Immunsystem stärken in Zeiten des Coronavirus

Immunsystem stärken in Zeiten des Coronavirus

Das Coronavirus bestimmt unsere Medien und unseren Alltag. Wir haben euch in diesem, sehr ausführlichen Beitrag alle Tipps aufgeführt, die wir zur Vorsorge empfehlen und verraten euch, wie wir unser Immunsystem stärken.

Stress reduzieren

Die unbekannte Bedrohung führt bei vielen Menschen zu zusätzlichem Stress. Unsere Psyche leidet und wir machen uns viele Sorgen. Unser Tipp ist es, Ruhe zu bewahren und wenn möglich vor allem abends auch mal die Medien abzuschalten, um sich kurz vor der Nachtruhe nicht noch zusätzlich verrückt zu machen. Wenn man aktuelle Nachrichten konsumieren möchte, sollte man das lieber morgens machen, nicht aber am Abend, um keine Schlafstörungen zu provozieren. 

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Genügend Schlaf

Ausreichend viel Schlaf ist sehr wichtig, um optimal regenerieren zu können. Gerade jetzt sollte man darauf achten, genügend zu schlafen. Die optimale Schlafdauer ist individuell verschieden. Ein Richtwert sind sieben Stunden Schlaf pro Nacht.

In die Natur gehen

Die Natur ist ein optimaler Rückzugsort. Hier finden wir Ruhe, können Kraft tanken und sind keinen großen Menschenmassen ausgesetzt. Statt ins Stadion oder ins Einkaufszentrum zu gehen, sollte man lieber in den Wald oder in den Park gehen. Frische Luft tut gut und bringt auch den Geist auf andere Gedanken. Zudem ist man dabei in moderater Bewegung, was zusätzlich gut tun kann. 

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Auf nährstoffreiche Ernährung achten

Damit das Immunsystem optimal funktionieren kann, sollten wir uns mit hochwertiger Nahrung versorgen, ganz unabhängig davon, ob das Thema Corona unseren Alltag bestimmt oder nicht. Bei den jüngsten Hamsterkäufen sah man, was die meisten Menschen horten: Zucker, Weißmehl, günstige und konventionelle Konserven (Bio Konserven blieben in den Regalen), Trockenhefe, H-Milch, Eier, Tiefkühlpizza und Dosensuppen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Ich denke, die Botschaft ist klar. Notvorräte müssen nicht derart ungesund sein. Es geht auch gesünder. Wir haben euch hier eine Liste erstellt, in welcher wir hochwertige und gesündere Alternativen aufführen, die dennoch lange haltbar sind und sich auch für eine Notversorgung und eine mögliche Quarantäne aufgrund des Coronavirus eignen. 

Zusätzliche Mikronährstoffe die helfen können

Vitamin C 

Kürzlich wurde bekannt, dass China große Mengen Vitamin C einkaufte, um die Infizierten damit zu versorgen. Vitamin C bringen wir alle mit dem Immunsystem in Verbindung. Jedoch sollte man es richtig einnahmen. Oral sollte man es in kleinen Dosen mehrfach über den Tag verteilt zu sich nehmen. Am besten nimmt man es dann in einer magenfreundlichen Form z.B. Natriumascorbat, der Ester-Form oder natürlichem Vitamin C aus Acerola. Aber auch die Ascorbinsäure kann eine Option sein. Sie ist preisgünstig und auch in Drogerien und Apotheken zu finden. Wichtig dabei ist, dass Vitamin C wasserlöslich ist und vom Körper nur in relativ kleinen Mengen resorbiert wird. Deswegen bringt es wenig nur einmal am Tag ein sehr hochdosiertes Präparat zu nehmen. Besser in kleinen Portionen über den Tag verteilt. Möchte man hochdosiertes Vitamin C zuführen, dann sind Infusionen eine Option. Diese bietet der Heilpraktiker oder ein Arzt an. Erkundigt euch am besten bei eurem Therapeuten. 

