Immunsystem stärken mit Pflanzenkraft

Immunsystem stärken mit natürlicher Ernährung

Ein gutes Immunsystem ist sehr wichtig. Wir selbst haben in der Hand, wie fit wir sind. Denn mit natürlicher Ernährung und einigen anderen Faktoren, die man berücksichtigt, kann man viel ausrichten. Wir haben euch in diesem, sehr ausführlichen Beitrag alle Tipps aufgeführt, die wir zur Vorsorge empfehlen und verraten euch, wie wir unser Immunsystem stärken.

Stress reduzieren

Die aktuellen Ereignisse führen bei vielen Menschen zu zusätzlichem Stress. Unsere Psyche leidet und wir machen uns viele Sorgen. Unser Tipp ist es, Ruhe zu bewahren und wenn möglich vor allem abends auch mal die Medien abzuschalten, um sich kurz vor der Nachtruhe nicht noch zusätzlich verrückt zu machen. Wenn man aktuelle Nachrichten konsumieren möchte, sollte man das lieber morgens machen, nicht aber am Abend, um keine Schlafstörungen zu provozieren. 

Genügend Schlaf

Ausreichend viel Schlaf ist sehr wichtig, um optimal regenerieren zu können. Gerade jetzt sollte man darauf achten, genügend zu schlafen. Die optimale Schlafdauer ist individuell verschieden. Ein Richtwert sind sieben Stunden Schlaf pro Nacht. Mit natürlichen Helfern kann man den Schlaf sanft fördern. Dazu eignet sich zum Beispiel ein Kräutertee mit beruhigenden Kräutern, wie diese Teemischung hier. Aber auch ätherische Öle, wie Zirbe oder Lavendel im Schlafzimmer können helfen.

In die Natur gehen

Die Natur ist ein optimaler Rückzugsort. Hier finden wir Ruhe, können Kraft tanken und sind keinen großen Menschenmassen ausgesetzt. Statt ins Stadion oder ins Einkaufszentrum zu gehen, sollte man lieber in den Wald oder in den Park gehen. Frische Luft tut gut und bringt auch den Geist auf andere Gedanken. Zudem ist man dabei in moderater Bewegung, was zusätzlich gut tun kann. 

waldspaziergang

Auf nährstoffreiche Ernährung achten

Damit das Immunsystem optimal funktionieren kann, sollten wir uns mit hochwertiger Nahrung versorgen. Bei den Hamsterkäufen im vergangenen Jahr sah man, was die meisten Menschen horten: Zucker, Weißmehl, günstige und konventionelle Konserven (Bio Konserven blieben in den Regalen), Trockenhefe, H-Milch, Eier, Tiefkühlpizza und Dosensuppen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Notvorräte müssen nicht derart ungesund sein. Es geht auch gesünder. Wir haben euch hier eine Liste erstellt, in welcher wir hochwertige und gesündere Alternativen aufführen, die dennoch lange haltbar sind und sich auch für eine Notversorgung eignen. Zudem haben wir in diesem Beitrag viele Wildpflanzen aufgelistet, die als Notnahrung dienen können.

Zusätzliche Mikronährstoffe die helfen können

Vitamin C 

Vitamin C bringen wir alle mit dem Immunsystem in Verbindung. Jedoch sollte man es richtig einnahmen. Oral sollte man es in kleinen Dosen mehrfach über den Tag verteilt zu sich nehmen. Am besten nimmt man es dann in einer magenfreundlichen Form z.B. Natriumascorbat, der Ester-Form oder natürlichem Vitamin C aus Acerola. Aber auch die Ascorbinsäure kann eine Option sein. Einen Vergleich von Vitamin C Präparaten findet ihr hier. Sie ist preisgünstig und auch in Drogerien und Apotheken zu finden. Wichtig dabei ist, dass Vitamin C wasserlöslich ist und vom Körper nur in relativ kleinen Mengen resorbiert wird. Deswegen bringt es wenig nur einmal am Tag ein sehr hochdosiertes Präparat zu nehmen. Besser in kleinen Portionen über den Tag verteilt. Möchte man hochdosiertes Vitamin C zuführen, dann sind Infusionen eine Option. Diese bietet der Heilpraktiker oder ein Arzt an. Erkundigt euch am besten bei eurem Therapeuten. 

