Springkraut – Geheimtipp bei Insektenstichen

Springkraut – Geheimtipp bei Insektenstichen

Indisches Springkraut (Impatiens glandulifera) ist als Neophyt hierzulande nicht sehr beliebt und gilt als Unkraut, das man nur schwer wieder los wird. Wie man es aber bei Insektenstichen nutzen kann, verraten wir euch in diesem Beitrag. 

Das Problem mit dem Springkraut

Vielleicht ging es euch in der Kindheit wie uns. Wir haben es geliebt die Samenhülsen des Springkrauts zum Platzen zu bringen. Die Eltern haben dann meist geschimpft, da man so noch mithalf die Samen zu verteilen. Der schlechte Ruf des Springkrauts kommt daher, dass es nicht heimisch ist und heimische Wildpflanzen, die an ähnlichen Standorten wachsen verdrängen könnten. Hierzu zählt zum Beispiel die Brennnessel oder Mädesüß. Die Pflanze ist allerdings eine wichtige Bienenweide und liefert Bienen besonders viel Nektar, zudem spielt sie auch in der Volksheilkunde eine Rolle. 

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Wie kann Springkraut bei Insektenstichen helfen?

Das indische Springkraut ist nicht zum Verzehr geeignet, denn es gilt als leicht giftig und wurde früher teilweise als Brechmittel eingesetzt. Der Pflanzensaft kann hingegen äußerlich angewendet werden und das darin enthaltene Quercetin kann bei Mückenstichen helfen, da es die Histaminausschüttung mindern kann. Am besten nimmt man ein bis zwei Blätter und zerreibt sie leicht in den Händen, bis ein gelartiger Pflanzensaft austritt. Diesen kann man dann auf den Stich geben. 

Springkraut in der Blüte

Weitere Verwendung des Springkrauts

Da das Springkraut leicht giftig ist, spielt es in der Kräuterküche kaum eine Rolle. Einzig die Blüten sind für ein Gelee verwendbar. Gewarnt sei vor den Blättern und den Stängeln. Sie sollten nicht gegessen werden, da sie relativ viele Glycoside enthalten, die zu Magen-Darm Beschwerden und leichten Vergiftungserscheinungen führen können. Auch das heimische Springkraut, das gelb blüht und deutlich kleiner ist, ist leicht giftig.

Weitere Tipps gegen Mücken und bei Insektenstichen

Der Tipp mit dem Springkraut ist leider etwas in Vergessenheit geraten, doch uns ist es wichtig gerade solche Pflanzen wieder ins Bewusstsein zu rücken, die als Unkraut betitelt werden und eher gemieden werden. Oftmals stecken verborgene Heilkräfte in solchen Pflanzen. Deshalb sammeln wir viele solcher Tipps und Hausmittel. Um Mücken fernzuhalten sind Tomatenblätter zum Beispiel sehr praktisch. Dies könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

Wenn man bereits gestochen wurde, dann kann übrigens auch Natron helfen. Gerade, wenn die Schnake abends oder nachts im Schlafzimmer sticht, haben wir ein Tütchen Natron in Griffbereitschaft. Dann kann man es schnell auf den Stich geben, ohne lange durchs Haus laufen zu müssen, weiterschlafen und am nächsten Morgen ist kaum noch was vom Stich zu sehen. Dies könnt ihr hier nachlesen.

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Der Tipp mit dem Natron stammt übrigens aus unserem Buch „Die moderne Kräuterhexe“. Darin geht es nicht nur um viele heimische Wildpflanzen und Heilkräuter, sondern auch um altes Heilpflanzenwissen und Hausmittel. Bist du neugierig geworden? Dann kannst du gerne das erste Kapitel unseres Buches kostenlos lesen, indem du dir die Leseprobe hier im Kräuterhexen Shop als PDF herunterlädst. Wir wünschen viel Spaß und hoffen, die Mücken verschonen dich ab sofort.  

Hast du Lust auf mehr Tipps von uns?

Wenn du mehr von uns erfahren willst, dann melde dich gerne zu unserem kostenlosen Kräuterbrief an. Darin erfährst du alle ein bis zwei Wochen die wichtigsten saisonalen Tipps rund um Wildkräuter und Heilpflanzen.



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