Jetzt ist Bärlauchzeit – meine top Tipps zum Ernten von Bärlauch

Jetzt ist Bärlauchzeit – meine top Tipps zum Ernten von Bärlauch

Sobald der Frühling vor der Tür steht, beginnt der wilde Knoblauch oder eben Bärlauch genannt, zu sprießen. Der Legende nach soll er uns Bärenkräfte verleihen und das ist auch nicht ganz an den Haaren herbeigezogen. Isst man ihn reichlich, wirkt er wie eine Frühjahrskur auf unseren Organismus.

Saison hat er von März bis Juni und liefert er uns mit seinem aromatisch, knoblauchartigen Geschmack vielseitige Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Zugegeben, man riecht nach dem Verzehr etwas nach Knoblauch, doch genauso wirkt er auch. Den Geruch benötigt er, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Wir essen ihn aber trotzdem, denn bei uns wirkt er wie ein natürliches Antibiotikum. Er steigert die Durchblutung und kurbelt unsere Verdauung an.

Ich nutze ihn pur zur Entgiftung. Davon habe ich euch ja schon hier erzählt. Ich verfeinere aber auch jeden Salat damit oder setze ein Pesto an.

Bärlauch

Beim Sammeln sollte man sich aber auskennen. Nur wer den richtigen Blick hat und weiß, worauf man achten muss, sollte selbst Bärlauch ernten. Wer sich unsicher ist, dem empfehle ich eine Kräuterwanderung bei einer Kräuterpädagogin. Verwechseln kann man ihn mit den ähnlich aussehenden Herbstzeitlosen oder den Maiglöckchen. Dies sind Giftpflanzen, die schon bei einem Blatt zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Ebenso wächst der giftige Aronstab gerne zwischen dem Bärlauch. Auch die Herbstzeitlose wächst gerne in der Nähe von Bärlauch. Einige Menschen empfehlen seiner Nase zu vertrauen und am Bärlauch zu riechen. Das hilft bedingt. Denn sobald man einmal Bärlauch zwischen den Fingern zerrieben hat, ist der Geruch so dominant, dass auch andere giftige Blätter von ähnlichen Pflanzen danach riechen können und dies als Unterscheidungsmerkmal keine 100%-ige Sicherheit liefert.

Wer sich unsicher ist, der kann ihn auch im Bauernladen kaufen. Der Bärlauch in Supermärkten überzeugt mich allerdings nicht. Er ist oftmals schon vertrocknet, bevor man ihn im Haus hat. Besser ist immer, selbst frisch zu sammeln.

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