Buchweizen

Buchweizen ist lecker, gesund, glutenfrei und gut für Magen und Nerven

Buchweizen ist nicht, wie der Name vermuten lassen würde, eine Weizenart. Es handelt sich um ein Pseudogetreide, denn er gehört zur Familie der Knöterichgewächse. In Asien schätzt man seine Vorzüge schon lange. Die Mikro- und Makronährstoffe sind deutlich besser als bei Getreide. Aber auch für die Gesundheit ist Buchweizen ein echter Gewinn. Er ist nämlich sehr magenschonend und vor allem für Menschen mit Glutenintoleranz und Zöliakie eine hervorragende Alternative zu Getreide.

Das Nährstoffprofil ist in Vergleich zu Getreide wie Weizen zwei bis dreimal hochwertiger. Es ist besonders reich an Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, B-Vitamine, Vitamin E und Kupfer. Auch sind wichtige Aminosäuren, wie Lysin, Arginin und Tryptophan enthalten. Das Lysin ist besonders wichtig für unser Gehirn und die Nervenzellen. Außerdem ist viel Rutein enthalten, das früher als Vitamin P bekannt war. Dies schützt unsere Blutgefäße.

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Man kann Buchweizen übrigens nicht nur zu Mehl vermahlen. Man kann ihn auch keimen. Dann ist er roh zu essen und man kann die wertvollen Inhaltsstoffe noch besser aufnehmen. Gebt die Buchweizenkörner dazu einfach in ein Keimglas.

Ich nutze diesen Buchweizen hier. Man kann ihn aber auch im Supermarkt kaufen.

Ein Tee aus Buchweizen soll übrigens bei Krampfadern unterstützend wirken. Ihr seht, der Knöterich ist unglaublich vielseitig und seine Wirkung für die Gesundheit nicht zu unterschätzen. Ich baue ihn regelmäßig in meinen Speiseplan ein und nutze ihn teilweise als Reisersatz zu Gemüse, man kann aber auch einen leckeren Brei kochen. Diesen kann man sogar süß essen. Meine Oma kocht oft Buchweizen und isst ihn zusammen mit gedünstetem Fenchel und etwas Kümmel. Das ist ebenfalls super lecker.

Gestern habe ich ein Brot aus Buchweizen gebacken. Mein Rezept stelle ich euch morgen auf meinem Blog vor.

9 Kommentare zu „Buchweizen ist lecker, gesund, glutenfrei und gut für Magen und Nerven“

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