Möhrengrün verwerten – Reste Pesto aus Karottengrün!

Möhrengrün verwerten – Reste Pesto aus Karottengrün!

Hast du das Möhrengrün bisher immer weggeworfen? Dann solltest du diesen Beitrag lesen. Möhrengrün ist nicht nur ein tolles Hasenfutter, auch wir können das Karottengrün essen und beispielsweise ein Pesto daraus machen. In diesem Beitrag zeigen wir dir das Rezept zur Resteverwertung. 

Für das Pesto benötigt man folgende Zutaten: 

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Zubereitung des Pestos

Um das Pesto aus Möhrengrün herzustellen, sollte man frische Karotten vom Biobauern kaufen, deren Grün noch nicht welk ist. Nur dann macht es Sinn, es weiterzuverarbeiten. Ist es nicht mehr ganz so frisch oder schon ein paar Tage im Kühlschrank, sollte man besser kein Pesto mehr daraus machen. 

Möhrengrün gehackt

Das frische Karottengrün wird abgeschnitten, gewaschen und grob mit einem Messer zerkleinert. Zeitgleich kann man die Mandeln, Cashews oder Pinienkerne (je nachdem, was man lieber mag) kurz in der Pfanne anrösten. Anschließend gibt man sie zusammen mit den restlichen Zutaten bis auf das Öl in einen Hochleistungsmixer oder einen hohen Becher und püriert alles, bis ein cremiges Pesto entsteht. Das Öl wird nach und nach dazu gegeben. Ich habe das Pesto schon mit Olivenöl oder Hanföl ausprobiert. Schmecken tut mir beides sehr gut. Das Hanföl ist etwas dominanter im Eigengeschmack. Wer das aber mag, sollte diese Variante mal testen. 

Noch ein Wort zum Mixer. Hat man nur einen Pürierstab, wird das Pesto vermutlich etwas gröber. Mit einem Hochleistungsmixer oder Thermomix bekommt man es deutlich feiner. Egal ob grob oder fein, Gerichte wie Pasta, Gemüse oder Salatdressings kann man damit in jedem Fall aufwerten. Im Kühlschrank hält sich das Pesto ein bis zwei Wochen. 

Pesto aus Möhrengrün

Gemüseblätter essen und nicht wegwerfen

Man kann übrigens viele Gemüseblätter essen. Nicht nur Karotten, auch Radieschen -, Kohlrabiblätter oder Rote Beete Blätter kann man weiterverwerten. Daraus kann man z.B. selbstgemachte Gemüsebrühe machen oder sie in den Smoothie geben. Kohlrabiblätter gebe ich immer bei Kohlrabigemüse mit dazu. Ich schneide sie klein und vermische sie mit den Kräutern, die ich zum Abschmecken nutze. So fallen sie nicht so großen Restefans kaum auf und verfeinern das Gericht. 

Die Natur wertschätzen

So kann man aus Resten beziehungsweise Abfall noch leckere Sachen zaubern. Die Blätter sind nicht nur reich an Chlorophyll, sie enthalten auch viele wichtige Nährstoffe und liefern einfach einen tollen Geschmack. Sucht ihr weitere tolle Tipps, um eure Ernährung gesünder zu gestalten und nachhaltig und umweltschonend zu leben?

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