Heimische Wildwurzel frisch ausgegraben – Beispiel für die wichtigsten essbaren Wurzeln, die man im November noch finden kann.

Diese 6 heimischen Wurzeln helfen dir jetzt im November – kaum jemand weiß, wie kraftvoll sie wirklich sind

Wenn sich die Natur im November zurückzieht und ihre ganze Energie tief in den Boden wandert, beginnt für viele Pflanzen die stärkste Phase ihres Jahres: Ihre Wurzelzeit. Genau jetzt, wenn Blätter welken und die Luft feuchter wird, entwickeln heimische Wildpflanzen ihre höchste Konzentration an Mineralstoffen, Bitterstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Die meisten Menschen übersehen das. Dabei gehören diese 6 heimischen Wurzeln zu den nährstoffreichsten Winterbegleitern, die du draußen noch selbst finden kannst. Voller Kraft für Immunsystem, Verdauung, innere Ruhe und Wärme von innen.

Die Kraft der Wurzeln im Herbst und Winter

Der Herbst und der Winter ist die Zeit des Rückzugs, aber auch der Sammlung. In den Wurzeln konzentriert sich jetzt die ganze Kraft der Pflanze. Sie sind Speicherorgane, Rückzugsort, Ausgangspunkt für das nächste Leben. Für uns Menschen ist es die Zeit, in der wir uns ebenfalls verlangsamen, zurückbesinnen, Kraft sammeln. Es ist kein Zufall, dass viele Menschen im Herbst ein Bedürfnis nach Erdung, Ruhe und Klarheit verspüren. Und genau da setzt das alte Wissen über die Heilkräfte der Wurzeln an. Heimische Wurzeln sind kraftvolle Helfer in der Naturheilkunde, aber auch symbolisch. Sie stärken uns körperlich, wirken auf Nieren, Leber, Nerven und Gelenke. Sie bringen uns aber auch innerlich zur Ruhe, weil wir sie nicht einfach pflücken, sondern mit der Erde verbunden ausgraben müssen. Es ist eine Bewegung nach unten, im Wortsinn und im übertragenen. Wir stellen sechs bedeutende Wurzeln vor, die jetzt im Winter genutzt werden können, und erklären, wie man sie sicher erkennen, anwenden und nutzen kann, um das Immunsystem zu stärken, die Verdauung zu unterstützen und sich mit der Erde zu verbinden.

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Brennnesselwurzel – Die stärkende Wurzel für Nieren und Haarwuchs

Die Brennnesselwurzel (Urtica dioica) wird naturheilkundlich sehr breit eingesetzt und ist das Pflanzenteil der Brennnessel, das am besten erforscht ist. Auch schulmedizinisch nimmt die Brennnesselwurzel eine immer größere Rolle ein.  Sie wächst flach unter der Erde und bildet gelbliche, biegsame Ausläufer. Ihre Inhaltsstoffe, darunter Lignane und Phytosterole, sind besonders wertvoll bei Prostatabeschwerden und Harnwegserkrankungen. In der Volksheilkunde wurde sie auch zur Stärkung des Haarwuchses und zur Nierenanregung eingesetzt. Man kann sie im Herbst ausgraben, gründlich mit einer Wurzelbürste säubern und frisch zu einer Tinktur ansetzen. Auch ein einfacher Wurzelauszug mit Wasser, etwa als Spülung für die Kopfhaut, ist möglich. Junge, frisch geraspelte Wurzelstücke passen sogar in eine Wildkräuterbutter und geben ihr eine würzige Erdigkeit.

Wurzel der Brennnessel

Anwendung der Brennnesselwurzel

  • Tinktur bei Prostatabeschwerden: Frische, gesäuberte Wurzel klein schneiden, 1:2 mit 40 % Alkohol ansetzen, 3 Wochen ziehen lassen.
  • Wurzelhaarspülung: Ein Auszug mit Wasser (10 Min. köcheln) kräftigt die Kopfhaut.
  • Kräuterbutter: Frisch geraspelte, junge Wurzel in Wildkräuterbutter geben. Würzig und belebend.

Ernte-Tipp: Nur aus unbelasteten Böden graben. Die gelblich-braunen Wurzelausläufer mit einem scharfen Spaten vorsichtig lösen und mit Wurzelbürste säubern.

