. 

Vitamin D3 ist eigentlich kein Vitamin

Vitamin D3 ist eigentlich kein Vitamin, denn es unterscheidet sich von anderen Vitaminen, da der Körper es über die Haut selbst bilden kann und somit nicht essenziell ist und über die Nahrung aufgenommen werden muss. Es ist eigentlich ein Hormon, das fettlöslich ist und für zahlreiche Stoffwechselfunktionen im Körper gebraucht wird. Immer wieder liest man, dass man Vitamin D3 durch Lebensmittel aufnehmen kann. Das stimmt nicht mehr so ganz bzw. nur bedingt, denn wenn man früher noch etwa 20% des Bedarfs über die Nahrung abdecken konnte, ist das heute nicht mehr ganz so leicht, da unsere Böden immer ausgelaugter sind. 

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Vitamin D wird hauptsächlich über die Haut gebildet

Die Bildung von Vitamin D3 über die Haut ist auch gar nicht so leicht. Dazu benötigt der Körper nämlich UVB-Strahlung, die der Körper durch Phytolyse zunächst in das Prävitamin D3 umwandelt, das dann wiederum über das Blut zur Leber gelangt und dort in 25-OH-Vitamin D3 umgewandelt wird und gespeichert wird. Diese Form kann der Körper dann verwerten und sie steht dem Körper über eine gewisse Dauer zur Verfügung. Das Hormon, das daraus dann in der Niere entsteht, ist Calcitriol. Dieses ist die physiologisch aktive Form des Prohormons Vitamin D3, welche für viele Stoffwechselvorgänge gebraucht werden. 

Um Vitamin D3 über die Haut bilden zu können, müssen wir den aktuellen Sonnenstand des Aufenthaltsortes berücksichtigen. Der Sonnenstand ist in unseren Breitengraden im Winter so niedrig, dass der Körper sogar in der Sonne (die ja im Winter sehr spärlich zu finden ist) trotzdem kein Vitamin D bilden kann. So kommt dazu, dass es vor allem in den ersten Monaten des Jahres vermehrt zu einem Mangel kommt. Die Folge ist, ab Januar husten alle und sind krank. Nur zwischen März und Oktober ist der Sonnenstand in Deutschland zwischen 10 und 15 Uhr für eine Vitamin D3 Bildung aus UV-B Strahlung geeignet. 

Diese Faktoren hemmen die Vitamin-D3 Bildung

Um ausreichend Vitamin D3 bilden zu können, sollte man sich also zwischen März und Oktober in die Mittagssonne setzen. Problematisch ist daran aber, dass wir viel in geschlossenen Räumen arbeiten müssen und wenn wir dann in die Sonne können meist bekleidet sind. Legen wir uns in Badekleidung in die Sonne, nutzen die meisten Menschen Sonnencreme, um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen. Diese hemmt die Vitamin D3 Produktion. Schon ein Lichtschutzfaktor 10 reicht aus, dass etwa 98% der Vitamin D3 Produktion verhindert wird. Auch das Alter ist ausschlaggebend. Ältere Menschen können etwa dreimal schlechter selbst Vitamin D3 über die Haut bilden. 

Zusammengefasst: Insbesondere im Winter benötigt der Körper zusätzliches Vitamin D, das über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden sollte. Aber auch im Sommer kann es, durch die genannten Gründe zu einem Vitamin D Mangel kommen. 

Probleme der Sonnencreme

Sonnencreme ist dazu da, dass UV-Strahlen nicht in die Haut eindringen. Dafür nutzen sie Millionen von Menschen. Und deshalb dringen eben auch nahezu keine UV-B Strahlen mehr in die Haut ein, die dann für die Vitamin D Bildung notwendig wären. Problematisch ist Sonnenmilch auch dann, wenn sie Nanopartikel von z.B. Titandioxid oder Zinkoxid enthält, was bei den meisten Sonnencremes der Fall ist. Titandioxid steht im Verdacht die DNA zu schädigen und Zinkoxid in Nanoform steht im Verdacht dem Darm und den Stammzellen im Gehirn zu schaden. Lin, W., Xu, Y., Huang, CC. et al. J Nanopart Res (2009) 11: 25. https://doi.org/10.1007/s11051-008-9419-7 

sonnencreme

Sonnencreme und die Auswirkung auf Korallenriffe

Warum nun einige Länder bereits Sonnencreme verboten haben, hat damit zu tun, dass die in der Sonnencreme enthaltenen Oxybenzone und Octinozate die Korallenriffe bedroht. In Hawaii darf man aus diesem Grund kein Sonnenschutzmittel mehr kaufen. Auch der Pazifikstaat Palau hat Sonnenmilch bereits verboten. Durch die badenden Menschen gelangen diese Stoffe dann nämlich ins Meer und somit in Kontakt mit den Korallen, was dazu führt, dass sie ausbleichen oder sogar absterben. Mehr dazu findet ihr im englischen Buch: Sunscreens – Biohazard: Treat as Hazardous Waste

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Sonnencreme ja oder nein?

Ob man Sonnencreme verwenden möchte oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Fakt ist, dass dauerhaft ungeschützt in die Sonne zu gehen auch keine Alternative ist. Was kann man also tun? Es gibt biologische Sonnencremes, die hauptsächlich aus pflanzlichen Ölen hergestellt sind und keine der problematischen Inhaltsstoffe enthalten. Gerade Kinder sollten in jedem Fall eine Kopfbedeckung tragen und bei längerem Sonnenbad einen Sonnenschutz in Form von Sonnenschutzkleidung oder natürlichen Alternativen tragen. Schützt man sich vor der Sonne, kann natürlich kein Vitamin D mehr gebildet werden. Ein Kompromiss ist dann Sonnenschutz und Vitamin D Präparate. So schädigt man weder die Umwelt, noch sich selbst und erhält trotzdem das notwendige Vitamin D.

Einnahme und Bezugsquellen

Hochwertiges Vitamin D findet ihr hier bei Lebenskraft pur. Es ist wichtig, dass man Vitamin D immer mit Vitamin K2 MK7 einnehmen sollte. Es gibt unterschiedliche Vitamin K2 Verbindungen und hier ist besonders auf das MK7 zu achten. Wichtig ist auch, dass es ein natürliches Vitamin K2 MK7 ist und kein synthetisches, da dieses vom Körper besser aufgenommen wird. Unser Vitamin K2 kommt ebenfalls von Lebenskraft pur.

Auch beim Magnesium raten wir zu hochwertigen Produkten. Bitte nehmt Abstand von den Brausetabletten aus der Drogerie. Beim Magnesium ist es wichtig, dass es gut bioverfügbar ist. Viele Präparate haben wenig bioverfügbares Magnesium. In den Drogerieprodukten ist z.B. Magnesiumcarbonat. Da kommt fast nichts im Körper an. Das Magnesium sieben von Lebenskraft pur hat sieben verschiedene Magnesiumverbindungen und ist deswegen sehr viel besser bioverfügbar als Einzelpräparate.

Ein kostenloses Ebook zu diesem Thema stammt vom weltweit anerkannten biologischen Zahnmediziner Dr. Ulrich Volz mit zahlreichen Studien und ist wirklich sehr empfehlenswert. Die PDF-Datei könnt ihr euch direkt und ohne Angabe von Daten mit einem Klick hier runterladen.

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