So gesund sind weihnachtliche Gewürze!

So gesund sind weihnachtliche Gewürze!

Zu dieser Jahreszeit bestimmen ganz bestimmte Gewürze unsere Küche und unsere Naschereien. Es sind die typischen Gewürze der Weihnachtszeit, wie Zimt, Nelken, Anis, Sternanis, Kardamom, Piment und Vanille. Das tolle ist, dass diese Gewürze nicht nur unglaublich lecker sind und diesen ganz besonderen Geschmack der Adventszeit charakterisieren, sondern dass diese Gewürze auch noch sehr gesund sind. 

Zimt

Zimt ist fast schon ein Allrounder unter den Weihnachtsgewürzen. Egal ob im Kurkuma Latte, im Porridge, im Tee, im Glühwein, in einer heißen Schokolade, im Kuchen, Gebäck, im Früchtebrot oder bei indischen Gerichten, Zimt rundet fast jedes Gericht mit einer feinen Note ab. Zimt hat in den letzten Jahren jedoch auch viel Aufmerksamkeit aufgrund seiner Blutzuckerspiegel senkenden Wirkung gewonnen, wodurch Zimt auch bei manchen Diabetikern beliebt ist. Der Zimt wird in der Naturheilkunde, aber auch bei einer Reihe von anderen Beschwerden eingesetzt, wie bei Übelkeit, Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, bei Erkältungen mit Fieber, bei Menstruations- und auch bei Wechseljahrsbeschwerden. Aufgrund seiner krampflösenden, antibakteriellen, schmerzstillenden und wärmenden Eigenschaften gilt der Zimt als Gewürz mit vielfältiger Wirkung. 

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Zimt - ein weihnachtliches Gewürz

Anis

Aber auch der Anis kann mit seinen vielseitigen Einsatzbereichen in der Naturheilkunde glänzen. Anis passt auch super in diese Jahreszeit, da er uns bei Erkältungskrankheiten mit Husten, Schluckbeschwerden und Kopfschmerzen helfen kann. Aber auch auf den Magen-Darm-Trakt hat Anis aufgrund seiner krampflösenden und entspannenden Eigenschaften eine beruhigende Wirkung. Allgemein gilt Anis als antibakterielles, tonisierendes und harntreibendes Gewürz, das darüber hinaus auch als Aphrodisiakum angewendet wurde. 

Häufig wird der Sternanis aufgrund des Namens, des Geschmacks und der Eigenschaften mit den Anis gleichgesetzt, allerdings sind diese nicht direkt miteinander verwandt. Sternanis findet in der Naturheilkunde vor allem bei Nervenschmerzen Anwendung, ebenso kann er schleimlösend, antibakteriell, harntreibend und entspannend wirken. Dem Sternanis wird eine heilende Wirkung auf den Atmungsapparat nachgesagt. Er wird aber auch, wie die anderen Gewürze bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Auch bei Mundgeruch, Zahnschmerzen und Mandelentzündungen kann der Sternanis Anwendung finden. 

Anis

Nelke

Die Nelke ist durch ihren Einsatz bei Zahnschmerzen, Mundgeruch und Schleimhautentzündungen bekannt und wird gerne auch in natürlichen Zahncremes hinzugefügt. Sie soll antibakteriell, schmerzstillend, beruhigend, krampflösend und auch als fungizid wirken. Die Nelke wird auch bei Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt und erfüllt als Weihnachtsgewürz auch die Aufgabe, bei Magen-Darm-Beschwerden Abhilfe zu schaffen. 

Nelken

Vanille

Als Weihnachtsgewürz darf auch die Vanille nicht fehlen, die vielen süßlichen Speisen eine feine Note verleiht. Die Vanille ist eine wunderschöne Pflanze und gehört zu den Orchideen. Aus ihrer Blüte entwickelt sich dann die dunkle Vanilleschote, aus der wir das Vanillemark erhalten. Schon früher wurde der lieblichen Vanille eine potenzsteigernde und aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Sie kann belebend und entspannend zugleich wirken. Die Vanille kann den Stoffwechsel und die Verdauung anregen, die Menstruation fördern und die Gallentätigkeit aktivieren. Sie wird in der Naturheilkunde deshalb auch bei einer geschwächten Galle, bei Potenz- und Muskelschwäche, sowie bei Rheuma und Verdauungsschwäche eingesetzt. 

Tonka, Kardamom und Piment

Nun möchte ich noch auf die Gewürze Tonka, Kardamom und Piment eingehen, wobei die Tonkabohne wohl das unbekanntere Gewürz ist. Die kleinen schmal, länglichen Samen haben einen vanilleähnlichen Geschmack und werden manchmal auch als Ersatz für diese verwendet. Bei der Tonkabohne muss ganz besonders der Cumaringehalt beachtet werden, um die zugelassene Höchstmenge nicht zu überschreiten. Aufgrund ihrer Cumarine werden der Tonkabohne eine antivirale, antimikrobielle, antimykotische, eine entzündungshemmende, antioxidative, gefäßerweiternde und teils auch eine Wirkung gegen Tumore nachgesagt. 

Der Kardamom gehört in die Familie der Ingwergewächse und aufgrund seiner ätherischen Öle hat der Kardamom eine harmonisierende Wirkung auf unser Magen-Darm-System. Er kann die Verdauung fördern und krampflösend wirken. Naturheilkundlich wird auch der Kardamom bei Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden, sowie bei Husten und Asthma eingesetzt. 

Zu guter Letzt möchte ich nun noch das feine Gewürz Piment nennen. Da Piment ebenso die Verdauung anregt, finden wir auch dieses Gewürz häufig als Zutat in schwerverdaulichen Lebensmitteln. Piment kann aber auch appetitfördernd wirken und bei einem geschwächten Magen eingesetzt werden. 

Wie wir feststellen können, finden wir diese Gewürze meist vereint in süßen und teils auch schwerverdaubaren Lebensmittel. Beachtet man nun ihre Verdauungsfördernde und stärkende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt, so macht dies auch Sinn. Den meisten oben genannten Gewürzen wird zudem eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt, auch dies machte man sich vermutlich schon in früheren Zeiten durch ihre Kombination in bestimmten Lebensmitteln zu nutze.

Weihnachtliche Rezepte

Hier haben wir eine Auswahl an weihnachtlichen Rezepten:

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