Stressabbau auf dem Nachhauseweg – Tipps wie man Stress los wird

Stressabbau auf dem Nachhauseweg – Tipps wie man Stress los wird

Nach einem stressigen Arbeitstag sollte man den Stress nicht mit nach Hause nehmen. Wie man ihn auf dem Arbeitsweg hinter sich lassen kann, soll dieser Beitrag verraten.

Wie Stress uns krank macht

Stress macht krank. Das ist mittlerweile erwiesen und fast jedem klar. Wir fühlen es auch, dass es uns nicht gut geht, wenn wir gestresst sind. Deshalb ist es wichtig stressige Situtionen so schnell wie möglich zu begraben. Je mehr Stress unser Körper hat, desto schlechter funktioniert er. Wir sind dann im Sympathikus. Dies ist ein Teil des vegetativen Nervensystems und wenn er aktiv ist, sorgt das für einen schnelleren Herzschlag, geweitete Herzkranzgefäße, verengte Blutgefäße, steigenden Blutdruck, gehemmte Verdauung und ein nicht mehr so aktives Immunsystem. Wir befinden uns in einem Zustand hoher Aufmerksamkeit, haben aber auch eine hohe Fluchtbereitschaft. Im Englischen spricht man vom fight or flight modus. Die Psyche und der Körper befinden sich in Alarmbereitschaft, da dies in der Evolution vorgesehen war, um uns das Überleben in gefährlichen Situationen zu sichern.

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Da wir aber kaum noch Feinde haben, die hinter uns her sind, kann diese evolutionsbedingte Funktion zu einer Gefahr werden. Durch unsere immer schnelllebigere Gesellschaft geraten wir nämlich tendenziell zu oft in Stresssituationen. Stress auf der Arbeit, emotionaler Stress, psychische Belastungen aber auch Umweltbelastungen, wie Strahlung versetzen unseren Körper in einen Stresszustand. Dieser Stress führt dazu, dass unser Energiefeld in Widerstand geht. In diesem Zustand fließt unser Blut nicht so effektiv, auch der pH-Wert wird beeinflusst. Der Körper wird saurer und im sauren Milieu treten Entzündungen auf. Diese machen uns krank und können die großen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit begünstigen. Es geht bei Stress also nicht nur um die psychische Ebene, sondern langfristig auch um die physische.

Wie kann man sich vor Stress schützen?

Nun kann man sagen, keiner will aktiv Stress haben, er prasselt ja vielmehr auf uns ein und wir können nichts dagegen tun. Das stimmt schon, doch wir können die Auswirkung auf unser System beeinflussen. Zum einen kann man Stress direkt bei der Entstehung abprallen lassen, dies geht aber nicht immer. Wir können uns aber vor Augen halten, dass es wichtig ist, aktiv etwas zum Stressabbau beizutragen. Wann immer wir besonderen Belastungen ausgesetzt sind, sollten wir uns unmittelbar danach in den Zustand der Entspannung zurückversetzen.

Einfache Maßnahmen auf dem Nachhauseweg

Hat man z.B. Stress auf der Arbeit, hilft es sich auf dem Heimweg den Parasympathikus zu aktivieren. Besonders wichtig ist für etwa fünf Minuten wiederholt tief ein- und auszuatmen. Man atmet dabei tief in den Bauch. Dies hilft langfristig leichter, in den Parasympathikus zu kommen, da wir durch das bewusste, tiefe Atmen den Parasympathikus permanent aktivieren und deaktivieren. Er ist der Teil unseres Zentralnervensystems, der für Entspannung sorgt. So können wir Dauerstress im Alltag besser begegnen. Zusätzlich sollte man sich bewusst machen, dass man den Stress nun hinter sich lassen kann und sich auf schöne Dinge konzentrieren. Man kann sich sagen, dass man die Situation heute gut gemeistert hat und nun der Feierabend folgt, den man mit seinen Lieben verbringt. Das funktioniert hervorragend, wenn man zu Fuß nach Hause geht, aber auch im Auto oder im Zug. Fährt man im Auto, sollte man das Radio abstellen. Es kann ablenken und man erhält dort Informationen, die man unter Umständen gar nicht hören will. Besser ist es, man entscheidet selbst, welche Musik oder welches Hörbuch man hört.

Meditation, Yoga und bewusste Entspannung sind grundsätzlich sehr gut für die Entspannung, als kurzfristige und einfache Maßnahme, die keine zusätzliche Zeit benötigt, sondern nebenbei geschehen kann, können diese Tipps helfen, den Stress besser hinter sich zu lassen.

Bildnachweis:
Titelbild – Johannes Feederle



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