Vitamin D3

Vitamin D ist sehr wichtig für zahlreiche Funktionen in unserem Körper. Es wird über mehrere Stufen und hauptsächlich über die Haut gebildet. Im engeren Sinne handelt es sich gar nicht um ein Vitamin, sondern um ein Hormon. Die letzte Stufe von Vitamin D3 ist das Hormon Calcitriol, das eine wichtigste Rolle für den Kalzium- und Phosphathaushalt spielt. Nicht nur für den Knochenaufbau ist Vitamin D3 von zentraler Bedeutung, auch für unser Immunsystem und die Darmgesundheit ist ein ausreichender Vitamin D Spiegel von Relevanz (vgl. Cantorna, T.; Mahon, D. 2004). Jedoch sollte man auf eine ausreichende Dosierung achten. Informationen hierzu findet ihr in diesem Beitrag

Hochwertiges Vitamin D findet ihr hier bei Lebenskraft pur. Wie schon erwähnt ist es wichtig, dass man Vitamin D immer mit Vitamin K2-MK7 einnehmen sollte. Es gibt unterschiedliche Vitamin K2 Verbindungen und hier ist besonders auf das MK7 zu achten. Ein Vitamin K2 ist beispielsweise hier zu finden.

Viele Präparate haben wenig bioverfügbares Magnesium. In Drogerieprodukten ist z.B. Magnesiumcarbonat oder Magnesiumoxid. Diese Verbindungen scheinen vom Körper weniger gut aufgenommen zu werden. Empfehlenswert ist ein Magnesiumkomplex, Magnesiumcitrat, Magnesiumchlorid oder beispielsweise Magnesiumbisgylcinat. Letzteres ist ein Magnesiumsalz, welches an die Aminosäure Glycin gebunden ist und als das Magnesiumsalz mit der höchsten Bioverfügbarkeit gilt. Das Magnesium sieben von Lebenskraft pur hat sieben verschiedene Magnesiumverbindungen und ist deswegen sehr viel besser bioverfügbar als Einzelpräparate.

Zink

Zink ist in vielen Kombipräparaten für das Immunsystem enthalten, doch auch hier sollte man auf die Qualität und die Verbindung achten. Wir nehmen Zink Picolinat, da es vom Körper gut verwertet werden kann. 

Heilpflanzen, die wir zur Unterstützung des Immunsystems nutzen

Zistrose

Unsere Nummer 1 ist die Zistrose. Cistus incanus wird seit Jahrhunderten dafür geschätzt, das Immunsystem zu unterstützen. Sie kann aber auch eine entgiftende Wirkungen haben. Die Zistrose kann bei Erkältungen und Atemwegserkrankungen hilfreich sein, da Cistus incanus Infekten entgegen wirken kann. Neben vielen Jahrhunderte alten Erfahrungsberichten findet man mittlerweile aber auch zahlreiche Studien zur Zistrose. Forscher untersuchten den Zistrosenextrakt „CYSTUS052“, da man davon ausgeht, dass Zistrose die Zellen vor schädlichen Viren schützen könnte. Die Patienten, die Cistusextrakt erhielten, hatten einen milderen Verlauf und ihre Symptome klangen schneller ab. Dies macht die Zistrose aktuell sehr interessant. Die Studie könnt ihr hier nachlesen. 

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Zistrose gibt es in Form von Zistrosenextrakt oder Zistrosentee. Wir empfehlen diesen hier, da wir ihn seit über zwei Jahren täglich trinken und bisher keinen besseren gefunden haben.

Manuka Honig

Manuka Honig ist für seine antivirale Wirkung und den hohen Anteil an Methylglyoxal bekannt. Möchte man ihn zu sich nehmen, Empfiehlt es sich ihn langsam auf der Zunge zergehen zu lassen oder ihn beispielsweise in einen Tee zu geben. Aber auch ein herkömmlicher Honig kann antiviral wirken. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5661189/)

Ginseng

Ginseng ist zwar keine heimische, dennoch aber eine sehr alte und geschätzte Heilpflanze. Sie kann anregend und ausgleichend wirken, da Ginseng zu den Adaptogenen gezählt wird. Seine Wirkstoffe können den Körper unterstützen, krankmachende Einflüsse abzuwehren und sich an unterschiedliche Anforderungen anzupassen. Traditionelle Anwendungsfelder sind z.B.: bei Stress oder bei Abwehrschwäche.