Vitamin D3

Vitamin D ist sehr wichtig für zahlreiche Funktionen in unserem Körper. Es wird über mehrere Stufen und hauptsächlich über die Haut gebildet. Im engeren Sinne handelt es sich gar nicht um ein Vitamin, sondern um ein Hormon. Die letzte Stufe von Vitamin D3 ist das Hormon Calcitriol, das eine wichtigste Rolle für den Kalzium- und Phosphathaushalt spielt. Nicht nur für den Knochenaufbau ist Vitamin D3 von zentraler Bedeutung, auch für unser Immunsystem und die Darmgesundheit ist ein ausreichender Vitamin D Spiegel von Relevanz (vgl. Cantorna, T.; Mahon, D. 2004). Jedoch sollte man auf eine ausreichende Dosierung achten. Informationen hierzu findet ihr in diesem Beitrag

Hochwertiges Vitamin D findet ihr hier bei Lebenskraft pur. Wie schon erwähnt ist es wichtig, dass man Vitamin D immer mit Vitamin K2-MK7 einnehmen sollte. Es gibt unterschiedliche Vitamin K2 Verbindungen und hier ist besonders auf das MK7 zu achten. Ein Vitamin K2 ist beispielsweise hier zu finden. Werbung.

Viele Präparate haben wenig bioverfügbares Magnesium. In Drogerieprodukten ist z.B. Magnesiumcarbonat oder Magnesiumoxid. Diese Verbindungen scheinen vom Körper weniger gut aufgenommen zu werden. Empfehlenswert ist ein Magnesiumkomplex, Magnesiumcitrat, Magnesiumchlorid oder beispielsweise Magnesiumbisgylcinat. Letzteres ist ein Magnesiumsalz, welches an die Aminosäure Glycin gebunden ist und als das Magnesiumsalz mit der höchsten Bioverfügbarkeit gilt. Das Magnesium sieben von Lebenskraft pur hat sieben verschiedene Magnesiumverbindungen und ist deswegen sehr viel besser bioverfügbar als Einzelpräparate.

Zink

Zink ist in vielen Kombipräparaten für das Immunsystem enthalten, doch auch hier sollte man auf die Qualität und die Verbindung achten. Wir nehmen Zink Picolinat, da es vom Körper gut verwertet werden kann. 

Heilpflanzen, die wir zur Unterstützung des Immunsystems nutzen

Zistrose

Unsere Nummer 1 ist die Zistrose. Cistus incanus wird seit Jahrhunderten dafür geschätzt, das Immunsystem zu unterstützen. Sie kann aber auch eine entgiftende Wirkungen haben. Die Zistrose kann bei Erkältungen und Atemwegserkrankungen hilfreich sein, da Cistus incanus Infekten entgegen wirken kann. Neben vielen Jahrhunderte alten Erfahrungsberichten findet man mittlerweile aber auch zahlreiche Studien zur Zistrose. Forscher untersuchten den Zistrosenextrakt „CYSTUS052“, da man davon ausgeht, dass Zistrose die Zellen vor schädlichen Viren schützen könnte. Die Patienten, die Cistusextrakt erhielten, hatten einen milderen Verlauf und ihre Symptome klangen schneller ab. Dies macht die Zistrose aktuell sehr interessant. Die Studie könnt ihr hier nachlesen. 

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Zistrose gibt es in Form von Zistrosenextrakt oder Zistrosentee. Wir empfehlen diesen hier, da wir ihn seit über zwei Jahren täglich trinken und bisher keinen besseren gefunden haben.

Manuka Honig

Manuka Honig ist für seine antivirale Wirkung und den hohen Anteil an Methylglyoxal bekannt. Möchte man ihn zu sich nehmen, Empfiehlt es sich ihn langsam auf der Zunge zergehen zu lassen oder ihn beispielsweise in einen Tee zu geben. Aber auch ein herkömmlicher Honig kann antiviral wirken. Wir nutzen diesen Honig. Hier könnt ihr sogar noch 10% sparen. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5661189/)

Ginseng

Ginseng ist zwar keine heimische, dennoch aber eine sehr alte und geschätzte Heilpflanze. Sie kann anregend und ausgleichend wirken, da Ginseng zu den Adaptogenen gezählt wird. Seine Wirkstoffe können den Körper unterstützen, krankmachende Einflüsse abzuwehren und sich an unterschiedliche Anforderungen anzupassen. Traditionelle Anwendungsfelder sind z.B.: bei Stress oder bei Abwehrschwäche.

