Ölziehen für bessere Mundhygiene – natürlich entgiften

Ölziehen für bessere Mundhygiene – natürlich entgiften

Kennst du Ölziehen? Wenn nein, solltest du es unbedingt ausprobieren, denn es ist ein einfaches und altes Hausmittel, das aber sehr effektiv ist und sowohl den Zähnen als auch dem Immunsystem hilft. Wenn du einmal damit beginnen hast, willst du es nicht mehr missen, denn die Wirkung ist sehr schnell zu spüren.

Wie funktioniert Ölziehen?

Zunächst benötigst du ein kaltgepresstes Speiseöl, z.B. Kokosöl, von welchem du einen Esslöffel in den Mund nimmst, aber nichts schluckst. Das Öl wird dann für 10 Minuten im Mund hin und her gepresst, als würdest du ausspülen wollen. Doch du spuckst es nicht aus, sondern lässt es die ganze Zeit über im Mund. Erst nach mindestens zehn Minuten kann es ausgespuckt werden. Wer nun sagt, das verstopft doch den Abfluss? Ja, das kann passieren und man sollte deshalb das Öl lieber in ein Küchentuch spucken und das dann im Müll entsorgen. Nun sollte man den Mund noch mit Wasser nachspülen. Manche machen es sogar 20 Minuten lang. Wichtig ist, dass man es morgens direkt nach dem Aufstehen macht und zwar regelmäßig. Man kann es bis zu dreimal täglich machen und man sollte erst danach die Zähne putzen.

 

Welche Funktion hat Ölziehen?

Das Ölziehen unterstützt die Entgiftung, die Zahngesundheit, kann das Zahnfleisch verbessern aber auch die Infektabwehr unterstützen. Warum? Kokosöl wirkt antibakteriell und im Mund befinden sich Millionen von Mikroorganismen. Die Mundgesundheit hat enorme Auswirkungen auf den gesamten Organismus. So kann Parodontitis z.B. auch für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mitverantwortlich sein. Wie immer ist der Körper ganzheitlich zu betrachten und Mundgesundheit und gesamtes Wohlbefinden hängen natürlich zusammen. Grund für die Wirksamkeit des Ölziehens ist, dass während dem Spülen im Mund die Oberfläche des Öls stark vergrößert wird und das Öl diejenigen Bakterien mitreißt und somit mindert, die sich sonst im Mund tummeln und für Karies oder Parodontitis sorgen. Man spuckt die schädlichen Bakterien am Ende einfach ins Waschbecken. Macht man das täglich direkt nach dem Aufstehen, hat man keinen Mundgeruch mehr, kein Karies und kann sogar das Immunsystem stärken.

 

Welches Öl kann ich benutzen?

Ich habe ein großes Glas Kokosöl mit Bügelverschluss im Badezimmer stehen und nutze es jeden Morgen. Es muss aber kein Kokosöl sein. Sonneblumenöl ist z.B. eine regionale und günstigere Alternative. Kokosöl ist gerade ja ziemlich in den Schlagzeilen. Aber die Wirksamkeit insbesondere bei Zahnproblemen wurde durch zwei Studien nachgewiesen. Es reduziert für Mundgeruch verantwortliche Bakterien im Mund, so eine Studie von 2016 und wirkt Plaque entgegen (Studie von 2015). In puncto Nachhaltigkeit ist Kokosöl nicht gerade erste Wahl. Ich habe euch deshalb ein paar Alternativen aufgeführt. Auch andere, heimische Öle eigenen sich gut. Wichtig ist, dass das Öl kaltgepresst ist, ein Speiseöl ist und in Bioqualität sein sollte.

Ich habe bisher folgende Öle getestet:

Kokosöl – insbesondere bei Zahnproblemen empfehlenswert

Sonneblumenöl – das günstigste Öl

Olivenöl – eher dickflüssig

Sesamöl – super gegen Plaque

Weitere Tipps zur Mundhygiene sind z.B. mein Zahnpulver ohne Fluorid oder Kurkuma zur Zahnaufhellung. Wie beim Zahnarzt sogar ein Vitamin-D Mangel diagnostiziert werden kann, findet ihr in diesem Artikel.



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