Klettenwurzel – Die entgiftende Wurzel für Haut und Stoffwechsel

Eine weitere kraftvolle Wurzel ist die der Großen Klette (Arctium lappa). Sie wächst zweijährig und bildet im ersten Jahr eine kräftige Pfahlwurzel, die tief in den Boden geht. In der traditionellen Pflanzenheilkunde wurde sie zur „Blutreinigung“ eingesetzt, ein altes Bild für das heutige Verständnis von Stoffwechselanregung und Entgiftung. Die Wurzel enthält viel Inulin, Bitterstoffe und schützende Polyacetylene, die auch bei Hautproblemen hilfreich sein können. Frisch geerntet kann sie wie Wurzelgemüse verwendet und zum Beispiel in feine Streifen geschnitten und in Öl gebraten werden. Sie schmeckt angenehm nussig und sättigend. Auch als Tee oder Gesichtsmaske bei unreiner Haut ist sie eine wertvolle Begleiterin. Wichtig ist, nur die Wurzeln von Pflanzen zu nehmen, die noch keine Blütenstände gebildet haben, also aus dem ersten Jahr stammen.

Blühende Klette

Anwendung der Klettenwurzel

  • Klettenwurzel-Tee: 1 TL getrocknete Wurzel auf 250 ml, 10 Min. köcheln – innerlich reinigend.
  • Gemüsepfanne: Klettenwurzel wie Möhren schälen, in Streifen schneiden und mit Sesamöl anbraten – erdig, nussig, sättigend.
  • Gesichtsmaske: Sud der Wurzel abkühlen lassen und mit Heilerde mischen – reinigend bei unreiner Haut.

Ernte-Tipp: Nur die Wurzel des ersten Jahres ernten! Im zweiten Jahr verholzt sie. Am besten im Oktober graben, solange die Blattrosette sichtbar ist.

Diesen Beitrag zum Nachlesen in unserem Wildkräuter Magazin

Diesen und viele weitere spannende und inspirierende Beiträge über die Welt der Wildkräuter und Heilpflanzen, findest du in unserem Wildkräuter Magazin (hier erhältlich). Den Beitrag über die Wurzeln gibt es in der Herbstausgabe Nummer 15. Unser eigenes Magazin erscheint einmal im Quartal und ist auch als Abo für das kommende Jahr erhältlich. Sichere dir gleich alle noch erhältlichen Ausgaben in unserem Set! Erhältlich in unserem Shop unter www.die-moderne-Kräuterhexe.de in der Kategorie „Magazin“

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Die bitter-warme Wurzel für Leber, Galle und Darm – Löwenzahnwurzel

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale), so bekannt seine Blätter auch sind, hat eine fast vergessene Wurzelkraft. Im Herbst speichert die Pflanze große Mengen an Bitterstoffen, Triterpenen und Inulin in ihrer Wurzel. Diese helfen bei der Stärkung von Leber, Galle und Verdauung. Man kann die Wurzeln frisch verwenden oder trocknen. Besonders lecker ist es, sie klein zu schneiden und zu rösten. Daraus entsteht ein koffeinfreier, magenfreundlicher Kaffee-Ersatz, der früher in vielen Haushalten getrunken wurde. Auch als Tinktur bei Verdauungsschwäche oder in einem Wildkräuter-Aufstrich mit Zitrone und Nuss macht sich die Wurzel gut. Sie verbindet bittere Klarheit mit einer erdigen Tiefe, die uns im Herbst besonders gut tut.

Löwenzahnwurzel verwenden

Anwendung der Wurzel

  • Geröstete Löwenzahnwurzel als Kaffee – Ersatz: Wurzeln reinigen, klein schneiden, bei 120 °C im Ofen rösten und wie Kaffee   mahlen – koffeinfrei und stoffwechsel- aktivierend.
  • Tinktur bei Verdauungsbeschwerden: 1:5 mit 40 % Alkohol ansetzen, 3 Wochen ziehen lassen.
  • Wildkräuter-Aufstrich: Gekochte Wurzel fein pürieren mit Frischkäse, Walnuss und Zitrone.

Ernte-Tipp: Am besten im September / Oktober graben solange die Pflanze noch grüne Blätter zeigt. Die Wurzel ist dann noch weich, aber wirkstoffreich.

Baldrianwurzel – Die beruhigende Wurzel für das Nervensystem

Ganz anders, fast zart und doch so wirkungsvoll, ist die Baldrianwurzel (Valeriana officinalis). Sie ist bekannt für ihre beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Während die frische Wurzel fast geruchslos ist, entfaltet sie beim Trocknen ihren typischen Duft. Viele Katzen lieben ihn. In der Pflanzenheilkunde gilt Baldrian als eines der zuverlässigsten Mittel bei Einschlafproblemen, innerer Unruhe und nervöser Anspannung. Ein einfacher Tee oder eine Tinktur hilft oft schon nach wenigen Tagen, den Tag besser ausklingen zu lassen. Auch ein Fußbad mit Baldrianwurzel kann Wunder wirken, besonders, wenn man mental erschöpft ist. Die Pflanze wird erst im zweiten Jahr nach der Blüte geerntet. Ihre feinen Wurzelfasern sind empfindlich. Man sollte sie nach der Ernte zügig und schonend trocknen. 