ginseng
ginseng

Einjähriger Beifuß (Artemisia annua)

Ähnlich wie Ginseng hat auch der einjährige Beifuß (Artemisia annua) einen sehr hohen ORAC-Wert und kann für die Stärkung des Immunsystems interessant sein. Momentan wird hierzu viel geforscht. Insbesondere bei Malaria oder Krebs liegen schon Ergebnisse vor. Wir kultivieren Artemisia annua seit letztem Jahr im eigenen Garten. Wild findet man ihn hierzulande aber kaum. Unseren Beitrag findet ihr hier: „Der einjährige Beifuß (Artemisia annua) – eine mächtige Heilpflanze„.

Ingwer, Knoblauch, Zitrone und Zwiebeln

Die klassischen Immunbooster wie Ingwer, Knoblauch, Zitrone und rote Zwiebeln sollte natürlich in keiner Küche fehlen. 

Sprossen und Mikrogreens

Für die Küche empfiehlt es sich zudem eigene Sprossen oder Mikrogreens zu ziehen. So hat man eine kleine Selbstversorgung mit sehr nährstoffreichen Keimlingen, die man als Ergänzung zur Ernährung nutzen kann. Einfach und schnell lassen sich Kresse, Alfalfa (Luzerne), Brokkolisprossen (besonders empfehlenswert aufgrund des Sulphoraphan), Buchweizenkeimlinge, Braunhirse Sprossen (Silizium !!) oder Mungobohnen Keimlinge anbauen.

bockshornklee sprossen

Wildkräuter

Unerlässlich sind Wildkräuter für ein funktionierendes Immunsystem und einen gesunden Darm. Sie liefern nicht nur wichtige Mikronährstoffe, sondern auch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und Bitterstoffe. In Wildkräutern stecken oftmals deutlich mehr Nährstoffe als in Kulturgemüse. Die Natur liefert uns die Kräuter kostenlos und sie sind auch bei Lebensmittelknappheit und Hamsterkäufen verfügbar. Eine Liste mit Wildpflanzen für den Notfall findet ihr hier

wildkräuter pulver

Wildkräuter in der Natur sammeln

Wenn du Wildkräuter und Heilpflanzen selbst draußen in der Natur sammeln möchtest und wissen willst, welche Kräuter man im Laufe des Jahres vor der eigene Tür sammeln kann, dann ist unser Kräuterbuch „Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr“ (hier erhältlich) genau der richtige Ratgeber für dich. Wir möchten dich mehr für Wildkräuter begeistern, damit du sie in der Hausapotheke oder der Küche verwenden kannst und dich beim Sammeln aber auch bestmöglich unterstützen. In diesem einzigartigen und von uns selbst erstellen Kräuterbuch sind keine Exoten, sondern ausschließlich heimische Wildpflanzen und Heilkräuter enthalten, die wir nach Jahreszeiten gegliedert haben und ausführlich vorgestellt haben. Alle Kräuter sind mit von uns selbst erstellten Bildern sehr anschaulich beschrieben. Neben grundlegenden Informationen zum Standort, zur Bestimmung und zum Einsatz in der Hexenküche oder in der Hausapotheke, gibt es auch viele von uns entwickelte Rezepte, damit du die Kräuter umfassend anwenden kannst. Passend dazu findest du auch unseren Saisonkalender für Wildkräuter (hier erhältlich) in unserem Kräuterhexen Shop unter www.die-moderne-Kräuterhexe.de

Mit Wildkräutern und Heilpflanzen durchs ganze Jahr

Keinen Erntezeitpunkt mehr verpassen

Uns ist es wichtig, Wildkräuter und Heilpflanzen, die man kostenlos in der Natur findet, wieder bekannter zu machen. Aus diesem Grund haben wir einen Saisonkalender für Wildkräuter (hier erhältlich) entwickelt, in welchem Monat für Monat die gerade verfügbaren Heilpflanzen aufgeführt werden.

Wildkräuter Kalender

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Hier haben wir dir eine Übersicht, auf welchen Kanälen du ebenfalls kostenfreie Informationen und Rezepte bekommst:

Wir hoffen, diese Tipps helfen euch. Gerne darf der Beitrag geteilt werden. Kommt gesund durch diese Zeit! 

5 Kommentare zu „Immunsystem stärken mit natürlicher Ernährung“

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