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Zimt – ein unterschätztes Naturheilmittel

Heute stelle ich euch endlich Zimt vor, mein Lieblingsgewürz und das nicht nur im Advent. Natürlich kennt jeder von euch den leckeren Geschmack – doch Zimt ist nicht gleich Zimt. Es gibt verschiedene Sorten und vor ein paar Jahren geriet das Gewürz auch etwas in Verruf, da er Cumarin enthält.

Das Bundesamt für Risikobewertung hat damals sogar empfohlen, dass Kinder nur noch zwei Zimtsterne am Tag essen, da es zu Leber- und Nierenschäden führen könnte. Mittlerweile weiß man aber, dass Cumarin nur für ganz wenige Menschen schädlich sein kann, nämlich für solche, die auch schon eine geschädigte Niere oder Leber haben. Diese sollten Zimt generell meiden. Hohe Cumarinwerte hat vor allem Cassio, das günstigere Zimt, das eben oft in Fertigprodukten verwendet wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Ceylonzimt kaufen. Am besten in Bioqualität. Dies enthält nur 0 bis 10 mg/kg Cumarin.

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Warum ist Zimt so wertvoll?

Aus der Zimtrinde kann nicht nur Zimtstangen herstellen, sondern auch Öl. Dieses ist besonders gut gegen Bakterien und Pilze. Nimmt man es ein, hilft es bei Darmbeschwerden, Blähungen und Völlegefühl. Es ist aber auch appetitanregend. Äußerlich kann Zimtöl Fußpilz in die Flucht schlagen! Cassiazimt ist aber wirksamer, wenn es darum geht den Blutzucker und den Cholesterinspiegel zu senken, da es mehr Zimtaldehyde enthält. Studien zufolge unterstützt es sogar den Fettabbau und kurbelt den Stoffwechsel an. Und jetzt noch ein Tipp zur Lagerung: Wenn er kein deutliches Aroma mehr verströmt, hat es auch keine Wirkung mehr. Das Zimt – Öl sollte immer dunkel und verschlossen gelagert werden, damit es seine Wirkung möglichst lange behält.

Wie integriert man ihn in den Speiseplan?

Logischerweise futtere ich nicht den ganzen Tag Zimtsterne, obwohl sie, zugegebenermaßen schon lecker sind – hier gibt es übrigens unser veganes Rezept dazu. Ich gebe 1/2 Tl Zimt in mein Müsli oder gebe es zur goldenen Milch, meinem Hirsebrei oder den Chai Latte hinzu.

Bildnachweis
Titelbild: © nipaporn – stock.adobe.com

23 Kommentare zu „Zimt – ein unterschätztes Naturheilmittel“

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