Jodmangel in Deutschland? Jodbedarf natürlich decken

Jodmangel in Deutschland? Jodbedarf natürlich decken

Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das in Deutschland weder im Trinkwasser noch in der natürlichen Nahrung in ausreichender Menge vorhanden ist. Meist wird es Salz zugeführt, das man dann in Form von Jodsalz kaufen kann. Da immer wieder vor Jod gewarnt wird, herrscht Verunsicherung. Wir klären, inwiefern Jod wichtig ist, welche Mengen man benötigt, wie es zu einem Jodmangel kommen kann und wie man seinen Jodspiegel messen kann.

Jod ist ein wichtiges Spurenelement

Jod gehört zu den essenziellen Spurenelementen, das heißt, wir müssen Jod über die Nahrung aufnehmen. Unser Körper benötigt es für die Produktion der Schilddrüsenhormone. Ein Jodmangel kann sich auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirken. Ein optimaler Jodspiegel hingegen wird mit geistiger Klarheit in Verbindugn gebracht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt an, dass nur 5% der Weltbevölkerung eine ausreichende Jodversorgung aufweisen. Insbesondere in asiatischen Ländern herrscht weniger Jodmagel vor. Dies liegt an der Ernährung, denn dort verzehren die Menschen viel mehr Algen als bei uns. In unseren Lebensmitteln ist kaum natürliches Jod vorhanden, da nach der Eiszeit der Humusboden durch die Schmelze weggespült wurde und die Böden in Deutschland deutlich weniger Jod enthalten, als notwendig wäre, um ausreichend Jod in unsere Nahrungskette zu bringen. Die Verunsicherung um das Spurenelemt Jod entsteht, da Jod stark polarisiert. Einerseits wird immer wieder erwähnt, dass Jod schädlich und in zu hohen Mengen gefährlich sein könne und andererseits gibt es Ratgeber, die Krankheiten mit Jod zu heilen vermögen. Diese Angst vor Jod führt dazu, dass in Zukunft noch mehr Menschen an einem Jodmangel leiden könnten.

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Warum ist Jodmangel ein Problem?

Jod ist essenziell für unser Hormonsystem, und die Schilddrüse, aber auch für die kognitive Leistung und die Entwicklung des Gehirns, vor allem in der Schwangerschaft. Ebenso kann es Brustkrebs entgegenwirken, wie Hoffmann und Kaufmann in ihrem Buch, das ich unten verlinke, schreiben.   Natürliches Jod nimmt man am besten über Algen auf. Da wir in Europa aber kaum Algen essen, ist unsere Ernährung sehr jodarm. Auch Fisch enthält Jod, doch essen wir nicht solche Mengen, um mit Fisch den kompletten Jodbedarf zu decken. Deswegen gibt es das jodiertes Speisesalz, das man aus dem Supermarkt kennt. Dieses Jod ist vor allem in Fertigprodukten, die ohnehin ungesund sind. Für uns natürlich sowieso keine Option, denn solche Produkte konsumieren wir seit Jahren nicht mehr. Deshalb setzen wir gezielt auf Algen.

Natürliche Jodquellen

Spuren von Jod findet man in fast jedem Obst und Gemüse, doch dies sind wirklich nur Kleinstmengen. Es ist durchaus möglich natürliches Jod zu sich zu nehmen, da es Algen gibt, die sehr viel Jod enthalten. Problematisch ist dabei allerdings, dass man teilweise nicht genau weiß, wie viel Jod in den Algen ist. Deshalb sollte man nur Algenprodukte kaufen, auf welchen der eindeutige Jodgehalt aufgeführt ist. Leidet man an einer Schilddrüsenfehlfunktion, sollte man Algenprodukte eher meiden und unbedingt mit einem Arzt übe das Thema Jod sprechen. Hier seht ihr, wie viel Jod in unterschiedlichen Algenprodukten (ca.) enthalten ist.

  • Kelp (Braunalge) ca. 3.000 bis 10.000 µg/g Jod (je nach Anbauregion).
  • Meeresspaghetti (Braunalge) ca. 2.000 µg/g Jod
  • Dulse (Rotalge) ca. 500 µg/g Jod
  • Wakame 150 bis 400 µg/g Jod
  • Nori (Rotalge), ca. 30-75 µg/g Jod
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Wie kann man Algen in den Speiseplan integrieren?

Wer gerne Sushi isst, kennt die flachen Nori-Algen. Sie schmecken sehr mild und man kann sie z.B. auch als Snack einfach knabbern oder zerbröckeln und in Suppen geben. In japanischen Restaurants findet man zudem Wakame auf der Speisekarte. Meist wird die Alge in Form von Algensalat serviert. Das Seegras wird mit Sesamöl und Chili mariniert. In Deutschland zu kaufen gibt es Wakame meist nur getrocknet, in speziellen asiatischen Geschäften aber auch tiefgefroren. Auf vielen Packung ist übrigens ein Warnhinweis zu finden, dass das Produkt sehr hohe Mengen Jod enthält und man den Konsum nicht übertreiben soll. Unkontrolliert viele Algen zu essen kann je nach Algenart gefährlich werden. Wer sicher sein will, wie viel er zu sich nimmt, der sollte ein Kelp Präparat nutzen. Wir können dieses hier empfehlen. Wer sich ins Thema einlesen will, dem kann ich dieses Buch empfehlen:

Jodspiegel messen ist wichtig

Generell sollte man keine hochdosierte Jodkur beginnen, wenn kein Mangel vorliegt. Vor der zusätzlichen Jodaufnahme ist es ratsam einen Jodtest zu machen, um den Jodspiegel zu bestimmen. Nur dann hat man Gewissheit, ob überhaupt ein Mangel vorliegt. Zu hohe Jodmengen können bei einigen Autoimmunerkrankungen in der Tat kontrproduktiv sein. Aus diesem Grund ist eine Diagnostik sehr sinnvoll.

Wie kann man herausfinden, ob man einen Jodmangel hat?

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Wer generell wenig Jod zu sich nimmt, da er z.B. vegan lebt und keinen Seefisch konsumiert, sollte sich Gedanken über einen Jodtest machen. Den Jodspiegel kann man ganz einfach über einen Urintest herausfinden. Diesen haben wir mit dem Jodmangel Test von Cerascreen durchgeführt.

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Man bekommt ein Testset mit der Post zugeschickt und sammelt dann eine kleine Probe Morgenurin in einem Rörchen und schickt dies wieder an ein Labor. Wenige Tage später erhält man einen Analysebericht per Email mit sehr hilfreichen Tipps, wie man den Jodmangel beheben kann. Wer den Test auch einmal ausprobieren möchte, erhält diesen hier im Onlineshop von Cerascreen.

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Wir setzen jetzt gezielt auf Algen wie Wakame! Mit Wakame lassen sich nicht nur Salate zubereiten. Ich peppe damit auch Gemüsepfannen auf und verleihe ihnen einen leckeren asiatischen Touch. Wen das interessiert, kann mal auf Instagram vorbeischauen.

Dieser Beitrag enthält Werbung für die Firma cerascreen.

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Titelbild: © Elena Schweitzer – stock.adobe.com
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