Anwendung der Baldrianwurzel

  • Baldriantee: 1 TL getrocknete Wurzel mit 200 ml heißem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen – beruhigt abends.
  • Fußbad bei nervöser Unruhe: 2 EL Wurzel in 2 L Wasser 15 Min. ausziehen, warmes Bad nehmen.
  • Beruhigungstinktur: 1:5 mit 70 % Alkohol ansetzen, 3 Wochen ziehen lassen.

Ernte-Tipp: Erst im zweiten Jahr ernten, nach der Blüte im Spätherbst. Die Wurzel gut säubern und zügig trocknen. Sie ist empfindlich gegen Schimmel.

Beinwellwurzel: Die regenerierende Wurzel für Knochen, Gelenke und Haut

Besonders kraftvoll, aber mit Vorsicht zu verwenden, ist die Beinwellwurzel (Symphytum officinale). Sie gehört zu den wertvollsten Helfern bei äußeren Beschwerden wie Prellungen, Verstauchungen oder Gelenkschmerzen. Schon Hildegard von Bingen empfahl sie zur Knochenheilung. Die enthaltenen Wirkstoffe, vor allem Allantoin, unterstützen die Regeneration von Gewebe und fördern die Durchblutung. Aus der frischen Wurzel kannst du ein Beinwellöl oder eine Salbe herstellen, die äußerlich aufgetragen echte Linderung bringt. Wichtig: Die innerliche Anwendung ist nicht mehr empfohlen, da Beinwell Pyrrolizidinalkaloide enthält. Für Umschläge, Massageöle oder heilende Balsame ist sie jedoch ein Geschenk des Herbstes. Die Ernte erfolgt, wenn sich das Laub zurückzieht und die Pflanze ihre Kraft vollständig in die Wurzel verlagert hat.

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Mehr Informationen

Anwendung der Wurzel des Beinwells

  • Beinwellöl: Frisch zerkleinerte Wurzel in Bio-Olivenöl einlegen, 4 Wochen warm ziehen lassen als Basis für Salben.
  • Salbe bei Muskel- und Gelenkschmerzen: Beinwellöl mit Bienenwachs, Propolis und ätherischem Rosmarinöl vermengen.
  • Umschlag bei Verstauchung: Wurzelstück aufreiben, mit Leinen auf die betroffene Stelle auflegen.

Ernte-Tipp: Im Herbst, wenn die oberirdischen Teile welken. Wurzelstücke gut säubern und nur äußerlich anwenden.

Die große Übersicht der heimischen Wildkräuter

Mit unserem Buch „Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr“ (hier erhältlich) bieten wir dir ein Nachschlagewerk für die wichtigsten heimischen Wildkräuter und Heilpflanzen, die direkt vor deiner Haustüre wachsen. Es soll dir eine Hilfe beim Erkennen, Sammeln und Verwerten sein. Mit vielen großformatigen Bildern haben wir die Pflanzen selbst porträtiert und geben neben den Erkennungshinweisen Tipps zur Verwendung in der Hausapotheke und in der Küche. Du bekommst unser Buch in unserem eigenen Kräuterhexenshop unter www.die-moderne-Kräuterhexe.de Passend dazu findest du dort auch unseren Saisonkalender für Wildkräuter, den du jedes Jahr erneut nutzen kannst!

Buch und Saisonkalender

Gewöhnliche Nachtkerze – Die Heilpflanze des Jahres 2026

Die Nachtkerze (Oenothera biennis) ist die Heilpflanze des Jahres 2026 und eine wahre Alleskönnerin. Ursprünglich aus Nordamerika, fand sie im 17. Jahrhundert ihren Weg nach Europa, zunächst als Zierpflanze, später als schmackhaftes und sättigendes Wurzelgemüse. Doch die Nachtkerze ist mehr als das: Ihre Blätter, Blüten und Samen finden sowohl in der Küche als auch in der Naturheilkunde vielseitige Verwendung. Früher war die Nachtkerze unter Namen wie „Schinkenwurz“ oder „Rapontika“ in vielen Gärten zu finden. Ihre rübenartige Pfahlwurzel galt als echte Kraftquelle, die oft mit Ochsenfleisch verglichen wurde. Heute ist sie fast in Vergessenheit geraten, obwohl sie sich durch ihren milden, leicht scharfen Geschmack und ihre vielseitige Zubereitung auszeichnet. Die Nachtkerzenwurzel wird von Ende Oktober bis Ende März geerntet, solange die Pflanze noch in der Rosettenphase ist. Ab dem Frühjahr wird die Wurzel holzig und ungenießbar. Neben der Wurzel sind auch die jungen Blätter und Blüten essbar, die geschmacklich an Mangold oder einen milden Honig erinnern.

