Die 5 wichtigsten ätherische Öle im Winter

Die 5 wichtigsten ätherische Öle im Winter

Ätherische Öle enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, die meist aus Terpenen oder anderen chemischen Verbindungen bestehen. Die Pflanze nutzt ihre Düfte als Lock- oder Abwehrstoffe um ihr Überleben zu sichern. 
Auch wir sind in der Lage diese Stoffe zu riechen und zu genießen.  Deshalb werden die ätherischen Öle auch in der Kosmetik und zur Aromatisierung der Raumluft sowie zur Aromatherapie genutzt.  Auch einige Medikamente und vor allem Erkältungsmittel enthalten ätherische Öle, bspw. das Pfefferminzöl, Eukalyptusöl oder auch Salbei.

Wir können uns die ätherischen Öle aber nicht nur in der Medizin zu nutzen machen. Denn auch für Wasserdampfinhalation, zum Baden, zur Massage, als Duftkissen und in einer Duftlampe können uns die ätherischen Öle auch bei einer Erkältung helfen. Die Öle können relativ einfach durch Einatmen aufgenommen werden und gelangen dann in den Blutkreislauf. Von hier können sie im Körper verteilt werden und wirken. Auch über die Haut können wir die Wirkstoffe der Öle aufnehmen, hierbei sollte man jedoch das Öl stark verdünnen, da dieses in sehr konzentrierter Form vorliegt und andernfalls starke Hautreaktionen oder Allergien auslösen kann. In der Aromatherapie werden ätherische Öle eingesetzt, da sie einen Effekt auf unser vegetatives Nervensystem, auf unsere Emotionen, auf die Hormone und auch auf das Immunsystem haben sollen. So können wir uns die ätherischen Öle auch bei einer Erkältung zu nutzen machen um die Symptome zu lindern.

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Die 5 wichtigsten ätherische Öle im Winter

Eukalyptus 

Das Eukalyptusöl hat einen erfrischenden und kühlenden Effekt und kann die Nasennebenhöhlen von Schleim befreien, wodurch das Atmen erleichtert werden kann.  Das Öl soll antimikrobiell wirken und somit die Vermehrung von Bakterien und Viren minimieren. Es soll zudem entzündungshemmende Eigenschaften besitzen wodurch es in der Naturheilkunde gerne bei Entzündungen der Atemwege eingesetzt wird. So kann Eukalyptusöl als Dampfinhalation, als Badezusatz oder in einer Duftlampe eingesetzt werden. 

Thymian

Auch der Thymian ist eine klassische Pflanze, die bei Erkältungskrankheiten gerne in Form von Tees zum Einsatz kommt. Aber auch die ätherischen Öle können verwendet werden. Thymian kann antiviral, antibakteriell, schleim- und krampflösend wirken. Das ätherische Öl kann bei Husten sowie bei Verschleimungen der Nebenhöhlen eingesetzt werden. Auch hier eignen sich die Inhalation und die Verwendung als Badezusatz. 

Salbei 

Schauen wir auf die Zutatenliste von Produkten die bei einer Erkältung zum Einsatz kommen, so finden wir dort fast immer den Salbei. Das Öl wird aus dem Kraut der Pflanze per Wasserdampfdestillation gewonnen. Der Salbei besitzt antivirale und antimikrobielle Eigenschaften. Die Anwendung von Salbei ist in der Medizin auch bei Infekten der oberen Atemwege anerkannt. In der Aromatherapie kommt das Salbeiöl aufgrund seiner Eigenschaften bei grippalen Infekten, bei Lungenentzündungen, Bronchitis und auch bei Angina zum Einsatz. Das Öl kann wie auch die anderen Öle eingesetzt werden. 

Salbei

Nelke 

Das Nelkenöl ist ein etwas weniger bekanntes, doch sehr vielversprechendes Öl. Die Nelke besitzt entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften. Die Nelke wird typischerweise für Beschwerden im Mund- und Rachenraum eingesetzt. Das Öl soll aber auch bei typischen Grippesymptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen sowie bei Husten helfen. In einer Duftlampe kann das Nelkenöl zudem die Raumluft reinigen. 

Pfefferminz

Kommen wir nun noch zu einem wahren Klassiker, der Pfefferminze. Das ätherische Öl der Pfefferminze besitzt antimikrobielle und antivirale Eigenschaften. So kann es bei Schnupfen und Entzündungen im Mund-Rachenraum Abhilfe schaffen und auch bei einer Erkältung mit Spannungskopfschmerzen hat sich das Öl als wirksam bewiesen. Hierfür kann das Öl direkt auf den Schläfen, Nackenbereich verteilt werden, sofern es vertragen wird. Bei festsitzenden Schnupfen kann das Pfefferminzöl im Wasserdampf inhaliert werden. 

Ätherisches Öl mit Pfefferminz

Bei der Verwendung von Ölen sollte sichergestellt werden, dass es sich hierbei um naturbelassene oder natürliche Öle handelt. Naturidentische oder künstliche Öle sollten auf Grund der synthetischen Zusammensetzung lieber gemieden werden. Grundsätzlich sollte vor Gebrauch sichergestellt werden, dass keine Allergie oder Unverträglichkeit gegen das verwendete Öl besteht. Auf der Haut sollten ätherische Öle mit Vorsicht angewandt werden um Hautreizungen zu vermeiden. Für die innerliche Anwendung sprichst du am besten mit deinem Arzt oder Therapeuten. 

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Titelbild: ©plprod Getty Images.com



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