Waldspaziergang für die Gesundheit

Waldspaziergang für die Gesundheit

Ein Waldspaziergang ist zu jeder Jahreszeit eine Wohltat für unsere Gesundheit und sollte zum regelmäßigen Ritual werden. Unser Tipp: Geht mindestens einmal pro Woche für ein bis zwei Stunden in den Wald.

Entschleunigung, Erdung, Atmung – der Waldspaziergang

Der Wald bietet uns extrem viele positive Eigenschaften, die in unserer hochtechnisierten Welt mehr und mehr zu kurz kommen. Er kann uns helfen, dem Alltagsstress zu entfliehen und zumindest für den Zeitraum, den wir dort verbringen, zu entschleunigen. Weil wir oft den ganzen Tag in geschlossenen Räumen und vor Bildschirmen sitzen, ist es sehr wichtig unsere Freizeit in der Natur zu verbringen. Im Wald leben Milliarden von Organismen, ein riesiger Kosmos, in den wir für kurze Zeit eintreten und Gast sind. Der Waldboden ist weich, frei von Asphalt und bietet uns ein ganz anderes Gefühl beim Laufen. Im Sommer kann man barfuß auf Moos laufen. Dies hilft den Körper zu erden und zu switchen. Ein Waldspaziergang kann zudem Stresshormone abbauen und den Vagus Nerv aktivieren, der für Entspannung sorgt. Besonders wichtig für uns ist aber die Luft im Wald.

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Bewusst atmen um den Parasympathikus zu trainieren

Wenn wir uns im Wald aufhalten, sollten wir gezielt Atemübungen in unseren Waldspaziergang einbauen. Besonders wichtig ist für etwa fünf Minuten wiederholt tief ein- und auszuatmen. Man atmet dabei tief in den Bauch. Dies hilft langfristig leichter, in den Parasympathikus zu kommen, da wir durch das bewusste, tiefe Atmen den Parasympathikus permanent aktivieren und deaktivieren. Er ist der Teil unseres Zentralnervensystems, der für Entspannung sorgt. So können wir Dauerstress im Alltag besser begegnen.

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Der Wald ist wertvoll

Ein Waldspaziergang ist zu jeder Jahreszeit sinnvoll und wohltuend. Wir sollten nur darauf achten, dass wir die anderen Bewohner des Waldes nicht stören und dass wir vor allem keinen Müll hinterlassen, um diesen kostbaren Schatz noch länger zu erhalten. Weltweit werden die Wälder täglich weiter abgeholzt, um z.B. Rohstoffe für die Papierherstellung zu liefern. Ein Wald benötigt 30 bis 50 Jahre, bis er wieder vollständig nachgewachsen ist. Wir selbst haben einige Hektar Wald und pflegen diesen seit Generationen. Der Sturm im letzten Jahr hat großen Teilen unseres Waldes schwer zugesetzt, sodass wir erstmals großflächig roden mussten. Doch wir haben junge Bäume nachgepflanzt, um unseren Wald zu erhalten.

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Heilung wissenschaftlich belegt

Heilung aus dem Wald ist durch den Biologen und Buchautor Clemens Arvay nachgewiesen worden. Sein Buch „Der Biophilia-Effekt“ beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur und rückt die gesundheitsfördernden Effekte ins Zentrum. 

Bildnachweis
Titelbild: © Alexander Gramlich
Beitragsbilder: © Alexander Gramlich



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