Versteckte Entzündungen – Ursache für chronische Krankheiten?

Versteckte Entzündungen – Ursache für chronische Krankheiten?

Versteckte Entzündungen sind ein großes Problem für unsere Gesundheit, denn sie belasten unseren Körper heimlich, rauben Energie und können Ursache für Zivilisationskrankheiten sein, die viele Menschen betreffen. Insbesondere die Ernährung kann stille Entzündungen fördern. Schleichende oder stille Entzündungen können sich immer weiter im Körper ausbreiten und ist so tückisch, da man sie nicht ohne Weiteres diagnostizieren kann, da klassische Entzündungssymptome fehlen, so kann sie unbemerkt im Körper vorherrschen. 

Akute vs. versteckte Entzündung

Eine stille Infektion unterscheidet sich von einer akuten Infektion, da sie keine klassischen Entzündungserscheinungen wie Rötung, Schwellung und Erwärmung aufweist. Eine akute Infektion tritt auf, wenn man sich beispielsweise verletzt hat oder Bakterien in den Körper gelangten. Meist tritt dabei eine Rötung oder Schwellung an der entsprechenden Stelle auf. Im Gegenzug dazu steht die versteckte Entzündung (im Englischen silent inflammation genannt) im Verdacht mit der Entstehung von chronischen Krankheiten zu tun zu haben. Sie bleibt meist lange unbemerkt, da zunächst keine oder keine spezifischen Symptome auftreten. Man weiß mittlerweile aber, dass sie Ursache für Krankheiten wie Autoimmun Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes sein kann. Deswegen ist das Entdecken einer stillen Entzündung für die Prävention chronischer Krankheiten sehr wichtig. 

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Wie kann man stille Entzündungen messen?

Der CRP-Wert gibt Auskunft über Entzündungen im Körper. Dieser sollte kleiner als 1 sein. Für eine genaue Diagnostik ist der hs-CRP Wert (high sensitive) außerdem sehr hilfreich. Hier erhält man einen Referenzwert, der 10x sensitiver ist. Weitere Parameter wie die Leukozyten oder die Blutsenkungsgeschwindigkeit, aber auch der Omega-3 Index sind wichtig, um versteckte Entzündungen zu entdecken. 

Wie entstehen stille Entzündungen?

Eine stille Infektion kann durch freie Radikale entstehen. Insbesondere die Ernährung aber auch unsere Lebensweise sowie Umweltgifte, wie z.B. Pestizide, können eine solche Entzündung zusätzlich anfachen. Durch falsche Ernährung, die vor allem aus industriell hergestellten Lebensmitteln besteht, die viel Zucker, Weißmehl oder rotes Fleisch enthalten, aber auch reich an Omega 6 Fettsäuren sind, können Entzündungsprozesse befeuert werden. Bewegungsmangel, ein Mangel an Vitamin D sowie eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) können stille Entzündungen ebenfalls begünstigen. 

Störfelder im Mund

Auch die Zahngesundheit spielt eine wichtige Rolle. Neben dem Darm sind vor allem unsere Zähne ausschlaggebend für unsere Gesundheit. Metalle im Mund oder Wurzelbehandelte Zähne können ebenfalls Ausgangspunkt für Störfelder und stille Entzündungen sein. 

Auf welche Krankheiten können stille Entzündungen Auswirkungen haben? 

Aber auch Candida, Epstein Barr Virus oder eine Borreliose können beispielsweise einen Entzündungsreiz auslösen. Kommen andere Probleme, wie eine gestörte Darmflora, chronischer Stress oder ein gestörtes Immunsystem hinzu kann dies die Entzündungsreaktion zusätzlich anfeuern. Aber auch die Ernährung, ein Bewegungsmangel, ein Mangel an Vitamin D sowie eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) können stille Entzündungen auslösen. 

Was tun gegen stille Entzündungen? 

Eine gesunde Ernährung ist für unsere Gesundheit zentral und kann einen Einfluss auf stille Infektionen haben. Vor allem das Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis ist sehr wichtig. In Studien ist die Gabe von Omega-3 Fettsäuren sowie eine Omega-3 reiche Ernährung sehr vielversprechend. Wir setzen präventiv Omega-3 Öl aus Algen ein. Genaue Informationen findet ihr hier. Forscher fanden heraus, dass eine pflanzenbasierte Ernährung eine stille Infektionen lindern kann. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/obr.12439

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Außerdem scheinen Antioxidantien sowie Zink, Selen und Vitamin D eine Rolle zu spielen. Um die Darmgesundheit zu fördern sind außerdem fermentierte Lebensmittel sehr hilfreich. Hat man zudem Metalle im Körper, sollte man über eine Sanierung nachdenken, um diese Metalle entfernen zu lassen. Zahnfüllungen aus Amalgam, Gold oder wurzelbehandelte Zähne sollten entfernt werden, um Störfelder zu eliminieren. 

Nährstoffreiche und gesunde Ernährung

Aus unserer Sicht sind Wildkräuter hervorragende Nährstofflieferanten, die den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien versorgen können. Sie wachsen quasi vor der Tür und sind zudem kostenlos. Jeder von uns sollte auf seine Ernährung achten und mehr Kräuter, insbesondere Wildkräuter wie Giersch, Vogelmiere, Brennnessel oder Brunnenkresse in seine Ernährung einbauen. Genau solche „Basics“ sind in unserem Buch „Die moderne Kräuterhexe“ zu finden. Hier erfahrt ihr, welche Kräuter und gesunden Nahrungsmittel bei uns vor der Tür zu finden sind und wie man sie verwenden kann. 

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Titelbild: © peterschreiber.media – stock.adobe.com



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