ginseng
ginseng

Einjähriger Beifuß (Artemisia annua)

Ähnlich wie Ginseng hat auch der einjährige Beifuß (Artemisia annua) einen sehr hohen ORAC-Wert und kann für die Stärkung des Immunsystems interessant sein. Momentan wird hierzu viel geforscht. Insbesondere bei Malaria oder Krebs liegen schon Ergebnisse vor. Wir kultivieren Artemisia annua seit letztem Jahr im eigenen Garten. Wild findet man ihn hierzulande aber kaum. 

Einjähriger Beifuß - Qing Hao - Sweet Wormwood - Artemisia annua - 250 Samen
  • Fotos, Artikelbeschreibung, Anzucht- sowie Pflegeanleitung sind im Paket nicht enthalten. Es werden keine Artikelbilder verkauft, das abgebildete Zubehör dient nur dem Größenvergleich und wird nicht mit der Ware verschickt. Die Samen werden in den Druckverschlussbeutel verpackt. Die Bezeichnungen werden handgeschrieben oder gedruckt. Die Produktbeschreibung finden Sie in der Mitte der Seite.
  • Diese Samen sind sehr klein!
  • Der einjährige Beifuß seit mehr als 2000 Jahren als Heilpflanze gegen Malaria und Parasitenbefall verwendet. Artemisia annua ca. 2,0-2,50 m hoch, intensiven und angenehmen Geruch, bevorzugt wird ein sandiger Boden, viel Sonne und eine ausreichende Wasserversorgung.
  • Aussaat: Frühjahr bis oder im Spätsommer in Schalen oder direkt ins Freiland. Vereinzeln auf ca. 25 cm. Keimdauer ca.15-20 Tage bei 18°-20°C. Lichtkeimer.
  • Am besten die Samen bei Raumtemperatur in dem Keimbeutel oder im Minigewächshaus vorkeimen lassen. Gleichmäßige Feuchtigkeit (nicht naß!).

Ingwer, Knoblauch, Zitrone und Zwiebeln

Die klassischen Immunbooster wie Ingwer, Knoblauch, Zitrone und rote Zwiebeln sollte natürlich in keiner Küche fehlen. 

Sprossen und Mikrogreens

Für die Küche empfiehlt es sich zudem eigene Sprossen oder Mikrogreens zu ziehen. So hat man eine kleine Selbstversorgung mit sehr nährstoffreichen Keimlingen, die man als Ergänzung zur Ernährung nutzen kann. Einfach und schnell lassen sich Kresse, Alfalfa (Luzerne), Brokkolisprossen (besonders empfehlenswert aufgrund des Sulphoraphan), Buchweizenkeimlinge, Braunhirse Sprossen (Silizium !!) oder Mungobohnen Keimlinge anbauen.

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Wildkräuter

Unerlässlich sind Wildkräuter für ein funktionierendes Immunsystem und einen gesunden Darm. Sie liefern nicht nur wichtige Mikronährstoffe, sondern auch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und Bitterstoffe. In Wildkräutern stecken oftmals deutlich mehr Nährstoffe als in Kulturgemüse. Die Natur liefert uns die Kräuter kostenlos und sie sind auch bei Lebensmittelknappheit und Hamsterkäufen verfügbar. Eine Liste mit Wildpflanzen für den Notfall findet ihr hier

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Wichtig ist natürlich, dass man die richtigen Wildkräuter erntet. Wir haben ein tolles Buch für Einsteiger geschrieben, im welchem die gängigsten Heilkräuter und Wildpflanzen aufgeführt sind, sowie wertvolle Tipps zur Gesundheit enthalten sind. Man findet aber auch tolle Rezepte darin. Hier geht’s zum Buch und zur kostenlosen Leseprobe.

Kräuterbuch
Die moderne Kräuterhexe

Wir hoffen, diese Tipps helfen euch. Gerne darf der Beitrag geteilt werden. Kommt gesund durch diese Zeit! 

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