Wakame – den Jodbedarf natürlich decken

Wakame – den Jodbedarf natürlich decken

Wakame – mit dieser Alge kann man den Jodbedarf decken. Sehr viele Menschen haben einen Jodmangel, der teilweise nicht einmal entdeckt wird. Dass man den Jodbedarf mit Algen ganz natürloch decken kann und wie man seinen Jodspiegel messen kann, erklärt dieser Beitrag.

Jod ist ein wichtiges Spurenelement

Jod gehört zu den essenziellen Spurenelementen, das heißt, wir müssen es über die Nahrung aufnehmen. Unser Körper benötigt es für die Produktion der Schilddrüsenhormone. Ein Jodmangel kann sich auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirken. Ein hoher Jodspiegel hingegen wird mit geistiger Klarheit in Verbindugn gebracht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt an, dass nur 5% der Weltbevölkerung eine ausreichende Jodversorgung aufweisen. Insbesondere in asiatischen Ländern herrscht weniger Jodmagel vor. Dies liegt an der Ernährung, denn dort verzehren die Menschen viel mehr Algen als bei uns.

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Warum Wakame eine sinnvolle Jodquelle ist

Algen enthalten sehr viel Jod. Zugegeben, dies ist ein sehr polarisierender Stoff, der teilweise als schädlich und in zu hohen Mengen als giftig angesehen wird und andererseits gibt es Ratgeber, die Krankheiten mit Jod zu heilen vermögen. Problem ist, dass unsere Böden zu wenig Jod enthalten und wir über die Nahrung nicht ausreichend versorgt werden können. Warum ist Jodmangel ein Problem? Jod ist essenziell für unser Hormonsystem, und die Schilddrüse, aber auch für die kognitive Leistung und die Entwicklung des Gehirns, vor allem in der Schwangerschaft. Ebenso kann es Brustkrebs entgegenwirken, wie Hoffmann und Kaufmann in ihrem Buch, das ich unten verlinke, schreiben.   Natürliches Jod nimmt man am besten über Algen auf. Da wir in Europa aber kaum Algen essen, ist unsere Ernährung sehr jodarm. Auch Fisch enthält Jod, doch essen wir nicht solche Mengen, um mit Fisch den kompletten Jodbedarf zu decken. Deswegen gibt es das jodiertes Speisesalz, das man aus dem Supermarkt kennt. Dieses Jod ist vor allem in Fertigprodukten, die ohnehin ungesund sind. Für mich natürlich sowieso keine Option, denn solche Produkte konsumiere ich seit Jahren nicht mehr. Deshalb setzen wir gezielt auf Algen.

wakame

Wie kann man Wakame Algen in den Speiseplan integrieren?

Wer gerne Sushi isst, kennt die flachen Nori-Algen. Sie schmecken sehr mild und man kann sie z.B. auch als Snack einfach knabbern oder zerbröckeln und in Suppen geben. In japanischen Restaurants findet man zudem Wakame auf der Speisekarte. Meist wird die Alge in Form von Algensalat serviert. Das Seegras wird mit Sesamöl und Chili mariniert. In Deutschland zu kaufen gibt es Wakame meist nur getrocknet, in speziellen asiatischen Geschäften aber auch tiefgefroren. Auf der Packung ist übrigens ein Warnhinweis zu finden, dass das Produkt sehr hohe Mengen Jod enthält und man den Konsum nicht übertreiben soll. Natürlich macht es keinen Sinn unkontrolliert jodhaltige Lebensmittel zu konsumieren, wenn es keinen Anlass gibt und man sich auch nicht auskennt, wer sich da aber einlesen will, dem kann ich dieses Buch empfehlen:

Wie kann man herausfinden, ob man einen Jodmangel hat?

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Das eindeutigste Zeichen bei Jodmagel ist der Kropf. Doch auch Symptome wie Schluckbeschwerden, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Nervosität können Zeichen einer Jodunterversorgung sein. Wer generell wenig Jod zu sich nimmt, da er z.B. vegan lebt und keinen Seefisch konsumiert, sollte sich Gedanken über einen Jodtest machen. Den Jodspiegel kann man ganz einfach über einen Urintest herausfinden. Diesen haben wir bei CeraScreen bestellt und durchgeführt.

jodmangel test

Man bekommt ein Testset mit der Post zugeschickt und sammelt dann eine kleine Probe Morgenurin in einem Rörchen und schickt dies wieder an ein Labor. Wenige Tage später erhält man einen Analysebericht per Email mit sehr hilfreichen Tipps, wie man den Jodmangel beheben kann. Wir setzen jetzt gezielt auf Algen wie Wakame! Mit Wakame lassen sich nicht nur Salate zubereiten. Ich peppe damit auch Gemüsepfannen auf und verleihe ihnen einen leckeren asiatischen Touch. Wen das interessiert, kann mal auf Instagram vorbeischauen. Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma CeraScreen.

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Bildnachweis
Titelbild: © Elena Schweitzer – stock.adobe.com
Beitragsbild: © ritablue – stock.adobe.com



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