Walnüsse fürs Gehirn und Tee aus Walnussblättern

Walnüsse fürs Gehirn und Tee aus Walnussblättern

Walnüsse – wer eine öffnet, erkennt in der Frucht starke Ähnlichkeiten zu unserem Gehirn. Oftmals sind die Lebensmittel genau für diese Organe besonders wertvoll.

Warum sind Walnüsse gesund?

Walnüsse haben relativ viel Fett. 100g enthalten rund 60 Gramm davon, jedoch sind dies hauptsächlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die wir eher zu wenig aufnehmen. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, vor allem Linolen und die enthaltenen Omega-6 Fettsäuren stehen in einem optimalen Verhältnis zueinander. Zink, Vitamin E und B unterstützen zudem unser Immunsystem. Zudem ist das Schlafhormon Melatonin enthalten, weshalb es gerade abends sinnvoll ist Walnüsse zu essen. Insbesondere die Omega-3-Fettsäuren schützen auch die Blutgefäße und können sogar den Cholesterinspiegel senken.

Wie helfen Walnüsse gegen Stress?

Eine amerikanische Studie hat nachgewiesen, dass Walnüsse nachweislich gegen Stress helfen. Menschen, die regelmäßig eine Hand voll Walnüsse oder Walnussöl zu sich nehmen kommen mit Stresssituationen besser zurecht. Zudem wirken sie blutdrucksenkend. Die Studie findet man hier: www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3862179/

Warum die Walnussblätter als Tee gesund sind

Dass Walnussblätter gesundheitlichen Nutzen haben können, wissen die wenigsten Menschen, obwohl sie schon seit dem Mittelalter als Heilmittel eingesetzt wurden. Aufgrund des hohen Anteils an Bitterstoffen und Gerbstoffen, können sie bei Entzündungen der Schleimhäute hilfreich kann. Um an die gesundheitlichen Vorzüge zu kommen, sollte man einen Tee aus den Blättern zubereiten. Dazu werden 1-3g Blätter oder Blattteile getrocknet und zerkleinert und mit heißem Wasser übergossen. Da der Tee sehr schnell sehr stark wird, sollte man ihn nicht länger als 2-3min ziehen lassen.

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Ein solcher Tee wirkt harntreibend, kann aber auch bei Magen-Darm Erkrankungen eingesetzt werden. Bei Durchfall oder Übelkeit z.B. oder bei übermäßiger Schweißproduktion und Kopfschmerzen. Uns Frauen hilft der Tee bei einem unregelmäßigen Zyklus und bei Menstruationsbeschwerden.

In der Naturheilkunde wird der Tee zudem zur Ausleitung von Schwermetallen getrunken. Dies sollte man aber immer mit einem Therapeuten besprechen und Chlorella dazu nehmen. Mehr zum Thema Ausleitung und Schwermetalle findet ihr in diesem Beitrag:  Schwermetallausleitung mit Bärlauch und Chlorella. Mein Wissen habe ich zum großen Teil von Dr. Klinghardt. Weitere tolle Tipps jetzt im Herbst, z.B. wie man Eicheln verwenden kann, findest du in diesem Beitrag: Eicheln – giftig oder essbar?



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