Die Malve – Heilkraft aus Blütenpracht – Malventee

Die Malve – Heilkraft aus Blütenpracht – Malventee

Die Malve (Malva sylvestris) ist eine Heilpflanze, die nicht nur unglaublich schön ist, sondern aufgrund ihrer Schleimstoffe eine sehr lange Tradition in der Naturheilkunde hat. Sie blüht von Juni bis September in unterschiedlichen Farben. Man findet Blüten in rosa, violett, blau und rot. Wir verraten euch, wie man sie einsetzen kann und welche Teemischung wir damit machen. 

Welche Vorteile für unsere Gesundheit hat die Malve?

Die (wilde) Malve wächst meist an Wegesrändern, an Feldwegen oder auf dem Acker. In der Küche werden vor allem die Blätter verwendet. Auch die Blüten sind essbar. Man kann die Blätter und Blüten beispielsweise roh zu Salten geben oder in den Smoothie. Die Malve wird allerdings hauptsächlich als Heilkraut eingesetzt.

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Die moderne Kräuterhexe
Die wilde Malve
Die wilde Malve

Sie ist schleimfördernd und kann bei Magen- und Darmbeschwerden helfen, da sie dafür sorgt, dass eine Art Schutzschicht über gereizte Partien der Schleimhäute gelegt wird. Auch bei Reizhusten kann ein Tee aus der Malvenblüte Linderung verschaffen. Im Mund und Rachenraum entsteht ebenfalls eine Art Schutzschicht auf den dortigen Schleimhäuten. Der selbe Effekt entsteht auch bei einem Kratzen im Hals. Sollte sich also eine Erkältung anbahnen, sollte man eine Tasse Malventee ansetzen. Etwas Zitronensaft führt dazu, dass sich der Tee ein wenig verfärbt. Er wird dann leicht rötlich. Nicht alle Kräuterbücher empfehlen einen Tee bzw. einen heißen Aufguss. Um die Schleimstoffe bestmöglich zu erhalten, kann man einen Kaltauszug ansetzen, der 6-12h ziehen muss, damit sich die Wirkstoffe im Wasser lösen. Dieser eignet sich zum Beispiel bei Entzündungen im Mundraum oder bei Halsschmerzen zum Gurgeln. Die in der Gerbstoffe und Phenole können zudem entzündungshemmend wirken.

Welche Teemischung mit Malve kann man selbst ansetzen?

Wir machen viele Teemischungen selbst, indem wir die Blüten verschiedener Heilpflanzen trocknen und bereits zusammenmischen, damit wir im Winter und bei Bedarf einen tollen Blüten – und Kräutertee zur Hand haben. Ringelblume, Malvenblüte und Eibisch ergänzen sich beispielsweise gut. Ein solcher Tee ist auch etwas fürs Auge, oder? Man kann die Blüten aber auch einzeln trocknen und bei Bedarf zusammenmischen. 

malventee

Achtung übrigens bei Medikamenteneinnahme. Die Malve kann aufgrund der Schleimstoffe die Aufnahme von Medikamenten im Darm hemmen. Deswegen empfiehlt sich den Tee mit einem Abstand von zwei Stunden zu trinken, sollte man andere Wirkstoffe einnehmen müssen. Auf dem Blech liegen übrigens noch Ringelblumen. Wer keine wilden Malven im Garten hat, kann den Malventee hier bestellen.

Weitere Heilkräuter und Wildpflanzen

Unser Ansatz ist es, alte Heilpflanzen und Wildkräuter nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Aus diesem Grund haben wir einen kleinen Ratgeber geschrieben, der dazu motivieren soll, wieder gezielter raus in die Natur zu gehen, um Kräuter und Heilpflanzen zu sammen, aber auch um insgesamt gesünder zu leben. Wenn du gerne wissen willst, warum wir Wildkräuter für so wichtig erachten, dann wirf gerne mal einen Blick ins erste Kapitel unseres Buches “Die moderne Kräuterhexe“. Du kannst die Leseprobe kostenlos als PDF in unserem Kräuterhexen Shop herunterladen. Das Buch gibt es auch bei Amazon.

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