Warum geschrotete Samen bereits nach kurzer Zeit an Nährstoffen verlieren

Warum geschrotete Samen bereits nach kurzer Zeit an Nährstoffen verlieren

Leinsamen, Hanfsamen, Sesam und andere Saaten sind sehr gesund, da sie uns mit wichtigen Fettsäuren und Ballastsoffen versorgen. Jedoch sollte man sie geschrotet nicht zu lange lagern. Warum erklären wir euch in diesem Beitrag. 

Warum man Saaten schroten sollte

Leinsamen gehören beispielsweise zu den Samen, die geschrotet werden sollten. Nur dann kann der Körper die Nährstoffe verwerten. Bei ganzen Leinsamen kommt es vor, dass er unverdaut wieder ausgeschieden werden kann. Geschrotet sind viele Samen also besser verdaulich, doch auch anfälliger für Nährstoffverlust. 

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Was sorgt für den Nährstoffzerfall?

Wie bei so vielen Lebensmitteln sorgt der Sauerstoff für den Zerfall einiger Nährstoffe. Sobald die Saat aufgebrochen ist, ist die Oberfläche deutlich größer und die schützende Hülle fehlt. In geschroteter Form werden Saaten auch deutlich schneller ranzig. Das hat sicher jeder schon einmal beobachtet. Gerade bei Leinsamen ist die Oxidation ein großes Problem. Sie tritt relativ schnell ein und ist auch geschmacklich wahrzunehmen. Wenn geschrotete Nüsse oder Samen bitter schmecken, sind sie nicht mehr gut. 

Die Lösung: Jeden Tag frisch schroten

Die Lösung liegt auf der Hand. Man sollte sich seine Saaten jeden Tag frisch schroten und zwar direkt vor dem Verzehr. Das klingt aufwändig, ist jedoch gar nicht so zeitintensiv, wenn man die richtigen Hilfsmittel in der Küche hat. Wir nutzen eine kleine elektrische Kaffeemühle, in welche ich morgens z.B. zwei Esslöffel Leinsamen gebe, so ganz kurz anschrote und dann direkt in mein Müsli oder meine Bowl schütte. Dies dauert insgesamt vielleicht 30 Sekunden länger, wie wenn ich bereits zerkleinerte Leinsamen genommen hätte. Diese Zeit ist mir der optimale Nährstofferhalt wert. Bleibt doch einmal etwas übrig, kann man die geschroteten Samen in einer dunklen, luftdicht verschlossenen Dose im Kühlschrank lagern und zeitnah verbrauchen.

Gesunde Ernährung ist eine Frage der Prioritäten, nicht der fehlenden Zeit

Ein Beispiel: Wer Kaffee liebt, wird auch niemals gemahlenen Kaffee im Supermarkt kaufen, sondern seine Bohnen täglich frisch mahlen. Hier verhält es sich nämlich ganz ähnlich und es ist völlig normal, dass man Bohnen mahlt, auch wenn dies länger dauert. Es sind die kleinen Tipps, die den Alltag erleichtern und Routinen ermöglichen, die einzeln nicht viel ausrichten, doch in der Summe kann man so ohne viel Zeitaufwand gesünder leben.

Mehr solcher Tipps zu gesunder Ernährung und einem gesunden Lebensstil findest du auch in meinem Buch „Die moderne Kräuterhexe“. Eine Leseprobe des ersten Kapitels findest du hier in unserem Kräuterhexen Shop. 

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Die moderne Kräuterhexe

Kleine Mengen schroten

Kleine Mengen schroten wir seit Jahren in einer handelsüblichen Kaffeemühle. Unser Favorit ist diese hier:

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  • Einfach zu bedienen: Bohnen im Behälter einfüllen, den Netzstecker in die Steckdose stecken und den Einschalttaster drücken dauert 8-25s, dann erledigt.
  • Vielfältige Bohnen mahlen zu können: Perfekt für Kaffeebohnen, Körner, Nüsse, Zucker und Gewürze usw. zu mahlen. Eine Füllung mit 50g wird gemalen.
  • Leicht und schnell zu reinigen: Mit einem kleinen Pinsel wird der Mahlbehälter einfach gereinigt und die Schüssel kann mit einem trockenen Tuch ausgewischt werden.
  • Kurzzeitbetrieb: Die Kaffeemühle ist für Kurzzeitbetrieb (innerhalb 1 min) ausgelegt, d.h., Sie können die Kaffeemühle bis zu max. 1 min ununterbrochen benutzen.

Bildnachweis
Titelbild: © Printemps – stock.adobe.com



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