Wurzel der Nachtkerze

Verarbeitungstipps der Nachtkerzenwurzel

Die Nachtkerzenwurzel (Bild links) verfärbt sich nach dem Schälen oder Abschaben schnell braun. Um dies zu vermeiden, legt man geschälten Stücke direkt in eine Schale mit Essig- oder Zitronenwasser. Das verhindert die Oxidation und erhält ihre frische Optik.

Anwendung der Nachtkerzenwurzel

  • Rohkost: Die Wurzel kann roh geraspelt und als knackige Zutat in Salaten verwendet werden. Ihr Geschmack erinnert dabei leicht an Schwarzwurzel, mit einer dezenten Schärfe.
  • Gedünstet: Wie Karotten kann man die Wurzelstücke in etwas Öl oder Butter andünsten.
  • Ofengemüse: Im Ofen geröstet, entfaltet sie ihr volles Aroma.
  • Suppen: Nachtkerzenwurzel eignet sich hervorragend für Suppen. Ein besonderer Effekt: Beim Kochen nimmt die Wurzel eine rötliche Färbung an.

Rezept für eine Nachtkerzenwurzel – Wildkräutersuppe

Dieses Rezept kombiniert die Kraft der Nachtkerzenwurzel mit einer Vielfalt an Wildkräutern. Es ist ideal für eine gesunde, allergiefreundliche Ernährung.

Zutaten für die Suppe

  • 400 g Nachtkerzenwurzel (geschält und in kleine Stücke geschnitten)
  • 150 g Wurzelpetersilie oder Pastinake
  • 4 große Karotten
  • 2 EL pflanzliches Öl (z. B. Olivenöl)
  • 1 EL glutenfreies Mehl (z. B. Kichererbsen- oder Reismehl)
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Handvoll frische Wildkräuter (z. B. Giersch, Vogelmiere, Brennnessel, Sauerampfer)
  • 1 kleine Zwiebel fein in Würfel geschnitten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • Optional: etwas Kokosmilch oder Hafercreme für die Säumigkeit

Zubereitung der Suppe

  • Nachtkerzenwurzel und Wurzelpetersilie schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden.
  • Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das Wurzelgemüse und die Zwiebel darin kurz anbraten.
  • Das glutenfreie Mehl hinzugeben und unter Rühren anschwitzen, bis es leicht bräunlich wird.
  • Mit der Gemüsebrühe ablöschen, gut verrühren und aufkochen lassen.
  • Die Suppe bei geringer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  • In der Zwischenzeit die Wildkräuter waschen und fein hacken.
  • Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Wer mag, kann die Suppe mit Kokosmilch oder Hafercreme verfeinern. Die gehackten Wildkräuter kurz vor dem Servieren unterrühren und direkt anrichten.

Einsatz der Nachtkerze in der Hausapotheke

Neben ihrem Einsatz in der Küche überzeugt die Nachtkerze durch ihre heilenden Eigenschaften. Die Samen der Pflanze enthalten wertvolles Nachtkerzenöl, das reich an Gamma-Linolensäure ist. Dieses entzündungshemmende Öl wird bei Neurodermitis, Hautirritationen und hormonellen Beschwerden wie Wechseljahresproblemen geschätzt. Auch die kosmetische Industrie nutzt die antioxidative Wirkung des Öls, z. B. in Anti-Aging-Produkten.

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So gräbst du Wurzeln richtig aus

Diese sechs Wurzeln zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie die Erde uns im Herbst beschenkt. Ob bitter, süßlich, herb oder beruhigend, sie alle tragen die konzentrierte Kraft der Pflanze in sich. Das Graben nach ihnen erfordert Zeit, Geduld, Aufmerksamkeit. Wer denkt, er könne „nur mal schnell“ eine Wurzel ausgraben, der wird sich wundern, wie behutsam und sorgsam man vorgehen muss, um nur so viel auszugraben, dass es der Pflanze nicht schadet. Wir empfehlen generell bei der Nutzung von Wurzeln, nur maximal 1/3 der Wurzeln einer Pflanze auszugraben. Dann kann die Pflanze im Frühjahr wieder üppig austreiben und wird im nächsten Jahr mehr als doppelt so groß werden. Das Ausgraben von Wurzeln bringt uns in Kontakt mit der Erde, mit dem Rhythmus des Jahres und mit einer Ebene in uns selbst, die wir im Alltag oft vergessen. Die Arbeit mit Wurzeln ist nicht hektisch. Sie ist langsam, kraftvoll, verbindend. Der Herbst ruft uns auf, innezuhalten. Wer jetzt hinausgeht, gräbt, sammelt, riecht, kocht, extrahiert, der wird nicht nur mit gesunden, stärkenden Hausmitteln belohnt, sondern mit etwas viel Wertvollerem: dem Gefühl, verwurzelt zu sein.

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